Antioxidantien in der Ernährung und die Verbesserung der männlichen Fruchtbarkeit

Dez 07 2011

Über 8 Millionen Menschen weltweit haben Fertilitätsstörungen. Die Verzögerung der Empfängnis der Mutter betrifft etwa 15% der Paare mit Kinderwünsch. Den männlichen Faktoren (leicht / mittel) bei vermindert fruchtbaren Paare, wird auf etwa 50% der Fälle geschätzt. Eine Überprüfung von Tremellen bestätigt, dass 1 von 20 Männern vermindert fruchtbar sein werden (Tremellen, 2008).

Zwischen 30% und 80% der männlichen verminderten Fruchtbarkeit hat einen Ursprung durch oxidativen Stress auf die Spermienproduktion. Oxidativer Stress tritt auf, wenn reaktive Sauerstoffspezies (ROS) auf die natürliche antioxidative Abwehr in der Samenprobe auferlegt werden und so Schäden an den Keimzellen verursachen. Faktoren wie Umweltbedingungen (hohe Temperaturen, elektromagnetische Strahlung, Pestizide und Umweltverschmutzung), Lifestyle (Alkohol, Tabak, Stress, Übergewicht, schlechte Ernährung), und andere Faktoren wie einschließlich Infektionen und Autoimmunerkrankungen und chronischen Krankheiten, können aufgrund von eine Erhöhte ROS sein.

Die Antioxidantien die natürlicherweise in den Samen sind, enthalten Vitamin C und E, Superoxiddismutase, Glutathion und Thioredoxin. Diese Antioxidantien helfen bei der ROS Vermeidung, und den zellulären Zustand ausgleichen. Es wurde jedoch festgestellt, dass vermindert fruchtbare Männern eine geringere Konzentration an Antioxidantien in ihren Samen als fruchtbar Männer haben (Tremellen, 2007). Es ist daher mehr als gerechtfertigt, dass eine Nahrungsergänzung mit Antioxidantien den oxidativen Stress reduzieren, die Qualität des Spermas verbessern, und der Fortpflanzungsstörungen lösen kann.

Vor kurzem wurde diesem Thema von Showell und Kollegen überarbeitet und bei der Zeitschrift “The Cochrane Library” (2011) herausgegeben. 34 Studien, mit insgesamt 2876 Paare die oral Antioxidantien (oder keine) in der Nahrung aufgenommen hatten würden vor der Durchführung von Techniken der assistierten Reproduktion (ART) analysierten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Verwendung von Antioxidantien in der Nahrung der Menschen, signifikant mit einem Anstieg der Geburtenrate und Schwangerschaftsrate nach ART verbunden ist. Es bleibt noch zu ermitteln, welche Antioxidans am besten Ergebnisse liefern.

Wir können nicht nur von einer Verbesserung der Ergebnisse für die gesamte Schwangerschaftsraten sprechen. Die Kosteneinsparungen bei die Behandlung mit Antioxidantien in der Ernährung, ist schätzungsweise um 60% für jede Schwangerschaft reduziert, da die Schwangerschaftsrate spontan vervierfacht würde (Comhaire und Declan, 2011).

Dr. Jorge Ten, Director Reproductive Biology Unit des Instituto Bernabeu

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