Empfängnisverhütung: Methoden

Die Empfängnisverhütung dient der Vorbeugung einer Schwangerschaft. Es ist eine vorübergehende Maßnahme nach deren Absetzung die Fruchtbarkeit wiedererlangt wird. Im Gegensatz dazu stellt die Sterilisierung eine definitive Methode zur Schwangerschaftsvermeidung dar.

Es gibt verschiedene Methoden der Empfängnisverhütung und nach der Studie einer jeden Frau wird nach ärztlicher Anweisung die beste Methode für die Patientin ausgewählt.

Natürliche Verhütung: Basiert auf der Abstinenz sexuellen Kontakts während der fruchtbaren Tage des Zyklus. Je nach der verwendeten Technik kann man zwischen vier Methoden unterscheiden: nach Rhythmus, nach Basaltemperatur, nach Vaginalschleim oder Billings, und symptothermal.

Künstliche Verhütung: Die angewendeten Methoden können in drei große Gruppen unterteilt werden

  1. Mechanische Methoden.

    Diese Verhindern das Vordringen des Spermius in den Uterus. Zu dieser Gruppe zählen sowohl die maskulinen, als auch die femininen Präservative, das Diaphragma, Verhütungscremes etc.

  2. Hormonelle Methoden (die Pille).

    Diese Medikamente sind aus zwei verschiedenen Hormonen aufgebaut: Östrogenen und Gestagenen. Diese beeinflussen die Normalfunktion des Eierstocks und verhindern den Eisprung. Ebenso kommt es zu weiteren Umstellungen des weiblichen Fortpflanzungsapparates.

    Seit ihrer Entdeckung wurden diese Medikamente abgewandelt, die Dosierungen verringert, die Aufmachung, die Vorgaben und Formen der Verabreichung verändert, um die nachteilige Nebeneffekte zu verringern.

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    Die Antibabypillen werden als Verpackungen mit 21 (manchmal 28) Tabletten präsentiert, von denen jede einzelne einem Wochentag zugeordnet ist, um so an die korrekte Einnahme zu erinnern. Jeden Tag wird eine Pille entsprechend dem Wochentag, meistens um die gleiche Uhrzeit und über drei Wochen lang eingenommen. Dem schließt sich eine einwöchige Pause an, bevor erneut mit einer neuen Palette begonnen wird. Während dieser Pillenpause ist die Regelblutung zu erwarten. Wenn die Darreichungsform 28 Tabletten umfasst, so kommt es nicht zum Aussetzen der Einnahme. Die Pillen der vierten Woche sind Placebos.

    Das Hormonpflastergleicht einem quadratischen Heftpflaster und wird auf der Haut aufgebracht. Die Hautoberfläche muss für die Anbringung sauber, trocken und unbehaart sein. Es ist nicht möglich, das Hormonpflaster auf der Brust anzubringen. Die Medikamentenversorgung erfolgt über die Haut. Über drei Wochen lang wird jede Woche ein neues Pflaster verwendet. Nach dem Abzug des dritten Pflasters wird eine Woche ausgesetzt um danach wieder mit dem nächsten zu beginnen. Während der Pausewoche kommt es zum Einsetzen der Regelblutung. Jeden Tag muss der korrekte Sitz des Pflasters überprüft werden.

    Der Vaginalring ist ein durchsichtiger und flexibler Plastikring, der einfach in der Scheide positioniert wird. Die Aufnahme der medikamentösen Wirkstoffe erfolgt über die vaginale Schleimhaut. Diser Ring wird einmal pro Monat angebracht, daraufhin nach drei Wochen entfernt um eine einwöchige Pause einzulegen, während der die Menstruation einsetzt. Der Vaginalring hat beim Geschlechtsverkehr keinen störenden Effekt.

    All diese Methoden sind sicher, solange sie korrekt und vorschriftsmäßig angewendet werden. Bevor diese zur Anwendung kommen können ist eine detallierte ärztliche Untersuchung durchzuführen. Es wird ebenso über die Vor- und Nachteile der ausgewählten Verhütungsmethode aufgeklärt.

  3. Intrauterinäre Methoden.

    Die Spirale ist eine kleine Vorrichtung, die im Inneren der Gebärmutter positioniert wird, die Fortbewegung der Spermatozoonen verhindert und so die Schwangerschaft unterbindet. Ebenso wird eine keimfreie Schwellung der Gebärmutterschleimhaut hervorgerufen, die die Einnistung hemmt.

    Das Grundgerüst der Spirale besteht aus Plastik (Polyethylen); die verbreitetsten Modelle sind die T-Form und die Anker-Form. Der vertikalen Schaft enthält einen feinen Kupferfaden oder ein Gestagendepot.

    Die Wirksamkeit der Spirale beginnt ab dem Moment ihrer Einsetzung. Diese findet normalerweise während der Menstruation statt. Zuvor muss eine gynäkologische Kontrolle durchgeführt werden, um abzusichern, dass nichts gegen die Verwendung der Spirale spricht. Ebenso wird bestimmt, welche Form die angemessenste ist.

    Die Sterilisation: ist eine definitive Methode und ein irreversibler chirurgischer Eingriff, der sowohl beim Mann (Vasektomie) als auch bei der Frau (Ligatur der Eileiter) durchgeführt werden kann.

    Die Vasektomie bezieht sich auf das Durchtrennen der Samenleiter, welche den Spermien das Austreten aus den Hoden ermöglichen. Die Vasektomie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt und ist ein ambulanter Eingriff, der zwischen 15 und 30 Minuten dauert. Die Wirksamkeit dieser Methode setzt nicht unmittelbar nach der Durchführung des Eingriffes ein. Durch mehrere Spermiogramme muss überprüft werden, dass keine Spermien im Ejakulat vorliegen.Siehe Andrologie.

    Die tubenligatur ist eine Elektrokoagulation und/oder das Durchtrennen beider Eileiter, um das Voranschreiten der Eizelle zu unterbinden und somit das Zusammentreffen mit dem Spermium zu verhindern. Der Eingriff wird mittels einer Laparoskopie durchgeführt, bedarf Vollnarkose und einiger Stunden Krankenhausaufenthalt. In machen Fällen wird während eines Kaiserschnitts die Ligatur der Eileiter vorgenommen.

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