Im allgemeinen, wenn das Paar sich keiner Krankheit bewusst ist, die den Nachwuchs erschweren könnte, und wenn nach 12 Monaten normalem Geschlechtsverkehr ohne Verhütung keine Schwangerschaft erzeugt wurde, sollte der Arzt aufgesucht werden. Diese Zeitspanne sollte auf 6 Monate reduziert werden, wenn die Frau das 35. Lebensjahr bereits überschritten hat.
Es gibt viele, von daher müssen beide Partner bei einer korreten Studie des Problems inbegriffen sein. Unter anderem kann beim Mann der Grund das Fehlen von Spermatozoonen, deren geringer Anzahl oder Unbeweglichkeit sein. Die Frau kann zum Beispiel keinen oder einen irregulären Eisprung, oder verschlossene Eileiter haben. Die Verzögerung des Kinderwunsches und der Stress, dem sowohl die Frau als auch der Mann im täglichen Leben ausgesetzt sind, können einflussreiche Faktoren sein. Andere Faktoren sind extremes Übergewicht, nervöse Anorexie, schwere Krankheiten, gestörte Schilddrüsenfunktion, Drogen- und Medikamentenmissbrauch, Alkohol und Tabak.
Entsprechend der körperlichen und psychischen Reife der Frau, ist das ideale Fortpflanzungsalter zwischen 25 und 30 Jahren. Heutzutage kann die Frau auch nach diesem Alter noch Zinder haben. Ab 35 Jahren nimmt die weibliche Fruchtbarkeit kontinuierlich ab.
Der Moment des Eisprungs. Die Ovulation oder fruchtbaren Tage der Frau sind in der Mitte des Zyklus, also am 14. Tag eines normalen Zyklus von 28 Tagen.
Es ist ein großer Irrtum, dass nach jahrelanger Einnahe der Pille erhöhtes Risiko irregulärer Menstruationen nach deren Absetzung besteht.
Wenn diese Frauen mehrere Sexualpartner hatten, oder sexuell übertragbare Krankheiten haben, besteht ein erhöhtes Risiko für Beckenentzündungen, die zum Verschluss der Eierstöcke führen können. Es besteht keine weitere Verbindung mit der Sterilität.
Es gibt keine festen Regeln, aber wenigstens sollte die Untersuchung des männliches Faktors vorliegen, sowie eine weitere zur Ovulation und Normalität des weiblichen Faktors.
Obwohl ähnliche Diagnosen bestehen können, spielen das Alter des Paares und die bereits verstrichene Zeit des bestehenden Kinderwunsches eine sehr wichtige Rolle bei der Aufstellung des Behandlungsplanes. Es ist nicht das gleiche, wenn ein 38jähriges Paar seit zehn Jahren versucht ein Kind zu bekommen; oder ein 25jähriges Para, das es seit zwei Jahren versucht.
Diese liegt bei über 60% por Zyklus, obwohl dieser Wert variabel und von vielen Faktoren abhängig ist.
Ja, und in vielen Fällen ist die Sterilität irreversibel, obwohl es auch zur Wiedergewinnung der Fruchtbarkeit nach Beendigung der Therapie kommen kann. Es besteht jedoch die Möglichkeit Eizellen, Sperma oder Embryonen aufzubewahren, bevor die Chemotherapie begonnen wird.
Ja, denn diese zuvor durchgeführten Eingriffe sind umkehrbar.
Ja. Heutzutage ist dies trotz biologischer oder frühzeitiger Menopause, oder in den Fällen des vorzeiten Ovarialversagens möglich.
Es kann nicht verallgemeinert werden, aber wenn die Paare hartnäckig auf ihrem Kinderwunsche beruhen, wird dieser in 90% der Fälle erfüllt.
Jedes Paar ist verschieden und es kann auch hier nicht verallgemeinert werden.
Das Spanische Gesetz erlaubt nur dann die Auswahl, wenn dafür medizische Gründe bestehen.
Ja, die einzigste Voraussetzung ist die Volljährigkeit, gute körperliche und geistige Gesundheit, und die Beantragung der Einverständniserklärung. Dies ist ebenso für homosexuelle als auch für heterosexuelle Paare gültig.
Die freizügigsten Länder sind Griechenland, Spanien und das Vereinigte Königreich (United Kingdom), die spezifische Gesetzgebungen für die menschliche Fortpflanzung haben. Außer diesen erlauben in Europa ebenso Holland und Frankreich die Eizellspende. In den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) trifft das Paar die Entscheidungen, ohne dass der Staat eingreift.
Ja, in Spanien können überzählige Embryonen eingefroren werden und stehen dem Paar während seines gesamten fruchtbaren Lebens zur Verfügung.
Das Eizellspendeprogramm besteht am Instituto Bernabeu seit mehr als 15 Jahren und obwohl hunderte von Zyklen jährlich durchgeführt werden, gibt es keine Wartelisten.
Nein. Die Spende erfolgt vollkommen anonym, so schreibt es das Spanische Gesetz vor. Alle Daten, die in Verbindung mit der Identität der Spender stehen, müssen verschlüsselt aufbewahrt und mit absoluter Vertraulichkeit behandelt werden.
Die Spender sind gesunde, volljährige Freiwillige, die eine Vielzahl an anspruchsvollen Untersuchungen absolviert haben und akzeptiert worden. In unserem Zentrum sind einige dieser Analysen: körperliche und psychologische Einschätzung, Hormonstudie, Kariotyp, Screening auf Erbkrankheiten (z.B. Zystische Fibrose – Mukoviszidose), Serologien von Infektionskrankheiten etc.
Es werden die äußerlichen und charakteristischen Eigenschaften beider Partner berücksichtigt: Blutgruppen und Rhesusfaktoren, Gesichtsmerkmale, Biotyp etc.
Jedes Paar, das sich einer Fertilitaetsbehandlung unterzieht, unterzeichnet eine Einverstaendniserklaerung, in der sie auch das weitere Vorgehen ueberzaehliger Embryonen angeben muessen. Viele Paare entscheiden sich zur Spende dieser Embryonen an andere Paare, die sich in der gleichen Situation befinden.
Die Eizellspenderinnen sind gesunde, junge Frauen, die anderen Frauen helfen möchten, Mutter zu werden. Es sind Personen, die sich sozial engagieren und ein gehobenes kulturelles Niveau aufweisen. Viele sind Universitätsstudentinnen.
Die Vorraussetzungen sind zwischen 18 und 35 Jahren alt zu sein, eine unbedenkliche Familiengeschichte hinsichtlich übertragbarer genetischer Krankheiten vorzuweisen, der Bezits eines normalen Kariotyps (Chromosomenstudie), negatives Screening genetischer Krankheiten, ausführliche negative Untersuchungergebnisse auf sexuell übertragbare Krankheiten (Aids, Hepatitis B und C, Syphilis), Nomalität des Fortpflanzungsapparates, körperliche und gesitige Gesundheit, bereits bewiesenen Fruchtbarkeit und/oder angemessenes Ansprechen auf die Ovarstimulation, normaler Body-Mass-Index.
Die Samenspender sind junge Männer, die freiwillig ihren Samen für dessen Verwendung bei verschiedenen Fortpflanzungstechniken zur Verfügung stellen.
Die Voraussetzungen sind: Alter zwischen 18 und 35 Jahren, gute psychische und körperliche Verfassung, kein Erleiden genetischer Krankheiten (weder der Spender noch dessen Familie), die auf die Folgegenerationen übertragen werden könnten, wie zum Beispiel Diabetes oder Epilepsie, weder Träger noch infiziert sein durch: Antigene der Hepatitis B, Antikörper anti-Hepatitis C, Antikörper anti-HIV ½, Syphilis, keine Infektionsleiden, Besitz hervorragender Samenqualität, die etwa 4,5fach über der Norm liegt und die den Einfrierungs- und Auftauungsprozess entsprechend verträgt, normaler Kariotyp
Ja. Das spanische Gesetz besagt, dass die Daten in Verbindung mit der Identität der Spender verschlüsselt aufbewahrt und absolut vertraulich behandelt werden müssen.
Nein. Das Gesetz schreibt vor, dass die Spende anonym ist und dass die Spender kein Recht haben, die Identität des geborenen Kindes zu kennen. Es besteht ebenso wenig die Möglichkeit, dass das durch Fortpflanzungstechniken entstandene Kind die Identität des Spenders/der Spenderin kennen darf.
Im Falle der Eizellspenderinnen wird nach der Kontaktaufnahme ein erstes Gepräch geführt, bei dem überprüft wird, ob die zuvor benannten Vorraussetzungen erfüllt werden. Wenn dies der Fall ist, so wird eine Untersuchung mit dem Gynäkologen vereinbart, der eine ärztliche Untersuchung durchführt. Bei dieser Kontrolle wird ebenfalls eine Blutanalyse gemacht. Sobald deren Untersuchungsergebnisse einwandfrei vorliegen, kann die Behandlung mit dem ersten Menstruationstag begonnen werden.
Im Fall der Samenspender wird nach der Kontaktaufnahme ein erstes Gespräch geführt. Wenn die Voraussetzungen erfüllt werden, kann am selben Tag die Probe abgegeben werden. Später wird eine zweite Probe zum Vergleich fällig. Wenn beide für angemessen erklärt werden, wird mit der zweiten ein Einfrierungs-Auftauungstest durchgeführt, und wenn dieser anstandslos vollzogen werden konnte, wird eine dritte Probe verlangt, sowie eine Blutanalyse. Diese dritte Probe wird in der Samenbank aufbewahrt, wird aber solange in Quarantäne verwahrt, bis die Untersuchungsergebnisse vorliegen. Ab dann ist es normal, dass die Spender wöchentlich das Zentrum aufsuchen.
Ebenso muss ein Dokument unterschrieben werden, welches den Prozess und die legalen Umstände bezüglich der Anonymitätsabsicherung erklärt. Die/der Spender/in hat keine Rechte oder Pflichten hinsichtlich der möglichen Kinder, die durch die Spende gezeugt werden.
Die Spende ist ein uneigennütziger Akt, es wird aber eine Aufwandsentschädigung für die Abdeckung der Transportkosten, Ärzte und Laborpersonal, Fernbleiben der Arbeitt etc. entrichtet. In unserem Zentrum beträgt die Aufwandsentschädigung 900 Euro, die der Spenderin mit dem Abschluss der Spende überreicht werden. Für die Samenspender ist eine Aufwandsentschädigung für Unannehmlichkeiten und Ortswechsel von 40 Euro pro akzeptabler Probe vorgesehen.
Laut Gesetz kann eine Person spenden, bis durch ihren Beitrag maximal 6 Kinder in Spanien geboren wurden.
Nein. Für die meisten Frauen, die sich bereit erklärt haben, war es ein positives Erlebnis. Sie sind zufrienden damit, stolz darauf und entscheiden sich für deren Wiederholung.
Nein. In jedem Zyklus gehen auf ganz natürliche Weise hunderte von Eizellen verloren, die später nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Eizellspende gewinnt mehere Eizellen dieses Zyklus zurück. Bei der Behandlung werden nur Eizellen dieses Zyklus entnommen. In vielen Fällen kommt es durch die komplette gynäkologische Kontrolle zu Diagnostizierungen, die auf kurze Sicht die Fruchtbarkeit gefährden könnten.
Wenn die Samenqualität der wiederholten Proben keine Einfrierung ermöglicht, oder wenn nach dem Auftauungsprozess die Überlebensrate inakzeptabel ist.
Wenn Anomalien in den periodisch durchgeführten Untersuchungen auftreten.
Wenn mit dem Samen des Spenders bereits sechs evolutive Schwangerschaften hervorgerufen wurden, so wie es das Gesetz vorschreibt.
Es ist eine der Strategien um das Potenzial der Entwicklung der Fragmentation des Embyos zu erhöhen, es wird ein kleines Loch in die Zona pellucida mit der Verwendung von chemischen Substanzen (Tyrodes Säure), oder durch mechanische Techniken (Micropitpeten) oder Laser eingefügt um die maximale Menge an Zellfragmenten zu gewinnen. Diese Technik wird Elimination der Fragmente oder Desfragmentation genannt, sie ist auch bekannt unter dem Namen "Embryo makeup" und dient zur Veränderung und Normaliesierung des äusseren Erscheinungsbildes eines Embryos.
Die Vitrifizierung ist eine fortgeschrittene Technik zur Zelleinfrierung, welche eine höhere Überlebenschance nach der Auftauung durch die Konzentration der Kryoprotektoren gemeinsam mit dem Volumen und weniger Zeit erlaubt. Durch diese Methode, wird die Entstehung von Eiskristallen verhindert die wiederum verantworlich für häufig auftretende irreperable Zellschäden sind.
Der Prozess der Vitrifizierung macht das Einfrieren von Eizellen und Embryonen möglich und garantiert sogleich die Überlebenschance von 80%. Diese Technik ermöglicht das aufgetaute Eizellen, die den heiklen Auftuungsprozess überlebt haben, ein ähnliches Verhalten aufweisen wie nicht eingefrorene Eizellen. So kann die Befruchtung durch das Sperma die Entstehung eines Embryos sowie die Implantation und die Entwicklung eines gesunden Kindes erzielen. Embryonen die aufgetaut wurden besitzen trotzdem die Fähigkeit eine normale Schwangerschaft zu erreichen obwohl nicht zu vergessen ist, dass die Implantationsrate geringer ist als bei frischen Embryonen.
Ein guter Moment um bei sich selbst eine Untersuchung vorzunehmen, ist eine Woche nach der Periode. Sollten Sie keine Periode mehr bekommen so untersuchen Sie Ihre Brust in der ersten Woche des Monats.
Gehen Sie den folgenden Schritten nach:
Visuelle Begutachtung
Zuerst lassen Sie die Arme normal hängen,
dann heben Sie die Arme hoch
Kontrollieren Sie ob Änderungen in Form und Grösse oder farblichen Veränderungen vorliegen, begutachten Sie auch ob Veränderungen an den Brustwarzen (Einziehung) auftreten.
Drücken Sie leicht Ihre Brustwarzen um zu versuchen ob sich Flüssigkeit aus der Brustwarze herausdrücken lässt.
Das Abtasten
Legen Sie sich hin. Heben Sie einen Arm an, legen Sie Ihn hinter Ihren Kopf und tasten sie mit der anderen Hand mit ausgestreckten Fingern Ihre Brust ab.
Wenn Ihnen irgendeine Auffälligkeit erscheinen sollte, untersuchen Sie im gleichen Moment die andere Brust um vergleichen zu können. Vergessen Sie nicht die Achseln abzutasten um zu prüfen ob Sie Verhärtungen oder etwas Auffälliges bemerken.
Wenn Ihnen bei dieser Untersuchung etwas auffallen sollte, bewahren Sie Ruhe und kontaktieren Sie Ihren Gynäkologen.
Nach aktuellen Erkenntnissen übernimmt der männliche Faktor 40% der Fruchtbarkeit. Bei Fällen von Impotenz besteht die Möglichkeit durch eine medikamentöse Behandlung (Viagra, Cialis etc) eine spontane Schwangerschaft zu erzeugen. Diese Behandlungen sollten von einem Urologen betreut und verschrieben werden.
Entscheidend ist auch die Qualität des Samens, es können verschiedene Behandlungsmethoden angewand werden wie, Künstliche Insemination, die In Vitro Fertilisation (IVF), die Mikroinjektion von einzelnen Spermien oder die Verwendung von anonym gespendeten Samen.
Das vollständige Fehlen von Samenzellen im Ejakulat wird Azoospermie genannt. Bei der Obstruktiven Azoospermie kann die Ursache eine Verstopfung (Obstruktion) in den Samenleitern zwischen Nebenhoden und Samenblase sein.
Sollte es sich wirklich um eine bestätigte Azoospermie handeln, sollten verschiede Untersuchungen ( hormonelle, genetische und urologische Untersuchungen) zur Einschätzung und Prognose vorgenommen werden.
Dennoch ist es möglich Spermien durch eine Hodenbiopsie unter Narkose zu gewinnen und diese für eine In Vitro Fertilisation (IVF) mittels Mikroinjektion zu verwenden.
Das Spanische Gesetz verlangt den höchten Schutz für den ungeborenen Fötus, aus diesem Grund wurden verschiede Kontrollen auferlegt um den Nachkommen vor der Erkrankung zu schützen. Wenn der Träger vom HIV zum Beispiel von der männlichen Seite auftritt, besteht die Möglichkeit eine Samenwäsche vorzunehmen, der Samen kann dann eingefroren werden und für eine In Vitro Fertilisation mit Mikroinjektion von krankheitsfreien Spermien verwendet werden. Wenn die Frau die Trägerin der Krankheit ist, hängt es von der Enwicklung der Krankheit und der Menge der Viren im Blut ab um eine Methode zur Künstlichen Befrunchtung in Anspruch zu nehmen.
Bei jedem menstruations Zyklus entwickeln sich hunderte von Eizellen von denen lediglich eines reif für die Befruchtung sein wird. Bei der Technik zur assistierten Reproduktion und die Induktion des Eierstocks, werden einige von den Eizellen erhalten die auf normalerweise verloren gehen. Die Eierstöcke werden nicht geschädigt.
Bei einer IVF Behandlung müssen die Eierstöcke hormonell stimmuliert werden, die Stimulation ist etwas unangenehm, da es sich um eine subkutane oder intramuskuläre Injektion handelt. Der unangenehmste Schritt ist die Gewinnung der Eizellen für die In Vitro Befruchtung. Dieser Eingriff ist vaginal und wird zur Schmerzvermeidung unter einer leichten Narkose durchgeführt
Bei einer IVF Behandlung ist der Durchschnitt abhängig vom Alter der Patientin. Normalerweise liegt der Druchschnitt bei 8 Eizellen. Bei den Zyklen der Eizellspende liegt der Wert etwas höher, zwischen 10-12 Eizellen (nach spanischem Gesetz die müssen Spenderinen jünger sein). Der Druchschnitt für die Befruchtung liegt bei 65 – 70% abhängig von der Qualität des Samens
Eine gute gesundheitliche und gynäkologische Verfassung. Sie sollten von keiner schweren Krankheit betroffen sein, die sich während einer Schwangerschaft verschlimmern kann. Ebenso sollten Sie kein Träger von infektiösen Krankheiten (wie HIV,Syphilis, Hepatitis B und C) sein, die auf den Fötus übertragen werden könnten.
Die Endometriose ist eine chronische Erkrankung, die im Gewebe der Gebärmutterschleimhaut auftritt bzw.in der Gebärmutterhöhle (dem Ektop), sowie in den Eierstöcken, den Eileitern, die innere Menstruationen und Zysten aus Menstuationsblut in den Eierstöcken entstehen lässt (Schokoladen Zysten). Die Endometriose beeinflusst die Qualität der Eizellen wenn sie sich in den Eierstöcken befinden und der Funktionsweise der Eileitertrichter.
Der polyzystische Eierstock ist eine metabolische Krankheit, sie äussert sich darin das die Eierstöcke verlangsamt arbeiten , oder “fauler” werden, mit der Zeit werden mehr männliche Hormone gebildet ( die Androgene, verursachen vermehrten Haarwuchs, Übergewicht, Akne, etc.). Diese Verlangsamung der Eierstöcke ist verantwortlich für die Verspätung der Menstruation (bis zu mehreren Monaten) und für die Probleme eine Schwangerschaft zu erreichen. Beispiel: Eine Frau mit normalem Zyklus pro Monat, hat die Möglichkeit 12 Mal im Jahr schwanger zu werden. Eine Patientin mit einem polyzystischen Eierstock und Zyklen ca. alle drei Monate, hätte nur 4 Eisprünge also 4 Möglichkeiten im Jahr schwanger zu werden.
Wenn eine Patienten unter einem blockiertn Eileiter auf Grund einer Infektion oder eines chirgurgischen Eingriffs leidet, ist es dennoch möglich eine Schwangerschaft durch eine In Vitro Fertilisation (IVF) zu erreichen. In Vitro mit einer hohen Schwangerschaftsrate (der Prototyp für die Anwendung einer IVF).
Wenn die Menstruationszyklen nicht regelmäßig sind, kann der Eisprung auch nicht regelmäßig sein. Zuerst sollte eine pathologische Untersuchung der Eierstöcke durchgeführt werden (Disovulation, Eierstock Versagen, polyzystische Eierstöcke, Hyperprolatinämie…) und im Weiteren die Probleme erörtern. Sollte keine pathologische Störung vorliegen kann der Eierstock durch eine Hormonzufuhr stimuliert werden
Das Spanische Gesetz verlangt den höchten Schutz für den ungeborenen Fötus, aus diesem Grund wurden verschiede Kontrollen auferlegt um den Nachkommen vor der Erkrankung zu schützen. Wenn der Träger vom HIV zum Beispiel von der männlichen Seite auftritt, besteht die Möglichkeit eine Samenwäsche vorzunehmen, der Samen kann dann eingefroren werden und für eine In Vitro Fertilisation mit Mikroinjektion von krankheitsfreien Spermien verwendet werden. Wenn die Frau die Trägerin der Krankheit ist, hängt es von der Enwicklung der Krankheit und der Menge der Viren im Blut ab um eine Methode zur Künstlichen Befrunchtung in Anspruch zu nehmen.
85% der Paare, die regelmäßig Geschlechtsverkehr haben, erreichen eine Schwangerschaft innerhalb eines Jahres. Sollten Sie keine medizinische Vorgeschichte haben, die die Ursache Ihre Probleme sein könnte (wie eine Operation an den Eierstöcken, Hoden oder eine Chemotherapie…) sollten Sie nach regelmäßigem Geschlechtsverkehr ohne Verhütung keine Schwangerschaft erreicht haben, sollten Sie einen Speziallisten aufsuchen. Bei Frauen die älter als 37 – 38 Jahre sind nach 6 Monaten, da die Funktion der Eierstöcke mit fortschreitendem Alter nachlässt.
Bei Patienen mit regelmäßigem Zyklus zwischen 28 und 30 Tagen, tritt der Eisprung 14 – 15 Tage nach Beginn der Menstruation (erster Tag des Zyklus) ein. Es treten körperliche Merkmale wie vermehrter vaginal Ausfluss , Brustschmerzen, Unterleibschmerzen, etc. auf. Es ist ebenso möglich einen Urintest vorzunehmen um den Eisprung mit Hilfe des Hormons LH, welches den Eisprung auslöst zu kontrollieren. Bei Patienten mit unregelmäßigen Zyklen ist es ratsam regelmäßgen Geschlechtsverkehr ca. alle 2-3 Tage zu haben, um die Gameten (Eizellen und Samenzellen) in Kontakt zu bringen wenn der Eisprung stattfindet.
Jedem Paar wird ein Gynäkologe zugeschrieben. Dieser betreut Sie bei all Ihren Kontrollen und Behandlungen.
Bei den IVF Behandlungen und der Eizellspende bedarf die Behandlungsdauer zwischen 2 –3 Monaten.
Zu Beginn sollten Sie 1-2 Besuche in der Klinik abstatten, um die Voruntersuchungen (Serologie, Spermiogramm etc.) gegebenenfalls zu vervollständigen. In der Behandlungsphase zur IVF würden Sie 5-6 Mal in die Klinik kommen bei der Eizellspende sind es zwischen 2-3 Besuche
Zuerst sollten Sie sich gut über die Behandlungen zu den Methoden der Künstlichen Befruchtung informieren. Zweitens sollten Sie dem Team vertrauen an die Sie sich gewandt haben. Sie können auch psychologische Unterstützung suchen wenn Sie denken, dass es für Sie notwendig wäre.
Nach dem Embryotransfer sollten Sie 3 –4 Tage warten bis Sie wieder Geschlechtsverkehr haben können.
Jedes Paar und jede Behandlung beanspruchen einen unterschiedlichen Zeitaufwand. Wir nehmen uns so viel Zeit, wie Sie benötigen um das beste Resultat zu erhalten.
Wenn eine Frau geboren wird, sind Ihre Eierstöcke bereits aktiv und verfügen über die Gesamtanzahl der Eizellen die ab dem Tag der Geburt konsumiert werden. Ab dem 37. – 38. Lebensjahr, verringert sich die Anzahl und die Qualität der Eizellen welche die Möglichkeiten einer Schwangerschaft reduzieren.
Um Fruchtbarkeitsprobleme festzustellen existieren eine Reihe von Untersuchungen die durchgeführt werden können. Die Untersuchungen des männlichen Faktors sind die Kariotyp Untersuchung, das Aussortieren durch Mikrodelektion des Y Chromosoms und die Mukoveszidose durch die Anzahl der Spermazellen wie dem Screening nach dem Fragilen X- Syndrom, welche Gründe für wiederholte frühzeitige Aborte neben der verminderten Ovarfunktion sein können.
Die TUNEL Untersuchung ist eine neuartige Technik zur Analyse der Spermazellen. Ein erhöhter TUNEL Wert bedeutet, dass eine hohe Anzahl von DNA fragmentierter Spermazellen vorhanden ist, im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung und könnte eine Schwangerschaft erschweren oder Auslöser von Aborten oder Implantationsfehlern sein.
Neue Untersuchungen haben ergeben, dass eine Behandlung mit Antioxidanten die Anzahl von fragmentieten DNA Spermazellen verringert. In den Fällen in denen eine Behandlung mit Antioxidanten keine Wirkung erzielt wurde, kann die Hodenpunktion eine Lösung sein.
Es wird geschätzt, das ca. 50% der wiederholten Frühgeburten durch den Embryo hervorgerufen werden und nicht durch das Paar. Eine anormale Anzahl oder Struktur der Chromosomen des Embryos können Aussage über wiederholte Frühgeburten geben. Die PGD – Untersuchung erlaubt eine Selektion der Embryonen die eine anormale Struktur oder Anzahl der Chromosomen aufweisen.
In vielen Fällen sollte eine Fehlgeburt untersucht werden um eventuelle chomosomale Schäden zu erkennen. Das biologische Material erlaubt eine Karityp Untersuchung und somit die Möglichkeit den Grund der Fehlgeburt zu erforschen.
Durch eine Chorionbiopsie in der 10. – 12. Woche der Schwangerschaft oder der Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) zwischen der 15. und 20. Schwangerschaftswoche können Zellen des Kindes gewonnen werden, um eventuelle chromosomale Auffälligkeiten festzustellen.
Nein, neue Zytogenetische Techniken (FISH) machen es möglich, die Ergbnisse innerhalb von 24 Stunden zu erhalten, es wird auf die Trisomie 21 (Down Syndrom) untersucht. Mit dieser Untersuchung können auch weitere chromosomale Anomalien die häufig auftreten wie das Turner Syndrom, Edwards Syndrom und das Pätau Syndrom etc. erkannt werden.
Jede 8. Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs und ein grosser Teil davon erblich bedingt.
Dank der Genetik ist es uns möglich vorzeitig Erbkrankheiten zu bestimmen um somit präventiv zu handeln. IB BIOTECH ist ein Zentrum welches Pionier im Bereich der Forschung von genetischen Verbindungen ist.
Die Genetik ist für die Medizin ein essenzielles Werkzeug welches ein beachtliches Prozentanteil für die Aufklärung von gesundheitlichen Probleme des Menschen liefert.
Jede genetisch basierte Krankheit kann mit der richtigen molekular biologischen Technik diagnostiziert werden.
Der grösste Teil von Brustkrebserkrankungen wird als sporadischer Krebs bezeichnet, d.h. es gibt keine Indizien für die Empfänglichkeit einer erblich bedingten Krankheit. Dennoch besteht ein proportionaler Anteil von 10% der zur erblichen Disposition für Krebs programmiert ist.
Ein Drittel der Frauen erkranken an der erblichen Form des Brustkrebs mit Mutation im BRCA1 oder BRCA1 Gen der Rest in den anderen Genen.
Die Brustkrebserkrankungen in Verbindung mit Mutation im BRCA1 treten oft zur Prämenopause auf (Durchschnittsalter liegt bei 42 Jahren) die Zahl der Brustkrebserkrankungen contralateral 5 Jahre liegt bei ca. 30% der Frauen die Trägerinnen der Mutation BRCA 1 sind.
Die Erhöhung im BRCA2 Gen stehen in enger Verbindung mit Brustkrebserkrankungen bei Männern.
Darmkrebs ist die weltweit häufigste Krebserkrankung mit Sterbefolge, rund 5% der Bevölkerung ist betroffen.
Durch IB Biotech ist es möglich eine komplette Untersuchung von 100% der betroffenen Gene welche Auslöser für eine Erkrankung sind durchzuführen. So ist es möglich eine erbliche Bedingung für Darmkrebs auszuschliessen oder präventiv eine Predisposition korrigieren zu können.
In den meisten Fällen sind die exakten Gründe für Darmkrebs nicht bekannt, auch wenn über einige Risikofaktoren welche die Krankheit unterstützen könnte spekuliert wird.
Einige genetische Syndrome steigern das Risiko zur Entwicklung von Dickdarmkrebs.
Die häufigsten sind die familiäre adenomatöse Polyposis (FAP) oder der hereditäre non-polypöse kolorektale Karzinom (HNPCC) oder das Lynch Syndrom.
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