Nabelschnurblut

Im Nabelschnurblut befindet sich eine grosse Anzahl an Stammzellen. Diese Zellen haben die Fähigkeit sich zu vervielfachen und eine Vielzahl unterschiedlicher Gewebe und Organe zu bilden. Anders als Stammzellen von anderer Stelle, sind die Stammzellen der Nabelschnur frischer und jünger, wodurch ihre Fähigkeit der Vervielfachung ausgeprägter ist.

Die wichtigste Eigenschaft, wenn es sich um eigene Stammzellen handelt, ist die absolute histologische Kompatibilität im Falle deren Einsatz in der Zukunft.

Das Nabelschnurblut wird bei der Geburt auf einfache und schmerzlose Weise entnommen. Nach der Geburt des Kindes und dem Durchtrennen der Nabelschnur, wird eine einfache Punktion der Nabelschnur vorgenommen, solange die Plazenta noch nicht abgelöst wurde und sich noch in der Gebärmutter befindet.

Bereits heute werden zahlreiche Krankheiten mit Hilfe von Stammzellen behandelt. Dabei handelt es sich v.a. um hämatologische Krankheiten wie Leukämien, Myelome und Anämien. Die grösste Hoffnung wird nun jedoch in die Forschung gesetzt, speziell im Bereich der regenerativen Medizin, Behandlungen des Immunsystems sowie Krebstherapien.

Es gibt bereits öffentliche Spenderbanken, in welchen Nabelschnurblut uneigennützig für den allgemeinen und anonymen Nutzen gespendet wird. Seit kurzem gibt es in Spanien private Spenderbanken, die einzige Möglichkeit, die es garantiert, in der Zukunft auf eigene Proben zurückzugreifen zu können.

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