Gynäkologische Untersuchung

Die Vorbeugung gegen Krebs und sexuell übertragbare Krankheiten spielt eine haupsächliche Rolle und regelmäßige Kontrollen sind die einzige Garantie für den Erhalt der Gesundheit.

Eine gynäkologische Untersuchung sollte folgende Maßnahmen beinhalten:

Abstrichzytologie

Hierbei handelt es sich um die mikroskopische Untersuchung der Zellen des Muttermundes, die nach der von George Papanicolaou beschriebenen Methode eingefärbt werden. Von daher ist diese Kontrolle auch unter dem Namen “Pap Test” bekannt.

Die Zytologie der Scheide und des Muttermundes ist heutzutage immer noch die einzige Methode, um die Todesfälle aufgrund von Gebärmutterhalskrebs zu verringern. Diese Untersuchung muss ab dem ersten Geschlechtsverkehr regelmäßig durchgeführt werden. Die Häufigkeit dieser Kontrolle ist vom Alter und diversen Umständen abhängig.

Die große Bedeutung des zytologischen Abstriches wird in der Früherkennung bösartiger Veränderungen oder der Aufdeckung angehender Schädigungen durch die Infektion mit dem humanen Papillom-Virus deutlich. Zur Ergänzung der Zytologie dienen zellulärbiologische Proben um die Präsenz des benannten Virus, der für die Schädigungen verantwortlich ist, nachzuweisen. Die Angaben variieren hierbei je nach Alter und/oder zytologsichem Ergebnis.

Klinische Untersuchung

Diese hat zum Ziel, die Veränderungen des weiblichen Genitalapparates aufzudecken. Es handelt sich um das Austasten der Vagina und das Abfühlen des Unterleibs.

Ultraschall

Dank der technischen Fortschritte der vergangenen Jahre werden Ultraschallbilder des inneren weiblichen Genitalapparates gemacht. Diese sind aussagekräftiger als die klinische Untersuchung allein. Es handelt sich nicht um schädliche Strahlung. Ein Ultraschall hat keine Nebenwirkungen.


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