Endokrinologie und Ernährung

Die Arbeitsgebiete dieser Abteilung sind:

Weibliche und männliche Fruchtbarkeit

Täglich wird der Rolle der Ernährungsumstellungen und Hormonveränderungen auf dem Gebiet der Fruchtbarkkeit mehr Bedeutung geschenkt. Es darf nicht vergessen werden, dass die Fertilität vom endokrinischen System reguliert wird.

Bei der Frau sind wiederholte Aborte oder Empfängnisprobleme häufig auf endokrinologische Störungen zurückzuführen, wie zum Beispiel Schilddrüsenkrankheiten, Diabetes, Übergewicht und polyzystisches Ovarialsyndrom. Die Fruchtbarkeit des Mannes ist auch an hormonelle Probleme geknüpft: Schilddrüsenkrankheiten, Diabetes, Testosterondefizit oder andere Ursachen.

Unsere Abteilung für Endokrinologie und Ernährung bietet integrale Lösungen für die Patienten mittels Ernährungsbeurteilung und Hormonauswertung an, um schließlich eine passende Behandlung und Überprüfung festzulegen. So kann in einigen Fällen die reproduktive Funktion ohne zusätzliche Techniken wiederhergestellt werden.

Gynäkologie

In unserer vorbeugenden gynäkologischen Überwachung ist die Behandlung von Ernährungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen oder Hormonveränderungen, die während unterschiedlicher Lebensabschnitte auftreten, integriert. Besonders in entscheidenden Phasen wie der Menopause kommt es häufig zu Gewichtsschwankungen, Schilddrüsenerkrankungen und fortschreitender Abnahme der Knochenmasse mit daraus folgender Osteoporose. Unser Ziel ist, diese Phasen mit der höchstmöglichen Lebensqualität zu bestreiten, dem Auftreten dieser Veränderungen durch Früherkennung vorzubeugen, und diese zu behandeln, wenn sie bereits aufgetreten sein sollten.

Tokologie

Es ist bewiesen, dass bei Diabetes, Schilddrüsenkrankheiten, Gewichtsschwankungen oder anderen endokrinologischen Krankheiten während der Schwangerschaft, die mütterlich-fötale Prognose aufgrund des Risikos von Missbildungen und anderen Komplikationen erschwert wird. Trotzdem kann die Prognose durch spezielle Kontrollen und Behandlungen verbessert und der einer normalen Schwangerschaft angenähert werden.

Unsere Abteilung bietet die Möglichkeit einer Einschätzung vor der Empfängnis in unserer Klinik, Ernährungsbeurteilung und endokrinologischen Bewertung bevor die Schwangerschaft eintritt. Die Betreuung während der gesamten Schwangerschaft und auch nach der Geburt haben bestmögliche Resultate für Mutter und Kind zum Ziel.

Mögliche Erkrankungen und Vorgehen

Diabetes

"Diabetikerinnen im fruchtbaren Alter müssen ihre Geburten planen"

  • Angemessene Verhütungsmethode.
  • Einschätzung der Komplikationen durch Diabets (Retinopathie, Neuropathie, Kardiopathie). Risikobewertung einer Schwangerschaft für Mutter und Kind.
  • Wenn es keine Einwände gegen eine Schwangerschaft gibt, so wird vor der Empfängnis die metabolische Kontrolle optimiert.
  • Überpfüfung während der Schwangerschaft und Anpassung der Behandlung.
  • Kontrolle während der Geburt.
  • Anpassung der Insulinbedürfnisse und Ernährung nach der Geburt.

Schilddrüsenerkrankungen

"Eine unkontrollierte Schilddrüsenerkrankung um den Zeitpunkt der Empfängnis bringt unvermeidlich das Risiko des spontanen Abortes und neurologischer Schäden des Fötus mit sich"

  • Einschätzung der hormonellen und immunulogischen Situation vor der Empfängnis.
  • Anpassung der Behandlung vor der Empfängnis.
  • Behandlungsangleichung für den Zeitpunkt der Empfängnis.
  • Trimestrale Ausrichtung.
  • Einstufung des Risikos einer Schilddrüsenfehlfunktion (Bericht für den Neonatologen).
  • Behandlung nach der Geburt

Übergewicht

"Das Übergewicht der Mutter wird mit einer negativen mutterlich-fötalen Prognose in Verbindung gebracht: angeborene Fehlbildungen, Makrosomie etc. Deshalb muss das Gewichtsproblem bereits vor der Empfängnis korrigiert werden".

Andere

"Jegliche hormonelle Störung erfährt während der metabolischen Umstellung der Schwangerschaft Veränderungen. Deshalb muss diese Störung vor der Empfängnis abgeschäzt werden, um Komplikationen bei der Mutter und dem Fötus zu vermeiden".

  • Hyperprolaktinämie.
  • Polyzystisches Ovarialsyndrom.
  • Unzureichendes Adrenalin (kann in Verbindung mit Diabetes stehen).
  • Paratyphus.
  • Angeborene Hyperplasie der Nebennieren (genetische Studie und Empfehlungen).
  • Diabetes insipidus.

Schwangerschaftsdiabetes

Außer der korrekten Überprüfung der zuvor benannten Pathologien gibt es eine weitere, der Schwangerschaft „eigenen“ Erkrankung. Der Schwangerschaftsdiabetes ist die Veränderung des Glukosemetabolismus, der zum ersten Mal während der Schwangerschaft aufgedeckt wird. Dies ist der Fall bei bis zu 10% der Schwangeren. Die Diganose wird bei allen schwangeren Frauen zwischen den Schwangerschaftswochen 24-28 mittels der O’Sullivan Probe durchgeführt und, wenn nötig, durch orale Glukoseüberdosierung (SOG-G).

Während des ersten Besuches wird die Diagnose bestätigt und eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Der Patientin steht die Ernährungsberatung zur Verfügung und es werden Hinweise zu sportlichen Aktivitäten gegeben. Ihr wird ein Glukometer geliehen, um selbst Kontrolluntersuchungen hinsichtlich kapillärer Glykämie und Ketonurie durchzuführen. In der zweiten Visite werden die Krierien der Insulinisierung (40% der Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes) bewertet.

Während der folgenden Überprüfungen wir die Behandlung je nach metabolischem Kontrollgrad und dem Zeitpunkt der Schwangerschaftsentwicklung angepasst. Danach wird ein Bericht für den Moment der Geburt mit erstellt. Ebenso werden Empfehlungen für nach der Geburt gegeben. Ab der sechsten Woche nach der Entbindung ist eine Analyse für die Reklasifizierung nötig.

Uroandrologie

Wie bei der Frau, ist auch beim Mann eine vorbeugende andrologische und urologische Kontrolle zu empfehlen. An unserem Institut wird allen Ernährungsstörungen, sowie metabolischen und hormonellen Veränderungen, die während der verschiedenen Lebensabschnitte auftreten, nachgegangen. Speziell förden wir die Früherkennung von Prostatakrebs und des Auftretens von Hypogonadismus, auch als Andropause bezeichnet, welcher das Gegenstück zur Menopause der Frau darstellt. Die Konsequenzen sind ähnlich die der Menopause und können wirksam mit Hormonen behandelt werden, um unter anderem zukünftige Osteoporose und sexuelle Funktionsstörungen zu vermeiden. Ebenso wie bei der Frau ist es unser Ziel, dass der Patient diese Situationen mit der höchstmöglichen Lebensqualität bestreiten kann.

Fragen und Antworten

Sollten Sie Ihre Frage nicht finden, senden Sie sie uns bitte.


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