Urologie

Der Urologe studiert und behandelt die Erkrankungen oder Störungen in Verbindung mit dem Harnsystem sowohl des Mannes als auch der Frau, sowie die Probleme des Genital- und Reproduktionsapparates des Mannes.

Zu den hauptsächlichen Gründen für die Aufsuchung eines Urologen zählen:

Prostaraerkrankungen

Ab dem Alter von 50 Jahren ist für den Mann die Untersuchung durch einen Urologen zu empfehlen, vor allem wenn Schwierigkeiten beim Urinieren vorliegen oder häufiges nächtliches Aufsuchen der Toilette zum Wasserlassen nötig ist. Im Instituto Bernabeu ermöglichen einfache Prüfungen wie die rektale Abtastung oder die Bestimmung des PSA (Prostate Specific Antigen) im Blut eine erste Einschätzung unserer Patienten. Diese Untersuchungen werden häufig durch eine Ultraschalluntersuchung der Bauchgegend oder einer transrektalen, durch Ultraschall begleiteten Prostatabiopsie vervollständigt, wodurch die Früherkennung bestimmter Krankheiten (Prostatakrebs inbegriffen) ermöglicht wird, die in jedem Fall eine spezifische Behandlung erforderlich machen.

Fimose und kurzes Vorhautbändchen

Die Fimose ist eine Vorhautverengung, aufgrund derer die Vorhaut nur sehr schwer oder gar nicht bis unter die Eichel zurückgezogen werden kann. Häufig wir diese erkannt, wenn der junge Mann erste sexuelle Kontakte hat, und diese durch Beschwerden oder Schwierigkeiten beim Geschlechtsakt charakterisiert sind. Ebenso kann die Fimose progressiv bei älteren Patienten auftreten und zu einem regelrechten Hygieneproblem werden und das Urinieren erschweren. In anderen Fällen basiert das Problem auf einem kurzen Vorhautbändchen, welches für eine unangenehme Biegung der Eichel bei sexuellen Kontakten sorgt.

Die Behandlung ist in jedem Fall chirurgisch und wird ambulär unter Lokalbetäubung durchgeführt, ohne dass ein Krankenhausaufenthalt erforderlich wäre. Die Zirkumzision ist die Entfernung der verengten Vorhaut. Hierbei werden immer auch die ästhetischen Ergebnisse des Eingriffes berücksichtigt. Der Einschnitt des Vorhautbändchens verhindert Probleme, die auf seine unpassende Länge zurückzuführen sind.

Sexuell übertragbare Krankheiten

Es handelt sich um eine Reihe an Infektionen die sich je nach ihrer Herkunft und Gattung verschieden auswirken. Zu den Symptomen zählen eitiger Harnausfluss, Schmerzen oder Entzündungen der Hoden, Beschwerden beim Urinieren oder Hautverletzungen speziell am Penis oder der Leistengegend. Immer ist ein vorhergehender riskanter Sexualkontakt Ursache der Ansteckung. Es ist eine exakte Diagnose des infektionsverursachenden Keimes nötig, um eine spezifische Behandlung beginnen zu können.

Andere Gründe der Arztbesuche beim Urologen sind Impotenz oder Erektionsstörungen, sowie Ejakulationsstörungen.

Die urologische Konsultation durch die Frau

Urininfektionen oder Zystitis

Es handelt sich hierbei um den hauptsächlichen Grund des Besuches beim Urulogen und betrifft Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter. Sie äußert sich durch Brenneb und sogar Schmerzen beim urinieren, vereinzelt kommt es zum Austreten von Blut im Harn. Falls es wiederholt zu diesen Erscheinungen kommt, ist es wichtig, einen Spezialisten hinzuzuziehen, um Faktoren auszuschließen, die das Auftreten begünstigen. Ebenso werden Langzeitbehandlungen aufgestellt um dem kontinuierlichen Auftreten entgegenzuwirken.

Unkontrollierter Harnfluss

Der Harnaustritt bedeutet für betroffene Frau eine deutliche Abnahme der Lebensqualität. Die Beurteilung durch den Urologen beinhaltet das Aufnehmen der klinischen Vorgeschichte hinsichtlich der Faktoren, die den Urinaustritt auslösen. Das können zum Beispiel mehr oder weniger schwere körperliche Aktivitäten sein, oder das unkontrollierbare Bedürfnis Wasser zu lassen. Weiterhin wird eine Untersuchung des Körpers durchgeführt, um den Harnfluss nachvollziehen zu können.

Ebenso besteht die Möglichkeit, wenn so vom Arzt verordnet, eine urodynamische Studie durchzuführen, welche Auskunft über die Verhaltensweise der Blase und deren Schließmuskeln unter realen Konditionen gibt.

Die Behandlung wird in Abhängigkeit der Art des Harnverlustes der Patientin aufgestellt. Auf diese Weise können gute Ergebnisse, sowohl durch Anwendung oraler Medikamente, als auch auf chirurgischem Weg erzielt werden.

Fragen und Antworten

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