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Die Möglichkeit der Vermeidung einer schweren Krankheit für unsere Kinder: Studie über Träger von rezessiven Krankheiten

Die rezessiven Krankheiten sind Erbkrankheiten. Sie weisen keine sehr hohe Prävalenz auf, sind jedoch häufig schwer und unheilbar. Sie haben die Besonderheit, dass eine Person Träger der Krankheit sein kann, ohne dass dies ein gesundheitliches Problem für diese Person darstellt. Dies nennt man einen “gesunden Träger”.
Aus diesem Grund ist ihre Diagnostik besonders schwierig, denn wir finden Familien, bei denen es komplette Generationen ohne die Krankheit gibt, oder bei denen sie niemals zuvor aufgetreten ist. Daher war es bis vor kurzem unmöglich oder sehr schwierig zu wissen, ob man Träger de Krankheit ist oder nicht. […]

Abortivei-Schwangerschaft

Das Abortivei oder “Windei” ist ein spezifischer Aborttyp, bei welchem das befruchtete Ei sich in der Gebärmutter einnistet, aber der Embryo sich nicht weiterentwickelt. Hierbei handelt es sich um ein relative häufiges Problem: 10-15% der klinisch festgestellten Schwangerschaften werden spontan verloren und ein Drittel davon sind Windeier.

Nach der Befruchtung, d.h. nach der Vereinigung des Spermatozoiden mit der Eizelle, beginnen eine Serie von zellulären Teilungen, welche die Bildung der Fruchthöhle verursachen, die von einer “Muschel” oder Mantel namens Trophoblast (und aus welche die zukünftige Plazenta hervorgehen wird) umgeben ist; im Inneren der Fruchthöhle wird sich der Embryo entwickeln. Im Falle des Abortiveis formt sich die Fruchthöhle mit seinem trophoblastischen Mantel, aber der Embryo kann aufgrund seiner frühzeitigen Entwicklungsstopps  nicht erkannt werden, da seine Entwicklung vor Erreichen der Gröβe von einem Millimeter stoppt und somit dieser auf dem Ultraschallbild nicht visualisiert werden kann. […]

Endometriale Polypen – was ist das und wie bilden sie sich?

Die endometrialen Polypen sind Protusionen oder Wucherungen des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut) oder der Schicht, die das Innere der Gebärmutterhöhle bekleiden.  Sie beinhalten in ihrem Inneren reichlich Blutgefäβe und endometriale Drüsen, die auf hormonelle Reize reagieren.

Sie bilden sich bei der fokalen Proliferation einer Zone der Basischicht der Gebärmutterschleimhaut mit geringerer Empfänglichkeit auf hormonelle Veränderungen.  Beim Stattfinden der Menstruationswiederholungen löst sich die Schicht des funktionalen Endometriums, die diesen umgibt, und der Polyp wird beginnend mit einem Stiel zunehmend eigenständig

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von |3 de Februar de 2014|Allgemein|0 Kommentare

Was ist das Endometrium?

Die Gebärmutter ist das Organ in welchem die Schwangerschaft eintritt, in ihr befindet sich ein ein Holraum, der durch ein schwammartiges Gewebe aufgebaut ist, dem sogenannten Endometium (dt. Gebärmutterschleimhaut). Es ist wie die „Wiege“ der Gebärmutter, die jeden Monat für die Ankunft eines Embryos ausgestattet ist.

Während des Menstruationszyklus, durchläuft das Endometrium eine Anzahl von Veränderungen, die in drei Phasen eingeteilt werden können: Der Menstruationsphase, wenn die Periode einsetzt und die Gebärmutterschleimhaut abgesondert wird. Die Follikel-Phase, in der die Ovulation stattfindet  und welche von der Lutealphase (Gelbkörperphase) gefolgt wird, in welcher  die Einnistung eines Embryos stattfinden kann. Diese Phasen des Menstruationszyklus sind durch Ultraschall leicht zu unterscheiden. […]

Embryonale Blockierung – Warum entwickeln sich nicht alle meine Embryone gleich?

 

Beim Beginn einer In-Vitro-Fertilisations (IVF)-Behandlung ist eine der häufigsten Fragen, wieviele Embryone guter Qualität wir gewinnen können.

Die Anzahl ist sehr variabel und hängt von vielen Faktoren, wie der Eizellreserve und der Gametenqualität (Eizelle und Spermatozoid), ab. Sind die Eizellen einmal befruchtet, werden sie als Embryone betrachtet, welche danach mit ihrer frühen Zellteilung beginnen. Die embryonale Teilungen werden täglich im IVF-Labor beobachtet; dabei handelt es sich um eine Schlüsselfunktion zur Determinierung der Embryoqualität. Der Spanische Verband für Reproduktionsbiologie (ASEBIR) hat eine Klassifikation unter Einbeziehung verschiedener beobachteter morphologischer Parameter etabliert, welche uns einen Hinweis auf die embryonale Qualität in Übereinstimmung ihrer Implantationskapazität in den Mutterleib geben. […]

Umweltverschmutzung, Umweltgifte und Fruchtbarkeit

Wissenschaftliche Forschungen der letzten 15 Jahre zeigen ohne Zweifel, dass Giftstoffe in der Umwelt vor der Empfängnis und während der Schwangerschaft langfristige Auswirkungen auf die reproduktive Gesundheit haben. Ein Beispiel ist die Wirkung von Quecksilber bei Kindern oder der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, welcher bei Männern zu Auffälligkeiten im Sperma sowie zu  einem erhöhten Risiko für Hoden- und Prostatakrebs führen kann, bei Frauen kann es zu Störungen in der pubertären Entwicklung, Fruchtbarkeit und der Menopause führen.

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Anwendung von Magnetfeldern für die Auswahl von gesunden Spermien zur Befruchtung, MACS (Magnetic Activated Cell Sorting)

Wie wir bereits wissen, ist die Qualität der Spermien einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg einer Behandung der Reproduktions Medizin. Aus diesem Grund nehmen wir im Labor Verbesserungen des Spermas vor, die in erster Linie die Motalität und die Morphologie betreffen. Es werden nur die besten Spermien selektiert. […]

Verbessert die Einnahme von Antioxidantien die Möglichkeit einer Schwangerschaft?

Dies ist eine Frage, die sehr häufig von Patientinnen an uns Ärzte in der Sprechstunde und an andere Patientinnen in Foren gestellt wird. Wie üblich, hört man alles mögliche, ohne wissenschaftliches Fundament.
Zum Glück wurde gerade eine Studie veröffentlicht, die 28 Publikationen über insgesamt 3548 Frauen umfasst, welche Zentren für Fruchtbarkeitsbehandlungen aufgesucht haben.
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Warum ist es wichtig, eine Zwillings- oder Drillingsschwangerschaft zu vermeiden?

Die Mehrfachschwangerschaft ist, zusammen mit der ovariellen Hyperstimulation, die schwerwiegendste Komplikation bei Fruchtbarkeitsbehandlungen.
Die meisten Paare, die sich künstlichen Befruchtungstechniken unterziehen, sehen eine Mehrfachschwangerschaft als etwas Wünschenswertes, oder gelegentlich als das kleinere Übel an. Zwillingsschwangerschaften, und natürlich um so mehr Drillingsschwangerschaften, sind jedoch mit einer Reihe von Komplikationen verbunden, welche die Geburt eines gesunden Neugeborenen schwierig machen. Vergessen wir nicht, dass die Geburt eines gesunden Babys das einzige Ziel der künstlichen Befruchtungstechniken ist.
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Auf dem Weg zu einem positiven Embryonentransfer

Auf den ersten Blick scheint der Embryonentransfer der schnellste und einfachste Vorgang des gesamten Prozesses der In-Vitro-Fertilisation (IVF) zu sein. Trotzdem ist er in Wirklichkeit der kritischste Moment im gesamten Verlauf der Behandlung. Vorangehende Hindernisse beseitigt zu haben, hilft überhaupt nichts, wenn der Transfer nicht richtig durchgeführt wird. Dies kann der Fall sein, wenn zuviel Zeit zwischen der […]