Wenn das medizinische Team die Behandlung auf Grund eines Problems unterbricht, wie z.B. ungenügende ovarielle Reaktion oder Risiko von Überstimulation.
Entfernung von Gewebe durch Operation, Laser, Kryotherapie oder Strom.
Auch Schwangerschaftsabbruch genannt. Abtreibung oder Extraktion des Fötus vor der 20. Schwangerschaftswoche oder mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm. Drohender Abort besteht bei Blutungen in der Gebärmutterhöhle der schwangeren Patientin. Laufender Abort besteht, wenn der Muttermund erweitert ist (Zervixdilatation) und Kontraktionen vorherrschen. Unvollständiger Abort ist eine nur teilweise Entfernung der Schwangerschaft. Kompletter Abort ist die komplette Entfernung der Schwangerschaft. Latenter Abort besteht bei fehlendem Herzschlag des Fötus ohne vorhergehende Blutungen. Spontanabort ist das Stattfinden einer Fehlgeburt ohne medizinische Intervention. Therapeutischer Abort ist der Abbruch der Schwangerschaft auf Grund fetaler oder mütterlicher Probleme. Biochemischer Abort ist das Beenden einer Schwangerschaft, bei der es zur Produktion des Schwangerschaftshormons (B-HCG) kommt jedoch ohne Bildung einer Fruchtblase. Medizinischer Abort ist der Verlust der Schwangerschaft nachdem die Einnistung der Embryos und die Bildung der Fruchtblase per Ultraschall festgestellt wurden.
Abnorme Schwangerschaft, in der nur die Fruchthülle ausgebildet ist und es entweder eine verkümmerte oder gar keine Fruchtanlage gibt. Während einer solchen Schwangerschaft wächst also eine Masse von transparenten Bläschen, ähnlich Weintrauben, durch die Verbreitung von Plazentagewebe in der Gebärmutter heran. Dies kann komplett oder teilweise sein, abhängig von der Koexistenz oder nicht Koexistenz mit einem Embryo. Auch als Molenschwangerschaft bezeichnet.
Vorzeitige Plazentalösung. Vollständige oder teilweise Ablösung der Plazenta, was zu genitalen Blutungen während der Schwangerschaft führt. Akutes Leiden beim Fötus, Totgeburt und Koagulationsprobleme bei der Mutter sind die Folgen.
Läsion oder Knötchen nachweisbar durch Berührung / Abtastung.
Anaerobe Bakterien mit Reservoir in der Mundhöhle, welche mit der Einsetzung von Intrauterinpessaren (Spiralen) und der Produktion von Entzündungen im Beckenbereich und Beckenabszessen einhergehen kann.
Bösartiger Tumor, dessen Zellen vom Drüsenepithel abstammen.
Wachstum des Endometriumgewebes in der Dicke des uterinen Myometriums, verbunden mit sich vergrössernder Gebärmutter und Menstruationsschmerzen.
Fettleibigkeit. Eine übermäßige Ansammlung von Körperfett. Steht in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko von morphologischen Anomalien und Aborten bei Schwangeren. Die Erfolgsaussichten bei der Anwendung von Techniken der assistierten Reproduktion verringern sich demnach. Die Adipositas wird im Body Mass Index (BMI = Gewicht / Größe zum Quadrat) widergespielt.
Das Anhangsgebilde des weiblichen Genitaltraktes, bestehend aus Eierstock, Eileiter und Anhängsel der Gebärmutter.
Entzündung des inneren weiblichen Genitaltrakts, in Folge einer sexuell übertragbaren Infektion oder anderen vaginalen Bakterien. Geht normalerweise mit Schmerzen im Unterleib und Fieber einher. Bedarf einer antibiotischen-entzündungshemmenden Behandlung und kann zu Folgeerkrankungen an der Eileitern, wie Sterilität oder Eileiterschwangerschaften, führen.
Plasma-Protein, gebildet durch die fetale Leber und den Dottersack. Im zweiten Trimester der Schwangerschaft wird es als Teil des pränatalen Screenings untersucht, um das Risiko des Down-Syndroms einzuschätzen. Sein Anstieg im Blut ist ebenfalls Anzeichen für Neuralrohrdefekte und kann bei Erwachsenen mit Hoden- und Lebertumoren in Verbindung stehen.
Die Zeit der Existenz von Geburt an. Sehr wichtig für Frauen zur Beurteilung ihrer ovariellen Reserve. Es hat einen bestimmten Einfluss auf die Chancen einer erfolgreichen Schwangerschaft und die Durchführung assistierter Reproduktionstechniken. Das Gestationsalter markiert die Dauer der Schwangerschaft seit dem Datum der letzten Periode.
Ausbleiben der Menstruation. Primäre Amenorrhoe wenn die erste Periode nicht bis zu einem Alter von 16 Jahen eintritt. Sekundäre Amenorrhoe, wenn die Menstruation nach mindestens 3 Monaten nach seiner Erscheinung unterbleibt. Physiologische Amenorrhoe in Zeiten der Schwangerschaft, Stillzeit, Wechseljahre und Pubertät. Amenorrhoe durch Versagen des Hypothalamus führt zum Verlust der Kontrolle über die Funktion der Eierstöcke auf zentral neurologischer Ebene.
Innere Membran der Fruchtblase, welche den Embryo und das Fruchtwasser umgibt.
Fruchtwasserauffüllung. Infusion von Kochsalzlösung in die Amnionhöhle. Dies ist nützlich in Fällen von Oligohydramnion, Mekonium oder Prävention von Nabelschnur-Kompression.
Infektion und Entzündung des Amnion, was zu Kontraktionen der Gebärmutter und / oder Ruptur der Fruchtblasenmembranen führt.
Auslaufen von Fruchtwasser über die Scheide.
Fruchtwasserspiegelung. Direkte Visualisierung des Amnions und des Fruchtwassers durch ein feines Röhrchen (Amnioskop), eingeführt über den Zervikalkanal der Gebärmutter.
Mit einer Lanzette künstlich herbeigeführter Blasensprung (Öffnung der Fruchtblase).
Gewinnung von Fruchtwasser durch transabdominale Punktion. Wird genutzt für diagnostische Studien (fetaler Karyotyp, mikrobiologische Studien, Reife der fetalen Lunge, biochemische Studien) oder therapeutische Zwecke (Hydramnion).
Kleiner luftdicht verschlossener Glasbehälter, gefüllt mit einem Medikament für die parenterale Verabreichung (intramuskular, subkutan oder intravenös).
Anästhesie-Technik entwickelt, um Schmerzen zu reduzieren oder zu vermeiden. Sie kann lokal, regional (epidural) oder systemisch erfolgen.
Moleküle, die den natürlichen GnRH des Rezeptors verdrängen und so eine Blockade der Hypothalamus-Hypophysen-Achse herbeiführen.
Moleküle, welche die Wirkung von GnRH auf seinen Rezeptor direkt und sehr schnell hemmen, indem sie das Hypothalamus-Hypophysen-System blockieren.
Gruppe von Hormonen, welche die Entwicklung der männlichen Geschlechtsmerkmale herbeiführen.
Männerarzt, spezialisiert auf die Erforschung und Behandlung der sexuellen und reproduktiven Funktionen bei Männern.
Komplettes oder teilweises Fehlen der Schädeldecke. Ein Geburtsfehler, unvereinbar mit dem Leben.
Struktureller Defekt, entstanden in der pränatalen Phase.
Angeborenes Fehlen eines oder beider männlicher Keimdrüsen oder Hoden.
Das Ausbleiben des Eisprungs und somit mit Unfruchtbarkeit verbunden. Die häufigste Ursache der chronischen Anovulation ist das Polyzystische Ovarialsyndrom.
Ist die Biegung (nach vorn) der Gebärmutter zwischen Gebärmutterkörper und Gebärmutterhals.
Element, das die Konzeption verhindern soll. Es kann eine Barriere (Kondom) sein, ein Intrauterinpessar (IUP), es kann hormonell (anovulatorische), chemisch (Spermizide) oder ein chirurgischer Eingriff (Vasektomie, Tubenligatur, Essure) sein.
Immunglobulin (Verteidigung), produziert durch spezifische B-Lymphozyten als Reaktion auf ein spezifisches Antigen (Angreifer).
Jegliche Stoffe, welche die Wirkung von Östrogen auf den Körper blockieren können.
Jeglicher objektive Hinweis auf Krankheit, der durch den Betrachter wahrgenommen wird.
Die Sammlung der Eizellen über die Vagina, geleitet durch Ultraschall.
Technik, die im IVF-Labor angewendet wird. Bevor der Embryo in die Gebärmutter übertragen wird, wird Mittels eines Lasers die Membran pellucida des Embryos mit einem kleinen Loch perforiert. Ziel ist die Erleichterung der Einnistung des Embryos.
Verminderte Spermienmotilität bei einer Samenprobe.
Erschlaffung oder Verlust der Spannung eines Organs. Uterusatonie oder Atonische Nachblutung ist die Kontraktionsschwäche der Gebärmuttermuskulatur nach der Geburt des Kindes und des Ausstosses der Plazenta. Sie führt zu einer starken und lebensbedrohlichen Wochenbett-Blutung, eine der häufigsten Ursachen für mütterliche Morbidität und Mortalität.
Prozess, ausgelöst vom eigenen Immunsystem eines Individuums, welches sich gegen ihn selbst richtet und eine Pathologie oder Erkrankung ausgelöst.
Fehlen von Spermien im Ejakulat einer Samenprobe nach direkter Beobachtung sowie nach Zentrifugation der Probe im Labor. Zur Bestätigung der Diagnose wird eine zweite Probe benötigt. Sekretorische Azoospermie verursacht durch primäres Versagen des Hypothalamus-Hypophysen-Hoden-Systems. Obstruktive Azoospermie herbeigeführt durch Veränderung im System der Lagerung und der Leitung der Spermien.
Schwangerschaftshormon, produziert von den Zellen des Trophoblasten, dient es bei Blut- oder Urintests zur Bestätigung einer Schwangerschaft.
Entzündung der Bartholinischen Drüsen, welche sich am Eingang der Vagina befinden und verantwortlich für die Produktion des Vaginalsekrets sind. Dies kann sich zu einem Abzess entwickeln, welcher eine chirurgische Drainage erfordert.
Seine tägliche Messung wird verwendet, um den Tag des Eisprungs und damit den Tag mit der höchsten Fruchtbarkeit zu bestimmen.
Anatomischer Bereich zwischen Becken und Zwerchfell, bedeckt vom Peritoneum. Sie enthält alle Organe des Bauches sowie die weiblichen Beckenorgane.
Eingedrücktes Gebiet, mittig auf der Vorderseite der Bauchdecke. Während einer Schwangerschaft ist die Nabeschnur an ihm angewachsen und verbindet so den Fötus mit der Mutter.
Körperabschnitt unterhalb des Bauchs und oberhalb der Beine. Es ist ebenfalls der knöcherne Teil dieses Körperabschnitts, bestehend aus den beiden Hüftbeinen, dem Kreuz- und Steißbein, welche die Wirbelsäule stützen.
Entfernung der Beckenorgane bei der Behandlung von fortgeschrittenem oder rezidivierendem Beckenkrebs. Kann Blase, Harnröhre, Gebärmutter, Eierstöcke, Eileiter, Vagina, Lymphknoten und Rektum-Sigma betreffen.
Vereinigung von Ei- und Samenzellen im Eileiter oder im Labor bei einer In-Vitro-Fertilisationsbehandlung. Das haploide genetische Gut der Samenzelle wird im Inneren der Eizelle gelagert, welche ebenfalls über haploides genetisches Gut verfügt.
Jeder Aktions- oder Programmverlauf mit Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gesundheit, Verhütung von Krankheiten oder Verringerung von Symptomen.
Schwangerschaft, in der es nur zur Produktion des Hormones HCG kommt, ohne das tatsächlich ein Vesikel innerhalb der Gebärmutter im Ultraschall zu erkennen ist.
Entnahme von Gewebszellen eines Patienten für eine hystologische Analyse.
Entnahme einer Gewebsprobe des Endometriums, speziell von der inneren Uterusoberfläche, für dessen histologisch-morphologische Analyse sowie der Untersuchung seiner Funktion.
Sind all die Zellen, die den Embryo bilden und welche in ihrem Zellkern die genetische Information für diesen Embryo tragen.
Ist ein Embryo am fünften Tage nach der Befruchtung. Er befindet sich im Stadium zur Einpflanzung ins Innere des Uterus.
Erhöhter Blutdruck über 140 / 90 mmHg bei schwangeren Frauen.
Auch interne Strahlentherapie genannt. Ist eine lokale Strahlentherapie, bei der kleine Strahlenquellen innerhalb oder in direkter Nähe des zu behandelnden Gewebes im Körper platziert werden.
Reissen oder Platzen eines körperlichen Organs.
Pigmentierte Vorwölbung der Brust und vom Warzenhof umgeben. Ist der Ort an dem sich die Brustkanäle entleeren.
Cancer-Antigen 125. Ist ein Antigen (Tumormarker), welches erhöht bei malignen Ovarialtumoren vorkommt, insbesondere bei serören. Ebenfalls tritt es mit mässiger erhöhtem Wert bei Endometriose auf.
Antigen, dessen Werte in der Regel bei bösartigen Brusttumoren erhöht sind.
Antigen, dessen Werte in der Regel bei malignen Ovarialtumoren, besonders bei muzinösen, und bei Karzinomen der Eileiter erhöht sind.
Pilz der Hefe-Gattung, der meist den Verdauungstrakt besiedelt und welcher sich ausbreiten und Infektionen auf anderem Niveau herbeiführen kann, ganz besonders im vulvo-vaginalen Bereich. Eine Infektion wird durch den Zustand einer Schwangerschaft begünstigt. Eine Rolle dabei spielen: Zustand der Immunsuppression, Diabetis, Einnahme von Breitbandantibiotika und Verwendung von Verhütungsmitteln. Symptome sind: Juckreiz, Brennen und weisslicher, dicklicher sowie klumpiger Ausfluss.
Kopfschmerz. Kann zyklusbedingt sein, in Verbindung mit der weiblichen Menstruation, lokalisiert (temporal, okzipital), fest oder pulsierend. Kann nach einer Epiduralanästhesie, durch versehentliche Durapunktion, auftreten.
Medizinisches Fachgebiet, welches sich mit der Bahandlung von Krankheiten, Missbildungen und Verletzungen befasst. Behandlungen sind manuelle oder instrumentelle Operationen.
Gram-negative Chlamydien sind Bakterien (obligat intrazelluläre Erreger). Sie sind sexuell übertragbar und führen zu Urethritis, Zervizitis und Adnexitis.
Eine Anhäufung von Gallensäuren in der Leber und als Folge darauf dann auch im Blut. Führt zu Gelbsucht und generalisiertem Juckreiz. Kann während der Schwangerschaft auftreten und Komplikationen bei der Mutter und dem Fötus auslösen. Wiederholt sich meist in späteren Schwangerschaften. Es scheint, dass dies auf eine Leber-toxische Wirkung der Hormone in der Schwangerschaft zurückzuführen ist.
Entzündung der fetalen Hülle, meist verursacht durch Bakterien in der Vagina, die Wehentätigkeit oder vorzeitigen Blasensprung verursacht.
Maligner Ovarialtumor, welcher das Schwangerschaftshormon (HCG) produziert. Sehr seltener und aggressiver Tumor der Plazenta, der nach einer Schwangerschaft oder gelegentlich nach einer Abtreibung erscheinen kann.
Äußere Membran, die den Fötus umgibt und mit dem Uterus verbunden ist.
Auch Chorionbiopsie. Entnahme einer Probe des Chorions für zytogenetische Studien und fetale Karyotypisierung. Diese kann auf transzervikalem oder transabdominalem Wege erfolgen. Da es sich um eine invasive Technik handelt, ist sie mit einem Fehlgeburtenrisiko von ungefähr 1% verbunden.
Kleine, strukturelle, stabförmige Formationen und Träger der genetischen Information, d.h. der Information, die in der DNA kodiert ist. Jede Spezie hat eine konstante Anzahl und sie teilen sich auf identische Weise in jeder Zellteilung oder Mitose. Ihre grafische Darstellung in homologen Paaren bildet den Karyotypen.
Synthetisches Präparat, welches die Gonadotropinsekretion erhöht um die Gametogenese und die Ovulation (Eisprung) auszulösen. Es hat eine milde anti-östrogene Wirkung.
Dickes, gelbliches Sekret, abgesondert von der weiblichen Brust am Ende der Schwangerschaft und während der ersten Tage nach der Geburt. Es enthält weniger Zucker als Muttermilch, dafür aber eine höhere Konzentration an Proteinen, Mineralien und Immunglobulinen (Antikörper).
Warzige Auswüchse (Feigwarzen), die im Genital- und perianalen Bereich auftreten. Folge einer sexuell übertragbaren Infektion, verursacht durch die HPV-Typen 6 und 11.
Gelbkörper. Gebilde, das während des Eisprungs im Eierstock entsteht. Es ist verantwortlich für die Produktion von Progesteron und die Aufrechterhaltung der Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung des Embryos. Wenn keine Einnistung stattfindet, stirbt es ab und löst sich auf.
Eihügel. Ansammlung von Zellen, die im Follikel die Eizelle umgeben und die sich nach dem Eisprung mit dem Follikel freisetzten.
Prolaps der Harnblase in die Vagina auf Grund einer Schwächung der Muskulatur am Beckenboden. Am häufigsten tritt dies in der Menopause und bei multiparen Patienten auf.
Ein DNA-Virus der Familie der Herpes-Viren, welcher schwangere Frauen beeinflussen kann und verschiedene fetale Probleme hervorruft. Diese Probleme können gravierend, irreversible und mit erheblichen Konsequenzen sein.
Wunde, die während der vaginale Geburt entsteht und von der Haut der Vulva bis zur Enddarmschleimhaut reichen kann.
Arzneimittel verwendet als Suppressor der Adenohypophyseal-Funktion. Findet Verwendung bei Endometriose. Hat viele Nebenwirkungen, vor allem wegen der erhöhten Androgene. Daher wird es derzeit eingeschränkt genutzt.
Leiter, die den Hoden mit der Harnröhre verbinden, um den Austritt des Spermas zu ermöglichen. Seine Ligation wird in der Vasektomie durchgeführt.
Vorrat an Hormonpräparaten. Wird einmalig und meist in die Muskeln oder ins subkutanen Fettgewebe verabreicht, was eine langsame und allmähliche Freisetzung ermöglicht.
Innerste Schicht des schwangeren Uterus, welche sich verdickt und vaskularisiert hat, um die Einnistung des Embryos zu ermöglichen und zu fördern.
Veränderungen in Geweben, welche die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter ermöglichen.
Zuckerkrankheit. Eine systemische Stoffwechselerkrankung, gekennzeichnet durch das Auftreten einer Hyperglykämie (zu hoher Blutzuckerspiegel), verursacht durch verminderte Sekretion oder Insulin-Aktivität.
Desoxyribonukleinsäure, enthält alle Erbinformationen eines Menschen. Ist angelegt in einer durch Nukleinsäuren gebildeten Doppelhelix.
Technik zur Untersuchung der Expression zellulärer Moleküle, die zur Diagnose und Überwachung verschiedener Krankheiten verwendet wird. Sie wird in der assistierten Reproduktion zur Trennung der X-Spermien von den Y-Spermien und somit zur Geschlechterauswahl angewandt.
Maligner Ovarialtumor, vom Keimepithel hervorgerufen. Tritt selten und eher bei jüngeren Patientinnen (20 bis 30 Jahre) auf.
Menstruationsbeschwerden. Schmerzen im Beckenbereich. Kann auf Grund der Kontraktion der Uterus-Muskelfasern idiopathisch sein. Oder wird hervorgerufen durch eine organische Pathologie, wie z.B. Endometriose, Adenomyosis, Uterusmyome, etc..
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Sie können oberflächlich, meist aufgrund mangelnden Vaginalsekrets oder vaginaler Stenosen, oder tiefliegend sein, in Verbindung mit Pathologien wie Endometriose.
Präneoplastische Entwicklung eines Gewebes oder Organs. Tritt an Zervixepitheln auf, ist eine Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs und wird mit den humanen Papillomaviren (HPV) in Verbindung gebracht.
Wehenschwäche. Schwierigkeiten im Voranschreiten der Geburt aufgrund mütterlicher Anomalien (Uteruskontraktilität, Becken) oder fetaler Anomalien (Größe, Fehlstellung, Missbildung).
Röhrenförmiges Gebilde, dass die Gebärmutter mit den Eierstöcken verbindet. Besteht aus 3 Segmenten: Isthmus, der die Verbindung zum Uterus bildet, Ampulla und Infundibulum (Trichter), der die Fimbrien besitzt, mit denen die Eizelle nach dem Eisprung erfasst wird. In seinem Inneren findet die Befruchtung und der Transport des Embryos über 5 Tage hin zum Uterus statt, wo der Embryo sich dann im Blastozysten-Stadium befindet, damit sich die Einnistung oder Implantation vollziehen kann.
Transvaginale Einführung eines Gases, meist Kohlendioxid, in die Gebärmutter, um festzustellen ob die Eileiter durchlässig oder blockiert sind. In der heutigen Zeit eine eher ungenutzte Technik, da veraltet auf dem Gebiet der assistierten Reproduktion.
Implantation des Embryos außerhalb des endometrialen Hohlraums. Sie ist die häufigste Form der Schwangerschaft, in der sich der Embryo nicht im Endometrium befindet. Andere Formen sind die Einnistung im Eierstock, in der Bauchhöhle oder im Gebärmutterhals. Ein solcher Embryo ist nicht lebensfähig und es besteht gleichzeitig die Gefahr eines Eileiterbruchs mit inneren Blutungen, ein schwerwiegendes Komplikationsrisiko.
Gelblich, flüssige oder halbfeste Substanz. Sie ist ein Entzündungsprodukt bestehend aus abgestorbenen weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und anderen Zellen, welche meist die für die Entzündung verantwortliche Erreger sind.
Wo der Eiter entsteht oder was Eiter enthält.
Ein Verfahren, das durch transvaginale Punktion der Eizellen und unter Sedierung während eines IVF-Zyklus, nach Stimulation der Eierstöcke, durchgeführt wird.
Eine Technik der assistierten Reproduktion, komplett durch das Gesetz geregelt, bei der eine Spenderin anonym und uneigennützig ihre Oozyten (Eizellen) an eine Empfängerin spendet. Diese Empfängerin kann aufgrund eines Leidens ihre eigenen Eizellen nicht nutzen. Mit Hilfer der Eizellspende kann sie sich ihren Wunsch, Mutter zu werden, doch erfüllen.
Frauen zwischen 18 und 35 Jahren, die auf anonymen und uneigennützig eine kontrollierte ovarielle Stimulationsbehandlung, mit anschliessender Entnahme ihrer Oozyten, durchlaufen, um diese gewonnenen Oozyten an eine Empfängerin zu spenden.
Erkrankung, die sich in Krampfanfällen darstellt. Tritt vor allem im letzten Drittel einer Schwangerschaft oder nach der Geburt bei der Frau im Wochenbett auf. In der Regel geht sie mit der Entwicklung einer Gestose einher. Kann zu akutem Lungenödem, Netzhautablösung und sogar Tod des ungeborenen Kindes im Mutterleib sowie dem Ableben der Mutter führen.
Äußerer Teil des Gebärmutterhalses, der bis in das Lumen der Vagina reicht.
Ein Organismus in seiner frühesten Phase der Entwicklung. Bei der menschlichen Spezie von der Konzeption bis zur neunten Schwangerschaftswoche.
Entnahme von einer oder zwei Zellen eines achtzelligen Emryos am dritten Tag nach der Befruchtung. Sie dient der Analyse und der genetischen Untersuchung im Rahmen einer Präimplantationsdiagnostik.
Spezialist aus dem In-Vitro-Fertilisationslabor, verantwortlich für die Mikromanipulation von Keimzellen (Gameten) und Embryonen sowie für die Bewertung dieser bis zu deren Transfer in die mütterliche Gebärmutter.
Labortechnik in Verbindung stehend mit In-Vitro-Fertilisation, welche die Beobachtung der Entwicklung von Embryonen für deren Auswahl für den Embryonentransfer ermöglicht.
Chirurgische Technik zur Entfernung eines oder mehrerer Embryonen bei Mehrlingsschwangerschaften, mit dem Ziel der Verringerung von Risiken, insbesondere Frühgeburt, und zur Verbesserung der Prognose für die restlichen, im mütterlichen Körper verbleibenden Embryonen. Die Embryonenreduzierung ist ein mit Risiken verbundener Eingriff. Es besteht ein 10%-iges Risiko einer Abtreibung.
Alle anormalen morphologischen und genetischen Zustände eines Embryos.
Prozess, der physiologisch im Eileiter abläuft aber im Laufe eines IVF-Zyklus auch im Labor beobachtet werden kann. Sie erlaubt die Auswahl der besten Embryonen für den Transfer in die Gebärmutter.
Teil eines IVF-Prozesses, bei dem die Embryonen durch einen dünnen Kunststoffkatheter in die Gebärmutterhöhle eingestezt werden.
Patientin ohne ovarielle Aktivität oder mit abnehmender eigener Eierstockreserve, deren einzige Möglichkeit, schwanger zu werden ist, Oozyten einer anonymen Spenderin zu transplantieren. Dazu benötigt die Empfängerin nur einen funktionierenden Uterus.
Eine Gruppe von Medikamenten, Geräten, Methoden oder chirurgischen Verfahren, die dazu bestimmt sind, die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis zu verringern bzw. eine Empfängnis zu verhüten.
Entzündung der Endozervix.
Gutartige Zyste, einzelne oder mehrfach auftretend, kann ein- oder beidseitig vorkommen und steht im Zusammenhang mit der Endometriose in den Eierstöcken. Sein Inhalt ähnelt der Konsistenz dicker Schokolade (Schokoladenzysten).
Gutartige, chronische Erkrankung, gekennzeichnet durch das Auftreten von histologischem Gewebe ählich dem der Gebärmutterschleimhaut, jedoch außerhalb der Gebärmutterhöhle. Es befällt meist die Beckenorgane, besonders die Eierstöcke und wird normalerweise mit Unfruchtbarkeit, Dysmenorrhö, Schmerzen im Unterleib und Dyspareunie in Verbindung gebracht, obwohl die Symptome sehr variabel sind.
Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Meist Folge einer Infektion. Steht in Verbindung mit Implantationsversagen und Scheitern von IVF-Behandlungen.
Gebärmutterschleimhaut, welche die Gebärmutterhöhle auskleidet. Sie hat die Fähigkeit zu zerfallen und sich zyklisch, als Reaktion auf die Eierstockhormone, zu regenerieren.
Eileiterschleimhaut. Befindet sich im Inneren der Eileiter und ist zuständig für den Transport und die Versorgung des Embryos, auf dessen Weg durch den Eileiter in die Gebärmutter. In der Gebärmutter findet dann, am fünften Tag nach der Betruchtung der Eizelle, die Implantation des Embryos im Blastozystenstadium statt.
Innenteil des Gebärmutterhalses. Setzt sich im endometrialen Hohlraum fort.
Herniation von Darmschlingen über den Boden des Douglas-Raums, die über den vaginale Boden herausragt. Sie tritt eher bei multiparen Patienten oder Patienten mit Muskelfaszieschwächen auf.
Defekt bei der Schließung des fetalen Schädels, was zu einem Vorsprung eines Teils des Hirngewebes führt.
Nebenhoden. Verschlungene, etwa 20 Meter lange Kanäle, die sich am hinteren Bereich des Hodens befinden und in den Samenleiter übergehen. Verantwortlich für die Sammlung der reifen Spermien in den Samenkanälchen. Hier entwickeln die Spermien ihre Mobilität.
Chirurgische Reparatur von Episiotomie (Dammschnitt) und Dammrissen nach der Geburt.
Rekonstruktion von Defekten der Vulva nach Episiotomie.
Dammschnitt. Einschnitt des Perineum (Damm) zur Erweiterung der Vulva, zur Vermeidung eines Dammrisses beim Herautreten des fetalen Kopfes bei dem Geburt. Verkürzt ausserdem die Zeit Des Geburtsaktes. Es gibt drei Arten: mediale, mediolaterale und laterale.
Gutartiger Tumor des Zahnfleisches, der während der Schwangerschaft auftreten kann. Wird hervorgerufen durch die Hormone der Schwangerschaft. Verschwindet nach der Geburt wieder.
Eine Frau, die eine Schwangerschaft bis zur fetalen Lebensfähigkeit vollbracht hat, unabhängig davon, ob es sich um eine Einzel- oder um Mehrlingsgeburt handelt und ob der Fötus lebensfähig oder nicht lebensfähig ist.
Östrogenhormon, das im Eierstock und in der Plazenta produziert wird. Bereitet das Endometrium für die Implantation des befruchteten Eies vor und ist ebenfalls wichtig für die richtige Entwicklung und das richtige Funktionieren der weiblichen Geschlechtsorgane.
In grösseren Mengen vorkommendes aber relativ schwaches östrogenes Hormon. Es wird in Form von topischen Präparaten, wie z.B. lokal-trophisch- vulvovaginalen, verwendet.
Hauptöstrogenhormon bei Frauen in der Menopause. Produkt der peripheren Umwandlung im subkutanen Zellgewebe von Androstendion.
Synthetische Arzneimittelform des Estradiol. Weil es sehr wirkungsstark ist wird es nur in kleinen Dosen verabreicht. Bestandteil vieler oraler Verhütungsmittel.
Eine Zelle, welche die korrekte Anzahl von Chromosomen enthält. Beim Menschen sind es 23 Paare.
Postoperative Komplikation, bei der Darm durch den Einschnitt (Inzision) heraustritt.
Primärer, struktureller Defekt an einem Körperteil, zurückzuführen auf einen Fehler in dessen Entwicklung. Kann angeboren oder erworben sein.
Gleichbedeutend mit der Befruchtung. Vereinigung von männlichen und weiblichen Keimzellen (Gameten), um eine Zygote zu bilden.
Fruchtbarkeit. Fähigkeit eines Individuums zur Empfängnis und zur Geburt von Nachkommen.
Arzneistoffe, verwendet bei Behandlungen der assistierten Reproduktion, die dazu dienen den Schwangerschaftserfolg mit minimalsten Nebenwirkungen zu steigern.
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, der sich auf die Untersuchung und Behandlung von Problemen der menschlichen Fortpflanzung spezialisiert hat.
Verminderte fetale Herzfrequenz von unter 120 Schlägen pro Minute während eines Zeitraums von mehr als 15 Minuten. Dies ist in der Regel verbunden mit Schwierigkeiten des Fötus bei der Anpassung an die intrauterine Umgebung oder eine Reduzierung des fetalen Wohlergehens.
Die Relation der fetalen Längsachse mit der Längsachse der Mutter. Fetale Längslage: beide Achsen liegen fast parallel, wie es in 99% der Schwangerschaften kurz vor der Geburt vorkommt. Fetale Schräglage: Der Winkel zwischen beiden Achsen ist in etwa 45 °. Während der Wehen stellt sich oft eine Längs- oder Querlage ein. Fetale Querlage: beide Achsen stehen in einem Winkel von etwa 90 ° zueinander.
Eine Reihe von Signalen des Fötus als Reaktion auf Stress, verursacht durch intrauterine oder intrapartale Pathologie.
Direkte Visualisierung des Fetus und der Plazenta, von der fetalen Seite aus, durch ein optisches System oder Fetoskop das durch den Bauchraum eingeführt wird. Ermöglicht bestimmte Eingriffe auf den Fötus innerhalb der fetalen Chirurgie.
Änderung in der fetalen Entwicklung, weil sich die werdende Mutter Substanzen wie Strahlung, Viren, Gase, Drogen oder Medikamenten aussetzt. Seine Folgen sind Missbildungen, Wachstumsstörungen oder fetaler Tod.
Freiwillig verursachter intrauterinärer Tod eines Fötus, bedingt durch eine schwere Erkrankung, Fehlbildung oder Chromosomenerkrankung eines der Föten in einer Mehrlingsschwangerschaft.
Benigner Tumor, vom Drüsenepithel hervorgerufen. Ist der am häufigsten auftretende Brusttumor und tritt meist bei jungen Frauen im gebärfähigen Alter auf.
Franse. Das distale Ende der Eileiter, das in der Bauchhöhle endet. Bestehend aus divergenten Fingersätzen, die beim Eisprung für das Ergreifen der Eizelle zuständig sind.
Operative Entfernung der Fimbrien mit dem Ziel der Erlangung einer endgültigen und unumkehrbaren Empfängnisverhütung. Kann durch Laparoskopie oder Laparotomie oder bei einem Kaiserschnitt durchgeführt werden.
Die chirurgische Rekonstruktion ganz oder teilweise blockierter Fimbrien der Eileiter. Diese Technik wird wegen ihrer schlechten Resultate derzeit kaum praktiziert und durch IVF ersetzt.
Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung, ist eine Technik der Molekularbiologie zur Identifizierung von DNA-Sequenzen.
Eine kleines taschenähnliches Gebilde, in deren Inneren die Eizelle heranreift und welches durch Ultraschall kontrolliert und gemessen werden kann.
Phase des Zyklus, beginnend mit dem Menstruationsbeginn. Es kommt zur Rekrutierung, Auswahl, Dominanz der Follikel und endet mit dem Eisprung der reifen, zur Befruchtung bereiten Eizelle.
Vitamin, welches in grünem Blattgemüse zu finden ist. Ein Folsäuerdefizit wird in Verbindung gebracht mit Defekten im Neuralrohrverschluss. Daher wird empfohlen es als Nahrungsmittelergänzung im Verlauf einer Schwangerschaft einzunehmen (400 Mikrogramm).
Nicht verknöcherter Raum des fetalen und Kleinkindschädels, welcher durch eine faserige Membran (Hautschicht) bedeckt wird. Erlaubt dem Gehirn des Fötus bzw. Neugeborenen zu wachsen und schließt sich nach 2 Jahren.
Scheidengewölbe. Kurz vor der Gebärmutter liegender Bereich der Scheide, in den der Muttermund hineinragt.
Reproduktionsprozess. Assistierte Reproduktion: Reproduktion mit Hilfe bestimmter Techniken, einschließlich der direkten Entnahme der Eizellen aus den Eierstöcken und dem Transfer von Gameten bzw. Embryonen ins Innere der Gebärmutter.
Bezeichnung des Embryos von der achten Schwangerschaftswoche, mit Abschluss der Organogenese, bis zur Geburt.
Eine kleine Falte der Schleimhaut, welche die Bewegung eines Organs oder einer dessen Teile, einschränkt (z.B. Vorhaut).
Mangel an sexuellem Verlangen oder die Unfähigkeit bei sexuellen Beziehungen zu einem Orgasmus zu gelangen.
Körperflüssigkeit, welche die Fruchtblase füllt. Besteht aus fötalem Urin und dem Filtrat der Plazenta. Es übernimmt auch eine hydrodynamische Funktion in der Phase der Zervixdilatation und es dämpft Stösse, denen der Fötus ausgesertzt sein kann.
Neugeborenes Kind, das zwischen der 28. und 37. Schwangerschaftswoche und mit einem Gewicht zwischen 1000 und 2500 Gramm zur Welt kommt.
Follikel stimulierendes Hormon. Stimuliert das Wachstum der Follikel des Eierstocks. Wird von der Hypophyse als Reaktion auf hypothalamische GnRH-Impulse produziert. Erkennbar im Urin von Frauen in den Wechseljahren. Synthetisch hergestellt für den Einsatz bei Techniken der assistierten Reproduktion, um eine höhere Anzahl von Eizellen zu erhalten.
Abrundung der Gebärmutter an der Mündung Eileiter.
Abnorme Milchsekretion in eine Frau, die sich nicht in der Stillzeit befindet. Normalerweise bedingt durch Hyperprolaktinämie (Tumor oder Iatrogen) und ist mit einer Amenorrhoe verbunden.
Zyste der Mamma, gebildet durch die Vorratsspeicherung der Muttermilch.
Jede der beiden Keimzellen (Ei-und Samenzelle). Sie besitzen jeweils eine Anzahl an haploiden Chromosomen und bilden bei der Vereinigung mit anderen reproduktiven Zellen eine Zygote, aus der sich ein neues Individuum entwickelt.
Erwachsene Personen, ohne Erbkrankheiten, Infektionskrankheiten noch persönlicher Pathologien, die anonym und uneigennützig ihre Keimzellen für andere, diesbezüglich bedürftige Personen spenden.
Prozess der Entwicklung und Reifung der Keimzellen (Gameten). In Ihrem Ablauf kommt es zur Zellteilung mit Halbierung des diploiden Chromosomensatzes (Meiose).
Unbewegliches, gram-negatives Bakterium, welches die Vaginitis verursacht und sexuell übertragbar ist.
Geburtsfehler in der gesamten Dicke der fetalen Bauchwand, seitlich vom Nabelschnuransatz. Führt zum Austritt von Darmschlingen die nicht vom Bauchfell bedeckt sind. Sie werden bei Ultraschalluntersuchungen schwimmend im Fruchtwasser entdeckt.
Der Prozess, bei dem der Fötus und dessen Nachgeburt (Plazenta und Membranen der Gebärmutter) aus dem mütterlichen Leib gepresst werden.
Stimulierung der Wehentätigkeit vor deren spontanem Auftreten, um die Geburt zu erreichen.
Beeinträchtigungen, Anomalien oder Defekte, die im embryonalen Stadium oder in der Schwangerschaft eintreten und daher von Geburt an vorhanden sind.
In Geburtshilfe spezialisierter Arzt.
Teilgebiet der Medizin, der sich in erster Linie mit der Kontrolle der Schwangerschaft, den Wehen und der Geburt und der Phase bis zum Abschluss der Uterusrückbildung befässt.
Instrument zur vaginalen Beendigung der Geburt. Besteht aus zwei gleichen Metallteilen, ähnlich Schaufeln oder Schlaufen, durch deren Anbringung um den fetalen Kopf ein Ziehen und Drehen ausgeübt und so der Fötus aus dem mütterlichen Körper gezogen werden kann.
Kleinste DNA-Sequenz, die ein bestimmtes Protein verschlüsselt und an einem bestimmten Punkt (Locus) des Genoms platziert ist. Das Wissen über sie ist wesentlich für die PID von monogenen Erkrankungen, d.h. eine Veränderung in einem bestimmten Gen.
Entzündlicher, bläschenartiger und schmerzhafter Hautausschlag, verursacht durch sexuelle Übertragung des Herpes-Virus. Normalerweise sind diese Herpes-Viren vom Typ 2.
Geschlechtsorgane für die Fortpflanzung, sowohl männliche als auch weibliche. Sie sind in externe (Penis, Hoden, Vagina, Vulva) und interne (Eierstöcke, Gebärmutter, Samenbläschen) unterteilt.
Die Gesamtheit der genetischen Information eines Individuums, gespeichert in den Chromosomen jeder Zelle.
Molekular-medizinisches Verfahren, bei dem das Geschlecht des zukünftigen Kindes gewählt werden kann. Dafür unterzieht sich die Patientin einem IVF-Zyklus und einer Präimplantationsdiagnostik. Das spanische Recht unterstützt dies nur im Falle von geschlechtsbedingten Erbkrankheiten. Bei der Auswahl des Geschlechts aus rein "sozialen" Gründen verbietet das spanische Gesetz dies, wie viele andere Länder auch.
Progestine. Eine Gruppe von Steroidhormonen mit progestationaler Aktivität, d.h. sie begünstigen eine Schwangerschaft. Der bekannteste Vertreter ist Progesteron
Anwesenheit von bakteriellen Toxinen in der Blutbahn.
Vereinte Masse aus Zellen und den Substanzen, die sie umgeben, und die zusammen eine bestimmte Funktion übernehmen.
Gonadoleberin, Hormon des Hypothalamus, bestehend aus 10 Aminosäuren. Stimuliert die Synthese und Freisetzung von FSH und LH durch gonadotrope Zellen der Adenohypophyse.
Geschlechtsdrüse in der sich die Gametogenese entwickelt. Die Gonade der Frau ist der Eierstock und die Gonade des Mannes ist der Hoden.
Operative Entfernung der Keimdrüsen.
Tumor, hervorgerufen durch die Keimzellen des Eierstocks, welcher in der Regel bei Gonadendysgenesie auftritt. Frühe chirurgische Exzision durch Laparoskopie ist kurativ.
Jedes Hormon, das die Funktion der Keimdrüsen stimuliert. Können natürliche (FSH, LH, HCG), purifizierte oder synthetisierte sein.
Bakterien. Verursacher der Gonorrhoe. Beim Mann verursachen sie eitrige Urethritis.
Tripper. Sexuell übertragbare Krankheit, die durch die Neisseria Gonorrhoeae verursacht wird. Gekennzeichnet durch Entzündung der Drüsenepithelien im Genitalbereich, eitrigern Ausfluss durch den Endozervikalkanal zur Scheide, Schmerzen im Becken- und Genitalbereich. Bei Nichtbehandlung kann sie bei Frauen zur Beckeninfektion und Unfruchtbarkeit (EIP) führen.
Eine Labortechnik für die Auswahl und Ausbildung der Spermien. Seine Grundlage ist die Selektion der Spermien, die in der Lage sind verschiedenen Dichtegradienten zu überwinden.
Tumor hauptsächlich bestehend aus Granulationsgewebe. Kann bei Tuberkulose, Sarkoidose, sexuell übertragbaren Infektionen, etc. auftreten.
Übelkeitsempfinden im Zusammenhang mit der Schwangerschaft. (Hyperemesis Gravidarum)
Frauenheilkunde. Medizinisches Fachgebiet, chirurgisch in Bezug auf das Studium der Physiologie und Pathologie des weiblichen Genitaltrakts.
Abnormes Wachstum der Brustdrüsen bei Männern. Gewöhnlich aufgrund eines Ungleichgewichts zwischen Östrogenen und Androgenen. Die Hauptursachen sind die Verabreichung von Östrogenen, bestimmte Medikamente, Tumore (in Hoden und Nebennieren) und Stoffwechselstörungen (Zirrhose).
Dehnung des Eileiters durch Blutansammlung in seinem Inneren. Gewöhnlich in Folge von Eileiterschwangerschaft oder einer retrograden Menstruation.
Oberflächliche Ausweitung oberflächlicher Blutgefässe am After. Können außerhalb oder innerhalb des Analkanals vorkommen. Treten in der Regel bei chronischer Verstopfung, Schwangerschaft und gelegentlich bei portaler Hypertension auf.
Anzahl der Chromosomen in einer normalen Geschlechtszelle (Spermie oder Eizelle). Haploide Zellen besitzen nur die Hälfte der üblichen Chromosomenzahl, im Gegensatz zu anderen Zelltypen im Körper. Beim Menschen ist die haploide Chromosomenzahl 23.
Feine und lange Muskelröhre, der den Urin vom Nierenbecken in die Blase leitet.
Blutung aus der Harnröhre.
Humanes Chorion-Gonadotropin-Hormon. Es wird in der Plazenta produziert und dient der Aufrechterhaltung der Gelbkörper in den frühen Stadien der Schwangerschaft. Seine Demonstration im Blut oder Urin ist die Grundlage der Bestätigung der Schwangerschaft.
Weiche, elastische Geschwulst. Entsteht durch vollständiges oder teilweises Heraustreten eines Organs aus der Körperhöhle, in der es eigentlich liegt.
Synonym für Insemination mit anonymem Spendersamen.
Sexuelles Interesse am anderen Geschlecht.
Punkt eines Organs, durch den Blutgefäße, Nerven und Kanäle ein- bzw. heraustreten.
Chirurgische Reparatur des Hymen.
Übermäßige Ausbildung des androgenen Haares, vor allem im Gesicht und im Brustbereich der Frauen. Verursacht durch ein hormonelles Ungleichgewicht in den Eierstöcken, den Nebennieren oder beiden. In der Schwangerschaft kann ein leichter und physiologischer Hirsutismus auftreten.
Drüsen, welche Spermien und Hormone (Testosteron sowie geringe Mengen an Östrogen) produzieren. Die Hoden befinden sich normalerweise im Hodensack.
Entnahme einer Probe des Hodengewebes unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose, zur diagnostischen Untersuchung oder zur Gewinnung von Spermien. Letztere können bei einen FIV-ICSI-Zyklus eingesetzt oder für spätere Verwendung kryokonserviert werden.
Kraniofaziale Geburtsfehler, gekennzeichnet durch multiple Defekte am Vorderhirn und Gesicht, einschließlich Zyklopie in schweren Fällen. Meist mit Trisomie 13 oder Patau-Syndrom verbunden.
Einsetzung des Spermas des (Ehe-)Partners der Patienten in die Gebärmutterhöhle mit Hilfe eines feines Katheters.
Synonym für Insemination mit Samen des (Ehe-)Partners.
Bildung einer Zygote durch die Vereinigung zweier Geschlechtszellen, die ein oder mehrere Paare an identischen Genen besitzen.
Jede chemische Substanz, die von spezialisierten Zellen produziert und in die Blutbahn abgegeben wird. Werden durch das Blut transportiert, um zu einem Zielorgan oder -gewebe zu gelangen, wo sie zu einer gewisse Wirkung führen. Meist eine Stimulation oder Hemmung der physiologischen Funktion.
Übermäßige Produktion von Fruchtwasser während der Schwangerschaft. Kann zu Dyspnoe bei der Schwangeren, Wehen und drohender Frühgeburt führen. Es wird auch Polyhydramnion genannt.
Angeborenes Fehlen eines Grossteils der Großhirnhemisphären, in deren eigentlichem Raum sich nur Flüssigkeit befindet.
Wasserkopf. Übermäßige Ansammlung von Liquor in den Flüssigkeitsräumen. Durch Überproduktion oder unzureichende Entsorgung bzw. beeinträchtigte Strömung des Liquors verursacht. Führt zu Komprimierung von Hirnstrukturen und Erweiterung des Kopfes.
Eine übermäßige Ansammlung von Sekret in der Vagina, die oft auf ein perforiertes Hymen (Jungfernhäutchen) zurückzuführen ist.
Abnormale Ansammlung von Flüssigkeit in der Gebärmutterhöhle, durch zervikale Stenose oder fortschreitende hidrocolpos.
Ansammlung von Flüssigkeit in Scheide und Gebärmutter.
Wassersucht. Abnormale Ansammlung von Flüssigkeiten in Körperhöhlen und Geweben. Bei einem Fötus kann sie idiopathisch sein, hervorgerufen durch virale Infektionen oder Autoimmunhämolyse.
Starke, wässrige genitale Absonderung. Während einer Schwangerschaft kann es die Ruptur der Fruchtblase oder einen Blasensprung simulieren.
Ansammlung seröser Flüssigkeit in den Eileitern. Oft enthält diese Flüssigkeit Detritus, Bakterien und Entzündungen, die retrograd in die Gebärmutter gelangen und die Implatation behindern können. Sollte eine solche Verstopfung durch Ultraschall sichtbar sein, wird zu einer Entfernung oder Okklusion der Eileiter vor Anwendung einer assistierten Reproduktionstechnik empfohlen.
Jungfernhäutchen. Feine Schleimhaut, die entweder teilweise oder vollständig den Eingang zur Vagina einer Jungfrau verschließt.
Chirurgische Exzision des Hymen.
Inzision des Hymen zum Ablassen von Vaginalsekreten in Fällen von perforierten Hymen oder zur Erleichterung des Geschlechtsverkehrs.
Das Krankheitsbild ist kontinuierlicher Würgenreiz und wiederholtes Erbrechen. Häufig im ersten Trimester der Schwangerschaft. (Hyperemesis Gravidarum)
Erhöhte Pigmentierung der Haut während der Schwangerschaft, zurückzuführen auf Schwangerschaftshormone. Insbesondere in Bereichen der Brustwarzen, unterhalb des Bauchnabels (Linea nigra / Schwangerschaftsstreifen), des Perineum oder der Vulva.
Übermäßiges Ansteigen der Anzahl der Zellen eines Organs oder eines Teils davon, ohne das diese Zellen bösartig sind.
Erhöhter Prolaktinspiegel im Blut, produziert von Hypophysentumoren oder durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten. Während der Stillzeit physiologisch.
Volumen einer Samenprobe von mehr als 6 Milliliter.
Hyperplasie der Thekazellen der Follikel des Eierstocks, die mit Hyperandrogenämie und Hirsutismus assoziiert wird.
Fibrinogenmangel im Blut, der mit hämorrhagischer Diathese verbunden ist.
Mittlerer Bereich des Unterbauches (suprapubisch).
Unterentwickelte Genitalien.
Unzureichende Entwicklung der sexuellen Merkmale eines Individuums aufgrund mangelnder Sekretion von Sexualhormonen in den Keimdrüsen.
Spärliche Menstruationsblutung. Kann mit hormonellen oder Spirale Kontrazeptiva in Verbindung gebracht werden.
Östrogenspiegel im Blut unter Normalwert. Steht im Zusammenhang mit Anovulation sowie Menopause und erhöht das Risiko von Osteoporose und kardiovaskulären Erkrankungen.
Hirnanhangdrüse. Hormondrüse, welche in der Sella turcica beim Keilbein sitzt, vereint mit Hypothalamus und Hypophysenstiel. Besteht aus 2 Teilen: der Neurohypophyse, welche die Sekretion von Oxytocin bewirkt, und dem Hypophysenvorderlappen, welcher verschiedene Hormone (FSH, LH, ACTH, TSH und GH) produziert.
Geburtsfehler, bei der die Harnröhre abnormal in die Vagina der Frau oder in den hinteren Bereiches des Penis bei Männern mündet.
Bereich des Zwischenhirns, bestehend aus mehreren Kernen und ist Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems. U.a. verantwortlichfür die Steuerung des Sexual- und Fortpflanzungsverhaltens. Regelt die Sekretion der Hypophyse.
Operative Entfernung der Gebärmutter. Diese erfolgt vaginal, durch Laparotomie oder Laparoskopie.
Chirurgische Inzision der Gebärmutterwand.
Instrument, graduiert in Zentimetern, zur Ausmessung der Gebärmutterhöhle.
Messen der Dimensionen des Uterus.
Operative Entfernung von Uterusmyomen. Sein Zweck ist es, die Gebärmutter und die Möglichkeit einer Schwangerschaft zu erhalten.
Chirurgische Naht bei Platzwunden und Uteruseinschnitten (Ruptur des Uterus).
Radiologische Untersuchung des Uterus, zur Studie der Morphologie der Gebärmutterhöhle und Durchgängigkeit der Eileiter mittels der Einführung eines Röntgenkontrastmittels durch eine Cervical-Kanüle.
Starres Endoskop, verbunden mit einer kalten Lichtquelle und einer Kamera mit dazugehörigem Monitor. Ermöglicht die Inspektion der Gebärmutterhöhle während sie mittels Kochsalzlösung, Kohlenstoffdioxid, Glycin oder Mein-Lösung ausgedehnt wird.
Direkte Visualisierung der Gebärmutterhöhle durch Nutzung eines Hysteroskopes. Ermöglicht Aufnahmen vom Endometrium, Resektion von Polypen und Myomen sowie die Behandlung von Synechien und septierter Gebärmutter.
Dammverschluss. Schwierigkeiten beim normalen Fluss des Darminhalts durch Obstruktion oder verminderte Darmmotilität. Abhängig von der Ursache können die Symptome Bauchkrämpfe, Abdomen, Fieber, Dehydratation oder Erbrechen sein.
Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Findet 5 bis 6 Tage nach der Befruchtung der Eizelle und in derem Stadium als Blastozyst statt.
Erektile Dysfunktion. Erektionsstörung, welche anatomische, physiologische oder psychologische Gründe haben kann. Man unterscheidet zwischen Impotenz coeundi (Unfähigkeit zur Kopulation durch mangelnde Erektion) und Impotenz generandi (es kommt zu Erektion und Penetration aber mit Ausbleiben der Ejakulation).
Ein Begriff zur Definition der frühen Phasen der Entwicklung von Krebstumoren bei der sich maligne Zellen noch am Ort Ihrer Herkunft befinden ohne sich bereits verbreitet bzw. peripherisch ausgebreitet zu haben.
Unfähigkeit zur Kontrolle über den Ausstoss von Kot oder Urin. Harninkontinenz kann bedingt sein durch Stress, Drang oder beides.
Einsetzung von Samen einer anonymen Samenspende in die Gebärmutterhöhle mittels eines feinen Katheters.
Zwischenregelzeit. Zeitraum zwischen zwei Perioden.
Einsetzung von Sperma vom (Ehe-)Partner oder eines anonymen Spenders in die Gebärmutterhöhle der Frau. Dazu wird ein feiner Katheter aus Teflon, Kunststoff oder Latex verwendet. Es ist die am häufigsten verwendete Technik, verglichen mit der Platzierung von Samen in der Vagina oder dem Gebärmutterhals.
Spirale. Mittel zur Verhütung, bestehend aus einem Kunststoffelement, welches in die Gebärmutterhöhle eingesetzt wird. Sie existiert in verschiedenen Formen (Anker, T) und beinhaltet in der Regel Kupfer oder Progesteron um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Einführung eines einzelnen Spermiums in die Eizelle direkt im IVF-Labor. Kommt zum Einsatz bei schweren Problemen des männlichen Faktors, einem Versagen des Spermas des (Ehe-)Partners und bei unerklärlicher Stirilität.
Eingang zu einer Körperhöhle oder Körperöffnung.
Entwicklung von spezifischen Antikörpern nach Exposition mit einem Antigen, entstanden aus einem genetisch verschiedenen Individuum der gleichen Spezie. Die häufigste ist die Entwicklung von Antikörpern gegen Rh in Rh-negativen Patienten. Dies tritt ein, wenn eine Rh-negative Fraue schwanger ist mit einem Rh-positiven Fötus und sie z.B. bei der Geburt in Kontakt mit dem fetalen Blut kommt (Amniozentese, Abtreibung, Geburt). Die nächste Schwangerschaft mit einem Rh-positiven Fötus kann schwere hämolytische Krankheit und sogar Tod des Fötus durch fetale Hydrops hervorrufen.
Gewebszone, die zwei größere Hohlräume oder Strukturen verbindet, z.B. den Isthmus uteri (Gebärmutterhals mit Gebärmutter) oder Eileiter Isthmus (Gebärmutter mit Eileiter).
In-Vitro-Fertilisation. Technik bei der das natürliche Befruchtungslabor (Eileiter) durch das künstliche Labor (Petrischale und Brutschrank) ersetzt wird. Erfordert die Gewinnung von Eizellen aus dem Eierstock und die Erlangung einer Samenprobe durch Masturbation, operative Entnahme direkt aus dem Hoden (Biopsie) oder Auftauen kryokonservierter Proben.
Chromosomische Ausstattung eines Individuums. Die menschliche Spezies besitzt 22 Autosomenpaare und zwei Geschlechtschromosomen. Frauen besitzen den Karyotyp 46 XX und Männer den Karyotyp 46 XY.
Ein flexibles, röhrenförmiges Instrument aus Kunststoff, Silikon oder Latex, welches in einen Hohlraum eingeführt wird, um ein bestimmtes Element in dessen Inneren zu hinterlegen. Es wird für den Embryonentransfer ins Innere des Endometriums oder auch für das Einsetzen der Spermien in die Gebärmutter verwendet.
Verursacht schwere neurologischen Schäden des Neugeborenen oder dessen Tod durch übermässigen Anstieg von Bilirubin in der grauen Substanz des zentralen Nervensystems. Tritt als Komplikation einer hämolytischen Erkrankung des Neugeborenen auf.
Breitspektrum-Antimykotikum (Arzneistoff), welches das Wachstum der meisten Pilze hemmt. Kann systemisch (orale Tablette) oder topisch (Creme, Zäpfchen vaginal) verabreicht werden.
Der zeitliche Abschnitt des Übergangs einer Frau von ihrer gebärfähigen zur nicht-reproduktiven Phase. Gekennzeichnet durch das Auftreten von Östrogenmangel und den typischen Symptomen der Wechseljahre (Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Trockenheit der Scheide, etc.).
Schwangerschaft in der durch Ultraschall ein Embryo mit einem Herzschlag zu erkennen ist.
Chirurgische Entfernung der Klitoris.
Weibliches Gebilde homolog zum männlichen Penis. Befindet sich an der Vorderseite der kleinen Schamlippen, ist etwa 2-3 cm lang und besteht aus zwei Schwellkörpern und einer Eichel, gebildet aus erektilem Gewebe.
Laboratorische Erschaffung einer Zellreihe oder eines Individuum mit dem gleichen Genotypen identisch dem Original.
Ansammlung gepackter Zellen, die sich optisch vom umgebenden Gewebe unterscheiden.
Zervixepithelzellen mit einem perinukleären Halo. Folge einer Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV).
Chirurgische Entfernung der Scheide.
Teilweiser oder vollständiger chirurgischer Nahtverschluss (Verengung) der Scheide.
p { margin-bottom: 0.21cm; }
Chirurgische Reparatur und Verstärkung der Beckenbodenmuskulatur.
Vernähung eines vaginalen Risses oder Rekonstruktion der Wände der Vagina.
Vergrößerte Darstellung der Vaginalschleimhaut und des Gebärmutterhalses mit einem Kolposkop oder einem optischen System mit geringer Vergrößerung.
Intravaginaler Applikator, der ein radioaktives Element enthält, das für die Behandlung von einigen gynäkologischen Krebserkrankungen (Vaginal- oder Zervixkarzinom) verwendet wird.
Inzision der Scheidenwand.
Mammakarzinom, das die zisternen Kanäle (Milchgänge) mit nekrotischem Material füllt.
Chirurgische Entfernung eines Gewebekegels vom Gebärmutterhals (Zervix), was zur Diagnose und Behandlung von Gewebsveränderungen an der Zervix dient.
Perkutane Punktion der Nabelschnur um fetales Blut zur Analyse oder für eine intrauterine, fetale Transfusion zu erhalten.
Parteien in welche die Plazenta auf ihrer mütterlichen Seite geteilt ist. Es sind etwa 15 bis 20 Kotyledonen.
Sanft geschwungener Knochen in Keilform, bestehend aus 5 verschmolzen Wirbeln (Kreuzwirbel) und bildet die Rückseite des Beckens. Steht mit dem Ileum jeder Seite in Verbindung, mit dem Steißbein nach unten und dem letzten Lendenwirbel nach oben.
Lokale, destruktive Kältebehandlung bei Verletzungen der Vulva, Vagina oder Zervix.
Technik zur Einfrierung jeglicher Gewebeart. Dies geschieht bei -196°Celsius in flüssigem Stickstoff. Kann durchgeführt werden zur Lagerung von Samenproben, Eizellen, Embryonen, Eierstockrinde, Material aus Hodenbiopsien, etc..
Ein Prozess, bei dem qualitativ gute Embryonen, die bei einem IVF- oder Eizellspende-Zyklus überschüssig sind, eingefrohren werden.
Visuelle Prüfung der Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter mittels eines optischen Systems, welches über den hinteren Bereich der Scheide in das Becken eingeführt wird.
Einsetzung fähigen Spermas des (Ehe-)Partners der Patienten in die Gebärmutter nach sanfter Stimulation der Eierstöcke.
Einsetzung von aufgetautem, fähigen Sperma eines anonymen Spenders in die Gebärmutter, nach sanfter Stimulation der Eierstöcke. Bei schweren Problemen des männlichen Faktors, bei Frauen ohne männlichen Partner oder Frauen mit einer weiblicher Partnerin.
Professioneller Laborangestellter, der für die Aufgaben, Abläufe und Verfahren wie Analysen, wegweisende Studien, Hormonstudien, etc. verantwortlich ist.
Die Position des Fötus in der Gebärmutter / Geburtskanal während der Wehen. Auch als Kindslage bekannt. Bei der Schädellage liegt das Kind längs zur vertikalen Achse der Mutter und mit dem Kopf nach unten. Weitere Lagearten sind die Beckenlage (Kind kommt mit dem Becken oder den Füssen zuerst), Quer- und Schräglagen und Schulterlage.
Bereich an der Rückseite des Schädels an dem sich die Pfeilnaht und die Lambdalnaht treffen. An ihm erkennt man die Fortschritte der Geburt.
Gewächs, deren getrocknete Stängel in der Lage sind, ihren Durchmesser bis zu fünf Mal zu vergrössern. Wurden präoperativ bei Kürettagen zur atraumatischen Ausdehnung des Zervikalkanals verwendet.
Feines, weiches Haar, das den Körper des Fötus ab dem vierten Monat der Schwangerschaft bedeckt.
Ein optisches, endoskopisches Instrument, welches bei der Laparoskopie zum Einsatz kommt. Es bestehend aus einem starren Rohr von 10 mm Durchmesser, verbunden mit einer Quelle kalten Lichts und einer Kamera, die an einen Monitor angeschlossen ist.
Eine visuelle Kontrolle der Organe der Bauch- oder Beckenhöhle mittels eines optischen Systems, eingeführt durch einen kleinen Schnitt in der Bauchdecke. Kohlenstoffdyoxid wird dabei zur Ausdehnung der Bauchhöhle verwendet und erlaubt so eine bessere Betrachtung. Sie ermöglicht die Diagnose und Behandlung von Becken-Pathologien wie Eierstockzysten, Endometriose, Myomektomie, Salpingektomie, Hysterektomie, etc..
Chirurgischer Schnitt in der Bauchdecke, um in die Bauch- oder Beckenhöhle zu gelangen. Nach diesem Eingriff bedarf es einer längeren Erholungszeit, es kommt zu einer höheren Adhäsionsbildung und zu einem schlechteren kosmetischen Ergebniss als bei der Laparoskopie.
Fähig zu leben. Ein Fötus, der soweit entwickelt ist, dass er außerhalb des Mutterleibs leben kann.
Gutartiger Tumore, gebildet durch monoklonale Proliferationen von glatten Muskelzellen des Uterus und variablen Mengen an Kollagengewebe. Sie treten in Form von makroskopischen Knötchen auf. Ihre Größe und Anzahl sind variabel. Sie sind von fester Konsistenz und besitzten klare Grenzen. Da sie normalerweise in Abhängigkeit zum Östrogen stehen, wachsen sie während der Schwangerschaft und neigen dazu, sich in der Menopause zurückzubilden.
Ein bösartiger Tumor der glatten Muskulatur, der sehr selten in der Gebärmutter auftritt.
Hier zeigen sich weiße, flache Läsionen, die in den Plattenepithelien der Mundhöhle oder des Genitaltrakts produziert werden. Sie äussern sich durch Zunahme der Dicke der Hornschicht durch chronische Reizung, was in Verbindung mit einer präkanzerösen Läsion stehen kann.
Sekretion von ungewöhnlich starkem, gelblich-weißem vaginalen Ausfluss, der Schleim und Eiter enthält. Sie spiegelt eine vaginalen Infektion wieder.
Luteinisierendes Hormon oder Lutropin. Es ist eines der Hormone, welche die Fortpflanzung regeln und wird vom Hypophysenvorderlappen ausgeschüttet. Es induziert den Eisprung in einem reifen Follikel. Es stimuliert die Sekretion von testikulärem Testosteron und Progesteron durch die Eierstöckfollikel.
Infektion durch monozytogenes Listeria-Bakterien, infiziert durch den Verzehr von ungekochten Lebensmitteln wie Fleisch, Eier oder Fisch, die von den Keimen besiedelt sind. Die Symptome bei einer schwangeren Frau sind Fieber, Muskel- und Rückenschmerzen, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Wenn es zu einer Infektion des Fötus im Mutterleib kommt, kann dies zu fetalem Tod, Frühgeburt oder neonatalen Komplikationen führen.
Wochenfluss. Blutiger Ausfluss aus der Gebärmutterhöhle, der nach der Geburt auftreten und in der Regel zwischen 4 und 6 Wochen andauern kann.
Mischung einer flüssigen, festen oder gasförmigen (gelöst) Substanz mit einer Flüssigkeit oder einer festen, nicht-kristallinen Substanz (Lösemittel). Der in der Lösung aufgelöste Stoff kann aus der selben auch wieder zurückgewonnen werden.
Phase des Ovarialzyklus, in der das Endometrium für die Implantation des Embryos vorbereitet wird.
Bildung des Corpus luteum (Gelbkörper) nach der Ovulation. Verantwortlich für die Absonderung von Progesteron und die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung des Embryos.
Degeneration des Gelbkörpers. Dies geschieht, wenn es nicht zur Einnistung eines Emryos kommt. Sie endet mit dem Abbau des Endometriums oder Menstruation.
Benigne Ovarialzyste, bestehend aus Lutein-Zellen und mit einer Größe zwischen 5 und 10 cm, die in einer Schwangerschaft auftreten kann und sich nach der Geburt zurückbildet.
Operative Entfernung von Lymphknoten-Ketten in einer Krebsbehandlung.
Krankhafte Schwellung der Lymphknoten, befindlich in einer Knotenregion oder verbreitet in mehreren Lymphknotengruppen am ganzen Körper.
Abnormale Ansammlung von Lymphflüssigkeit.
Progressive Schwellung, meist der Extremitäten, hervorgerufen durch Behinderung des Lymphflusses. Daher kommt es zu einer Ansammlung von Lymphen im Gewebe. Häufige Nebenwirkung der Lymphadenektomie bei der Behandlung von Krebs.
Sexuell übertragbare Erkrankung durch das Bakterium Chlamydia trachomatis. Gekennzeichnet durch ein genitales Geschwür, welches in wenigen Tageb auftaucht und verschwindet, ohne bleibende Narben zu hinterlassen und welches von Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Hautausschlag und inguinaler, regionaler Lymphadenopathie begleitet wird. Kann Unfruchtbarkeit durch Probleme des Tubo-peritonealen Faktors verursachen.
Außergewöhnlich großes Neugeborenes. Tritt eher bei schwangeren Frauen mit Diabetes und mit schlechtem Stoffwechsel auf. Steht im Zusammenhang mit einer erhöhten Anzahl von Kaiserschnitten, Neugeborenenstörungen der Homöostase und einem erhöhten Risiko von fetalen Trauma während der vaginalen Entbindung (Verletzungen des Plexus brachialis).
Ungewöhnlich großer Kopfumfang eines Kindes. Kann mit Hydrocephalus oder einem Trauma in Verbindung stehen oder idiopathisch sein.
Chirurgie der Brust zur Rekonstruktion (nach OP), Brustvergrösserung (Prothese) oder Brustverkleinerung.
Radiologische Diagnosetechnick zur Erstellung einer Abbildung des Brustgewebes, zur Erkennung von Brusttumoren.
Charakteristikum, mit dem eine Zelle oder ein Molekül bzw. eine Krankheit identifiziert werden kann.
Operative Entfernung des Mammakarzinoms.
Entzündung des Brustgewebes durch eine bakterielle Infektion, wobei der Keim über die Brustwarze ins Gewebe gelangt. Tritt häufiger in der Stillzeit auf.
Brustschmerzen oder Spannungsgefühl in der Brustdrüse (Milchdrüse).
Jegliche Erkrankung der Brust.
Anatomische Höhle mit externer Öffnung (z.B. Gehörgang).
Synthetisches Progesteron, eingesetzt als Antiöstrogen.
Ungewöhnlich großer Grimmdarm (Dickdarm). Kann eine angeborene Erkrankung sein (Morbus Hirschsprung). Dabei fehlen Nervenzellen in der Verbindung zwischen dem Rektum und dem Kolon. Somit kann der aganglionäre Bereich des Darms beim Stuhlgang nicht entspannen. Es kommt zu Verstopfung und Aufblähung des Kolon. Bei Neugeborenen sind die Symptome Blähungen, Versagen in der Durchfuhr vom Mekonium und Erbrechen galligen Materials.
Synthetisches Arzneimittel mit antineoplastischer Progesteron-Wirkung.
Geburt von mehr als einem Fötus. Häufig Ergebnis der Anwendung von Techniken der assistierten Reproduktion.
Einführung von zwei oder mehr Embryonen in den endometrialen Hohlraum. Meist geschieht dies bei Behandlungen der assistierten Reproduktion. Eine Mehrlingsschwangerschaft birgt höhere Risiken für die werdende Mutter (Hypertonie, Diabetes, etc.) und für die Föten (Frühgeburt, niedriges Geburtsgewicht, Folgeerkrankungen, etc.).
Kindspech. Erster Stuhl des Neugeborenen. Ist ein dunkelgrüner Darminhalt, der sich vor der Geburt bildet und sich ab dem 75.-80. Tag der Schwangerschaft in dem Ileum befindet. Besteht aus intestinalen Epithelzellen, Hautzellen und fetalen Haarzellen (Lanugo), die der Fötus mit dem Fruchtwasser schluckt.
Hyperpigmentierung. Bereiche dunkler Flecken auf der Haut, meist im Gesicht und am Hals. Wird hervorgerufen durch Östrogen-Hormon-Aktion, z.B. verursacht durch die Verwendung von hormonellen Kontrazeptiva oder es entsteht während der Schwangerschaft. Auch unter dem Namen Chloasma bekannt.
Ist die erste Regelblutung. Tritt in der Regel zwischen dem 12. und 13. Lebensjahr ein.
Uterusblutungen, die in unregelmäßigen Abständen auftreten und die in Stärke und Dauer variieren.
Wechseljahre. Das permanente Ausbleiben der Menstruation durch Erschöpfung der ovariellen Follikel. Geprägt durch Östrogenmangel und dessen Folgen. Tritt natürlich und um das 50.-51. Lebensjahr ein.
Übermäßig hohe Menstruation, welche zur chronischen Anämie führen kann.
Zu lang anhaltende und übermässige Menstruationsblutung. Tritt oft mit Hypermenorrhoe auf. Kann bedingt sein durch funktionelle oder organische Pathologie (Polypen, submuköse Myome etc.).
Die zyklische Abstossung des Endometriums, wenn es nicht zu einer Schwangerschaft kommt. In der Regel in Abständen von 28-30 Tagen und 3-5 Tage andauernd. Auch als Regel, Periode, Zyklus oder Menorrhoe bezeichnet.
Ein Zeitraum von normalerweise 28 – 35 Tagen, in dem Eizellen gewonnen werden. Eines davon reift heran und wird zum Zeitpunkt des Eisprungs freigesetzt, um zu den Eileiterfimbrien zu gelangen und von Spermien befruchtet zu werden. Das befruchtete Ei entwickelt sich zu einem Embryo und bewegt sich entlang der Eileiter, um sich am fünften Tag nach seiner Befruchtung, in der Phase als Blastozyst, in dem endometrialen Hohlraum einzunisten. Kommt es zur Einnistung, beginnt der weibliche Körper mit der Produktion der Schwangerschaftshormone. Kommt es nicht zur Einnistung des Embryos, so zerfällt das Endometrium und ruft damit die Menstruation hervor.
Synthetisches Östrogen und Vorstufe des Ethinylestradiol, welches häufig zur Herstellung hormonaler Kontrazeptiva verwendet wird.
Eine Anomalie in der Zelldifferenzierung, in der ein Erwachsener Zelltyp durch eine andere Art einer reifen Zelle, die nicht normal in diesem Gewebe ist, ersetzt wird. Plattenepithelmetaplasien: Transformation von Zylinderepithel in geschichtetes Plattenepithel. Dies geht häufig in der Endozervix von statten.
Maligne (bösartige) Tumorzellen, die vom Primär- oder Originaltumor aus verstreut werden. Die Fähigkeit zu Metastasenbilgung unterscheidet gutartige von bösartigen Tumoren.
Medikament zur Bekämpfung von Krebskrankheiten. Es wird zur Behandlung bestimmter Tumore (Chorionkarzinom, Lymphom) bei Autoimmunerkrankungen (rheumatoide Arthritis, Colitis ulcerosa) und in der medizinischen Behandlung der ektopen Schwangerschaft eingesetzt. Kann oral oder systemisch verabreicht werden.
Ein Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen, die durch anaerobe Bakterien und Protozoen verursacht werden.
Sammelbezeichnung für alle Erkrankungen, welche in der Gebärmutter stattfinden.
Uterusblutungen im Zeitraum zwischen den Blutungen. Dies kann an Infektionskrankheiten, Tumorpathologien, funktionellen Pathologien, etc. liegen.
Medikament zur Behandlung von Pilzinfektionen, vor allem für Vulvovaginalkandidose. Kann als Vaginalzäpfchen, Creme und Gel verwendet werden.
Progesteron-Rezeptor-Antagonist, verwendet zur Herbeiführung von Aborten. Sein Markenname ist RU-486 (Abtreibungspille).
Lokale Erweiterung einer Krebsgeschwulst auf eine Tiefe von nicht mehr als 3 mm in benachbartes Gewebe, ohne hämatogene oder lymphatische Invasion.
Verringerte Größe des Kopfes und eine reduzierte Hirnmasse. Gewöhnlich in Verbingung mit angeborenen Syndromem (Trisomie 13), Infektionen (CMV) und Fehlbildungen des zentralen Nervensystems.
Kanäle, durch welche die Muttermilch während der Stillzeit ausgestoßen wird.
Pille zur Empfängnisverhütung, die nur eine niedrige Dosierung an Progesteron enthält. Hemmt die Einnistung und den Eisprung. Wird allgemein als Verhütungsmittel in der Stillzeit eingesetzt oder wenn Östrogene kontraindiziert werden.
Synonym für Kandidiose.
Nahe und kontinuierliche Überwachung und Beobachtung eines Patienten, der sich in einer gefährlichen oder besonderen Situation befindet. Auch angewendet bei der Stimulation der Eierstöcke in einem IVF-Zyklus.
Das Vorhandensein von nur einer einzigen Fruchtblase (in der sich beide Föten befinden) bei einer Zwillingsschwangerschaft.
Chromosomenanomalie, in der ein Chromosom zu wenig vorhanden ist. Somit ist es Karyotyp 45 statt 46. Dies kann jedes Chromosom betreffen und ist unvereinbar mit dem Leben, außgenommen dem Turner-Syndrom oder 45 X0.
Eineiige Schwangerschaft. Zwillingsschwangerschaft, die aus einem einzigen Embryo hervorgeht. Die beiden Föten teilen ihre genetische Identität und sind des gleichen Geschlechts. Generell teilen sie sich die gleiche Plazenta und Fruchtblase.
Anteil der Menschen, die an einem bestimmten Ort und in einem bestimmten Zeitraum erkranken, im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung gesehen.
Maulbeerkeim. Feste, sphärische Zellmasse bei Teilung der befruchteten Eizelle, in dessen frühen Stadium der Embryonalentwicklung. Ist eine Zwischenstufe zwischen dem Zygotestadium und dem Blastozystenstadium. Ist eine Ansammlung mehrerer Blastomere einheitlicher Größe, Form und physiologischen Potentials, einer Maulbeere ähnelnd.
Das Vorhandensein von zwei oder mehr Populationen von Zellen in einer Person, teilweise mit abnormer Chromosomenzahl und teilweise mit extra Chromosomen oder defiziten Chromosomen. Bedingt durch Fehler in der Teilung der befruchteten Eizelle. Das Vorhandensein von anormalen Zellen erhöht das Risiko von Fehlgeburten und Chromosomen-Syndromen.
Schleimhaut. Die innere Schicht eines Hohlraums von röhrenförmiger Struktur (oral, vaginal, Speiseröhre, etc.).
Eine Frau, die mehr als einmal schwanger wurde.
Frauen, die bereits mindestens drei Kinder (lebend oder nicht lebend) geboren haben.
Permanenter und erblicher Strukturwandel in der DNA.
Einzellige Mikroorganismen, denen die Zellmembran fehlt und die verschiedene Krankheiten wie Lungenentzündung und Infektionen im Genitalbereich verursachen können.
Spaltförmiger Neuralrohrdefekt mit Membranvorsprung. Durch einen kleine Öffnung treten Teile des Rückenmarks, der Rückenmarkshäute und Nerven hervor. Dies ist sichtbar in Form einer Blase, bedeckt mit Haut. Da diese Stelle relativ schutzlos ist, kann es zu Schädigungen kommen.
Die Unterdrückung der Aktivität von hämatopoetischen Stammzellen aus dem Knochenmark, welche für die Produktion von Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten verantwortlich sind.
Ein gutartiger Tumor in Form einer Wucherung im Bindegewebe oder im stützenden Bindegewebe (Eierstock Fibrom).
Ein gutartiger Tumor, bestehend aus glatten Muskelzellen und Kollagen. Kommt in der Regel in der Gebärmutter vor. Kann einzeln oder multiple und in jeder Zone auf der Gebärmutterwand auftreten. Auch als Fibrom oder Leiomyom bezeichnet. Sie sind eingeteilt in subseröse, intramurale und submuköse Myome.
Operative Entfernung von Myomen. Die subserösen und intramuralen können durch Laparotomie oder Laparoskopie entfernt werden, während submuköse Myome mit Hysteroskopie behandelt werden müssen.
Die mittlere, muskulöse Schicht der Uteruswand. Besteht aus weichen, glatten Muskelfasern, die in drei Schichten angeordnet sind: die äußere, die in die Eileiter übergeht, enthält das Ligamentum rotundum / Ligamentum teres uteri (rundes Gebärmutterband) und Uteroovaricus; die Zwischenschicht, die dickste Schicht, welche große venöse Gefässe besitzt; die innere Schicht, die in Kontakt mit der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) steht.
Bauchschmerzen, ähnlich Kontraktionen, nach der Geburt. Stehen in der Regel mit Multiparität und der Stillzeit in Verbindung. Ist die Rückkehr des Uterus zu seiner früheren Größe und früherem Zustand, wie vor der Schwangerschaft.
In-Vitro-Fertilitätsbehandlung, bei der der Eisprung nicht mit exogenen Hormonen stimuliert wird. Somit wird nur eine Eizelle pro Versuch heranreifen. Die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg eines solchen Zyklus ist sehr gering.
Totale morphologische Veränderungen durch irreversible Schäden an Zellen oder Zelltod in einem umschriebenen Bereich lebender Gewebe und Organe.
Samenprobe, bei der keine beweglichen Spermien nachgewiesen werden können.
Zeitliche Periode der ersten vier Wochen des Lebens eines Neugeborenen.
Der Fachbereich der Medizin, der sich mit den Veränderungen des Neugeborenen von der Geburt bis zur Vollendung der ersten 28 Lebenstage befässt.
Abnormer Prozess der Bildung und des Wachstums eines Tumors.
Chirurgisch (re-)konstruierte Vagina unter Verwendung von Haut aus einem anderen Bereich des Körpers oder einem Stück des Darms. Dieser Eingriff wird nach der vollständigen Entfernung der Beckenorgane bei der Behandlung von fortgeschrittenem Krebs oder bei angeborenem Fehlen der Vagina vollzogen.
Nierenerkrankung, welche sich auf die Tubulus (Nierenkanälchen) auswirkt.
Chirurgischen Öffnung des Nierenbeckens zur Einführung eines externen Drainageschlauchs.
Für die Nierenzellen und Nierenfunktion giftige Substanzen.
Bezeichnung eines gerade erst geborenen Kindes von dessen Geburt an bis zum 28. Lebenstag.
Northisteron. Arzneistoff aus Gestagen (aus der Gruppe der synthetisch hergestellten Gelbkörperhormone), das im Zusammenhang mit Östrogenen in oralen Kontrazeptiva und bei Hormonersatztherapien verabreicht wird. Wird allein zur Behandlung von Endometriose und Amenorrhoe verwendet.
Ist eine Frau, die nie schwanger geworden ist.
Eine Frau, die nie ein Schwangerschaftsprodukt nach mehr als 20 Schwangerschaftswochen oder von mehr als 500 Gramm Gewicht geboren hat. Auch Bezeichnung für eine Erstgebärende.
Synonym für die inneren Schamlippen, die den Introitus verschliessen.
Blockierung oder Verstopfung des Zugangs zu einer röhrenförmigen Struktur (Darm, Arterie, etc.). Die Eileiterobstruktion, durch jegliche Krankheit verursacht, führt zur Sterilität.
Vorsätzlicher Verschluss einer röhrenförmigen Struktur, wie z.B. der Tubenligatur (Eileiterabbindung) zur permanenten Verhütung.
Mangel an Fruchtwasser (weniger als 200 - 500ml Fruchtwasser), z.B. aufgrund eines vorzeitigen Blasensprungs, fetaler Harnwegsobstruktion, intrauterinerer Wachstumshemmung oder fetalen Tods.
Reduzierte Häufigkeit der Menstruation oder Menstruationseinsatz nach jeweils mehr als 35 Tagen.
Verminderte Anzahl der Spermien pro Volumeneinheit, d.h. wenn im Ejakulat weniger als 20 Millionen Spermien pro ml erscheinen.
Nabelschnurbruch. Angeborene Hernie des Bauchnabels, bei der ein kleiner Teil der Bauchinhalte, bedeckt von einem membranen Sack, in die Basis der Nabelschnur hineinragt. Wird oft mit Chromosomenstörungen assoziiert.
Nabelschnurblutung. Blutung über die Nabelschnur.
Spezialgebiet der Medizin, welches sich mit der Erforschung der Ursachen, Merkmale, Diagnose und Behandlung von Krebs beschäftigt.
Adnexitis. Entzündung eines oder beider Eierstöcke und der entsprechenden Eileiter, in Verbindung mit einer endzündlichen Beckenerkrankung. Kann eine Eileiterstörung und Sterilität zur Folge haben.
Operative Entfernung eines oder beider Eierstöcke. Auch als Ovarektomie bekannt. Sie kann mittels Laparotomie oder Laparoskopie durchgeführt werden.
Operative Öffnung eines oder beider Eierstöcke. Auch als Ovarektomie oder Ovariektomie bezeichnet.
Entzündung eines oder beider Eierstöcke. Gewöhnlich bedingt durch eine Infektionen, insbesondere auf der Ebene der Eileiter.
Auch Eizelle. Weiblichen Keimzelle, die bei der Fusion mit Sperma (männliche Keimzellen) eine Zygote bildet.
Nutzt eine Gelegenheit zu seinem Vorteil. Ruft Krankheiten hervor, die bei Menschen auftreten, deren Immunsystem geschwächt ist. Sei es durch andere Infektionen oder Therapien, die Immunsuppression verursacht.
Opportunistische Erreger sind Mikroorganismen, die eine opportunistische Krankheit bei gesunden Menschen verursachen. Sprich, sie nutzen die Schwächung eines Immunsystems aus, um aktiv zu werden. Dies bedeutet, dass sie keine Krankheit an sich hervorrufen (oder sie verursachen nur leichte Infektionen).
Deutlich strukturierte Einheit eines menschlichen Körpers, die eine bestimmte Funktion erfüllt.
Angenehmer Höhepunkt einer sexuellen Handlung, der beim Mann von einem Samenerguss und bei der Frau von unwillkürlichen Kontraktionen der Gebärmutter und der Scheide begleitet werden.
Knochenbildenden Zellen, die verantwortlich sind für die Bildung der Knochenmatrix.
Der Prozess der Knochenbildung.
Große, vielkernige Zelle in den Knochen. Spielt eine wichtige Rolle im Knochaufbau durch die Absorption von Knochengewebe.
Infektiöse Entzündung des Knochenmarks. Am häufigsten verursacht durch nicht eiternde Bakterien, die meist über die Blutbahn in den Körper und in den Knochen gelangen, verursacht durch eine Wunde oder einen chirurgischen Eingriff. Kann aber auch von einem benachbarten Infektionsherd verursacht werden.
Knochenschwund. Eine Krankheit, gekennzeichnet durch Abnahme der Knochendichte und schnellem Abbau der Knochensubstanz. Erscheint am häufigsten bei älteren Menschen (beider Geschlechter) aber vor allem bei postmenopausalen Frauen (auf natürlichen Wege oder provoziert durch die Entfernung der Eierstöcke). Symptome sind Knochenschmerzen, Knochendeformation, Verringerung der Körpergröße und Anfälligkeit für Knochenbrüche.
Abnorm erhöhte Knochendichte.
Knochenzellen, die in mehreren Verzweigungen in den Knochenlücken liegen. Sie bilden den lebenden Teil des Knochens.
Allgemeine Bezeichnung für das weibliche Sexualhormon. Verantwortlich für die Stimulierung und Aufrechterhaltung der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale. Wird in den Eierstöcken der Plazenta, den Hoden, der Nebennierenrinde und einigen Gemüsesorten wie z.B. Soja (Phytoöstrogene) produziert.
Eierstock. Primär weibliches Geschlechtsorgen. Ein Drüsenpaar, in dem die Eizellen gebildet werden. Es befindet sich auf beiden Seiten der Gebärmutter, nahe dem freien Teil jeder Eileiter. Erzeugt die weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron.
Eine Ansammlung von verschiedenen Flüssigkeiten im Eierstock (Serum, Mucin, Eiter, Fett, etc.). Sie ist meist gutartig und kann mittels laparoskopischer Chirurgie entfernt werden.
Operative Entfernung der Eierstöcke und der Gebärmutter. Auch Hysterektomie mit doppelter Oophorektomie genannt.
Operative Fixierung eines Eierstocks an der Bauchwand, die vor einer Beckenbestrahlung durchgeführt wird, um zukünftige Fruchtbarkeit zu bewahren.
Ruptur eines Eierstocks, in der Regel durch eine Zyste oder hämorrhagischen Gelbkörper.
Eisprung. Die Abgabe einer reifen Eizelle aus einem reifen Ovarialfollikel. Anschliessend wird sie von den Fimbrien der Eileiter erfasst um dann von Spermien befruchtet zu werden.
Grundlage von Techniken assistierter Reproduktion, die in der Verwaltung von Gonadotropinen besteht, um eine bessere Entwicklung der Eibläschen (Ovarialfolikel) zu erreichen. Gesteuert durch eine Serie an hormonelle Untersuchungen und transvaginalen Ultraschallen.
Urin-Analyse, die den vorhandenen Wert des Hormons LH bestimmt. So kann die Ovulation im Voraus erkannt und die fruchtbare Zeit der Frau bestimmt werden.
Oder auch Oozyte. Synonyme für Eizelle.
Ein Medikament, das die Geburt einleitet und erleichtert, indem es myometriale Kontraktionen anregt.
Im Hypothalamus produziertes Hormon, welches im Hypophysenhinterlappen für die spätere Überführung in die Blutbahn gelagert wird, um Uteruskontraktionen der glatten Muskelzellen zu stimulieren. Es ruft intensive Kontraktionen des gebärenden Uterus hervor und führt zur Freisetzung der Muttermilch.
Gewebeentnahme. Hoden-Feinnadelpunktion. Eine Prozedur, in der Spermien aus dem Hoden gewonnen werden, um sie in einem IVF-ICSI-Zyklus von einem Patienten mit Azoospermie oder Vasektomie verwenden zu können.
Mangel oder Fehlen aller Hormone die vom Hypophysenvorderlappen produziert werden.
Gefärbter Zellabstrich vom Gebärmutterhals zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Auch Pap-Smear genannt.
Knötchen. Oberflächliche, feste Erhöhungen der Haut, von weniger als 1 cm im Durchmesser. Sie können in oberflächlichen und tiefen Hautschichten (Dermis und Epidermis) oder beiden zusammen entstehen.
Eine kleine Ausstülpung auf der Oberfläche jeglichen Gewebes.
Gutartiger Tumor, der sich auf der obersten Hautschicht oder der obersten Schicht einer Schleimhaut (Epithel) bilden kann und fingerförmig ausläuft.
Auftreten zahlreicher Papillome auf der Haut, wodurch eine Wellung der Epidermis entsteht. Im Genitalbereich kann sich eine Papillomatose der kleinen Schamlippen bilden.
Virus, dass Genitalwarzen (Serotypen 6 und 11) verursacht. Es gibt über 100 Serotypen, von denen 15 mit einem hohen Risiko eingestuft werden, weil sie mit Krebsvorstufen und Gebärmutterhalskrebs assoziiert werden (16, 18, 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58, 59, 66, 68 und 73). Sie werden beim Geschlechtsverkehr übertragen und es gibt derzeit zwei prophylaktische Impfstoffe, um ihre Risiken zu reduzieren.
Das Auftreten vieler Papeln.
Vaginanahes Gewebe.
Lähmung. Verlust der Muskelfunktion infolge einer Verletzung oder Erkrankung der motorischen Zweige des Nervensystems oder durch Verletzungen der Muskeln an sich.
Extraperitoneales Gewebe (Bindegewebe und glatte Muskulatur). Beschreibt das Beckenbindegewebe vor dem Gebärmutterhals bis zur Harnblase und beiderseits bis zur seitlichen Beckenwand, durch welches acht Bänder verlaufen, die die Gebärmutter stabilisieren. Klinisch sehr wichtig als potenzieller Bereich für die Ausbreitung von Gebärmutterhalskrebs.
In der Nähe und neben dem Eierstock.
Paralyse beider Beine und dem Unterkörper, durch Rückenmarksverletzungen nach Trauma oder Unfällen.
Angrenzend an den Nabel.
Befindlich neben / bei der Vagina.
Aspiration von Flüssigkeit aus der Bauchhöhle durch eine feine Nadel oder jeglichem anderen profunden Instrument. Kann im Falle einer schweren ovariellen Überstimulation mit Aszites im Rahmen eines IVF-Zyklus notwendig sein.
Bindegewebe, das sich zu beiden Seiten der Zervix erstreckt, zwischen den beiden Schichten des breiten Gebärmutterbandes, und das durch die Uteringefässe verläuft.
Einführung eines Medikaments in den Körper nicht über den Magen-Darmtrakt. Dies kann z.B. durch subkutane, intramuskuläre oder intravenöse Injektion geschehen.
Bezogen auf die parietalen und okzipitalen Knochen des Schädels oder den entsprechenden Lappen des Gehirns.
Gibt die Anzahl der Geburten einer Frau an.
Einfaches Hilfsmitel zur Kontrolle des korrekten Ablaufs einer Schwangerschaft, mit dem man den Fortschritt der Schwangerschaft mit normalen Parametern vergleicht.
Die Polymerase-Kettenreaktion ist eine molekularbiologische Technik, entwickelt um ein DNA-Fragment zu amplifizieren und um so die notwendigen Untersuchungen für die Diagnose einer Krankheit oder Pathologie durchführen zu können. Es ist eine der unverzichtbaren Techniken zur Präimplantationsdiagnostik.
Glykoproteinschicht, die eine Eizelle während dessen Entwicklung im Eierstockfollikel umgibt. Spielt eine Rolle bei der Befruchtung, in dem Moment, wenn die Spermien versuchen in sie einzudringen. Sie besteht fort, wenn die Zygote sich bis hin zum Blastozystenstadium teilt. Danach verkommt sie und verschwindet kurz vor der Implantation.
Instrument zur Messung des Durchmessers des Beckens.
Vermessung des Durchmessers des weiblichen Beckens während der Schwangerschaft, um festzustellen ob die werdende Mutter Schwierigkeiten während der Geburt haben wird, bedingt durch ein eventuelles Mißverhältnis zwischen dem fetalen Kopf und dem weiblichen Becken.
Ein Antibiotikum natürlich (aus dem Pilz Penicillium notatum) oder synthetisch hergestellt. Es unterdrückt die Synthese der bakteriellen Zellwand, was schließlich zum Zelltod der mit diesem Antibiotikum kontaminierten Bakterien führt.
Eine Öffnung oder ein Loch in einem Organ oder Gewebe, hervorgerufen durch direkte Verletzung oder Krankheit. Die Perforation des Gebärmutterhalses kann durch Verlagerung nach unten oder teilweisen Ausstoss / Entfernung eines Intrauterinpessars (Spirale) verursacht werden. Andere Möglichkeiten sind Verletzung durch Nadeln während der Durchführung einer illegalen Abtreibung, therapeutische Eingriffe wie Zervixdilatation, Konisation oder das Einführen eines Kolpostats. Die Perforation der Gebärmutterwand kann versehentlich während einer Dilatation, Kürettage, Hysteroskopie oder beim Einsetzen einer Spirale auftreten.
Durchtritt von Flüssigkeit durch die oberflächlichen Adern der Haut (meist Arme).
Um den Anus gelegen.
Beschreibt das Kind von einer Woche vor bis eine Woche nach der Geburt.
Die Zeit vor oder nach der Geburt. Von der zwanzigsten Schwangerschaftswoche bei zum 28. Tag nach der Geburt.
Zweig der Geburtshilfe und Pädiatrie, die sich den Untersuchungen und Behandlungen der Mutter und des Kindes in den späten Stadien der Schwangerschaft und den ersten Tagen nach der Geburt widmet. Auch als Perinatale Medizin bekannt.
Naht zur Reparatur von Dammrissen oder anderen Verletzungen.
Damm. Die rautenförmige Fläche zwischen After und den äusseren Geschlechtsorganen, gerade unterhalb des Beckenbodens. Bei der Frau die Fläche zwischen der Vulva und dem Anus, und bei Männern die Fläche zwischen dem Hodensack (Skrotum) und dem Anus.
Zeitabschnitt. Bevorzugte Betitelung der Menstruation. Menstruation: 3 bis 5 Tage des Menstruationszykluses, während dem die Menstruation auftritt. Embryonale Periode: die ersten 4 bis 8 Wochen der Schwangerschaft. Fetalperiode: Schwangerschaft von der 8.Woche bis zur Geburt. Fruchtbare Periode: der Zeitraum, zur Mitte des Menstruationszykluses, in dem der Eisprung stattfindet und in der somit eine Empfängnis sehr wahrscheinlich ist. Puerperium / Wochenbett: der Zeitraum ab dem Moment der Beendung der Geburt bis zum dem Zeitpunkt, bis zu dem sich der Uterus wieder zu seiner ursprünglichen Größe zurückentwickelt hat. Dies dauert in der Regel etwa sechs Wochen.
Serosa (eine Membran) zwischen Becken- und Bauchhöhle, welche die meisten Organe, die in ihnen enthalten sind, abdeckt. Peritoneum parietale: zwischen der Bauchwand und der Beckenhöhle. Peritoneum viscerale: der Oberfläche der Bauch- und Beckenorgane beigefügt.
Ein Instrument, in der Regel aus Kunststoff, Gummi oder anderen Materialien und in verschiedenen Größen hergestellt, das in der Scheide platziert wird, um den Sturz der Gebärmutter oder des Gebärmutterhalses nach einer Hysterektomie zu verhindern, eine vaginale Herniation zu verringern, Rektozele oder Gebärmuttervorfall (Uterusprolaps) zu unterbinden.
Ein kleines Stück Materials, das ein pharmazeutisches Mittel enthält und das zur transdermalen Verabreichung dieses Medikaments auf der Haut angebracht wird.
Erscheinungsbild. Vollständige äussere, optische Merkmale eines Individuums, die sich aus der Interaktion zwischen Genotypen oder individuellem genetischen Gut sowie den Einflüssen der Umwelt zusammensetzen.
Entzündung einer Vene, die mit Thrombusbildung verbunden sein kann. Sie kann oberflächlich oder tiefliegend auftreten und produziert lokalen Schmerz, Hitze, Rötung und Ödem im betroffenen Bereich.
Östrogen, welches in einigen Pflanzen wie Soja vorkommt. Hat eine schwachen Wirkung und ist frei von Nebenwirkungen.
Präimplantationsdiagnostik, zur Erkennung einer Krankheit in einer Blastomere vor der Übertragung des gesunden Embryos in die mütterliche Gebärmutter. Bestandteile sind ein IVF-Zyklus, eine Embryobiopsie und eine genetische Analyse.
Präimplantationsdiagnostisches Screening (genetisches Screening) für das Studium der Aneuploidie bei Embryonen, die bei einem IVF-Zyklus erzeugt wurden. Kann bei Patienten mit wiederholten Fehlgeburten, einem höheren Alter der werdenden Mutter, wiederholtem Implantationsversagen und FISH bei veränderten Spermien angeordnet werden.
Entzündung der Blase und des Nierenbeckens.
Kleine feste Medikamentenmasse, die ganz geschluckt werden muss. Sie ist ein orales Verhütungsmittel.
Ansammlung von Eiter in den Eileitern.
Flüssige Komponente des Blutes, in der sich Formelemente befinden.
Entfernung des Blutplasmas mittels Blutentnahme und anschliessender Reinfusion der Elemente der selben Flüssigkeit jedoch mit sterilem Ersatzplasma.
Mutterkuchen. Organ mit der Form einer abgeflachten Scheibe, über das sich der Fötus ernährt (über die Nabelarterie). Es ist ein Organ für die physiologischen Austausch zwischen Fötus und Mutter, über die Innenseite der Gebärmutter (mütterliche Seite) und die Nabelschnur, die mit dem Fötus und der Plazenta verbunden ist. Die Plazenta hat einen Durchmesser von 15 bis 20 cm, ist 4 bis 6 cm dick und wiegt zwischen 400 und 600 Gramm. Die mütterliche Oberfläche ist schwammig und samtig, die Oberfläche hin zum Fötus ist glatt und mit einer Amnionmembran bedeckt. Die fetalen Membrane entstehen an seinen Rändern.
Geflecht aus Nervenfasern, Blutgefäßen oder Lymphgefäßen.
Pflanzliches, ätzendes Harz, welches zur Behandlung von genitalen Warzen, Tumoren der Haut und Altersflecken verwendet wird.
Polyhydramnie oder auch Hydramnion. Übermäßige Ansammlung von Fruchtwasser. Tritt häufiger bei Müttern mit Diabetis auf und kann zu Verdauungstraktsfehlbildungen oder Rh-Inkompatibilität führen. Tritt in idiopathischer Form auf und kann bei der werdenden Mutter vorzeitige Wehen auslösen.
Anwesenheit von extra Mammas oder Brustgewebe entlang der embryonalen Mamillarlinie.
Menstruation, die in Abständen von weniger als 21 Tagen auftritt.
Raumfordernder Tumor, der sich von der Schleimhaut her zu einer tieferen Struktur ausbreitet. Hyperplastische Polypen: sind gutartig, sessil, nicht mehr als 5 mm im Durchmesser gross, schleimig und symptomlos. Adenomatöse Polypen: sind gutartig, bestehend aus Drüsengewebe, können gestielt oder sessil sein. Neoplastische Polypen: bestehen aus Zellen, die eine unkontrollierte Vermehrung entwickeln können, was zu einem krebsartigen Prozess werden kann. Zervikale Polypen: sind in der Regel gutartig, kommen relativ häufig vor und verursachen Zwischenblutungen oder Blutungen beim Geschlechtsverkehr. Sie treten hauptsächlich bei Frauen von über 20 Jahren auf und es gibt zwei Arten von ihnen: Endozervikale: sind weich, zerbrechlich, gestielt oder mit einer breiteren Basis, stammen aus dem Endozervikalkanal und sind in der Größe variabel. Ektozervikale: sind blass, weich, rund (manchmal länglich), wachsen von der Oberfläche der Portio des Gebärmutterhalses aus. Endometriale Polypen: verursachen schwere Regelblutungen und Schmierblutungen zwischen den Perioden. Meist werden sie durch Hysteroskopie und Polypektomie entfernt.
Entfernung eines Polypen.
Übermäßiges und häufiges Urinieren. Kann das erste Symptom für Diabetes mellitus sein.
Stoffwechselkrankheit, bei der die Eierstöcke vergrößert sind und zahlreiche Mikrozysten enthalten. Diese Mikrozysten sind mit seröser Flüssigkeit gefüllt und von einer dicken, perlweißen Kapsel bedeckt. Dieses Leiden ist bekannt als Stein-Leventhal-Syndrom und wird in Zusammenhang gebracht mit Menstruationsstörungen, Virilisierung und Stirilität.
Portio vaginalis uteri. Teil der Cervix, der in die Vagina hineinreicht und mit Hilfe eines Spekulum sichtbar ist. Von ihm wird der Abstrich für die Zytologie (für die Gebärmutterhalskrebsuntersuchung) genommen.
Bezogen auf den Zeitraum unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr (postkoitales Spotting, postkoitale oder Notfall-Kontrazeption).
Nach dem Eintreten der Wechseljahre (Postmenopausale Metrorrhagie).
Wochenbett. Ist die Zeit nach Beendung der Geburt bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Gebärmutter wieder zu seiner normalen Größe zurückentwickelt hat (ca.6 Wochen).
Schwangerschaft von mehr als 42 Wochen länge oder das Verbleiben des Fötus in der Gebärmutter über 42 Schwangerschaftswochen.
Eine Form der Hypertonie in der Schwangerschaft, gekennzeichnet durch Proteinurie und Ödeme. Obwohl sie in der Regel nach der 20. Schwangerschaftswoche auftritt, kann sie auch früher, bei der Trophoblasterkrankung und bei Mehrlingsschwangerschaften, auftreten.
Bezogen auf die Plazenta praevia (tiefliegenden Plazenta), einer Schwangerschaftskomplikation. Verursacht schwere, schmerzlose Blutungen, die in der Regel im dritten oder am Ende des zweiten Trimesters auftreten. Sie wird in verschiedene Kathegorien eingestuft:
Plazenta praevia partialis: Die Plazenta verdeckt den Muttermund nur teilweise. Das Baby muss mit einem Kaiserschnitt entbunden werden. Plazenta praevia totalis: Die Plazenta verdeckt den Muttermund vollständig. Das Baby muss per Kaiserschnitt entbunden werden. Plazenta praevia marginalis: Der untere Rand der Plazenta berührt den Muttermund, verdeckt ihn aber nicht. Somit kann das Kind vaginal geboren werden. Die Möglichkeit einer Plazenta praevia nimmt mit dem Alter, der Anzahl der Geburten und vorhergehenden Kaiserschnitten zu.
Voranschreitende Verletzung, die sich im Nachhinein entwickelt oder die sich später zu Krebs entwickelt. Auch als prämalig bezeichnet und manchmal als Synonym für In Situ Karzinom verwendet.
Bezogen auf die Zeit vor dem monatlichen Einsetzen der Menstruation.
Vor der Geburt.
Übergangszeit, gekennzeichnet durch Menstruationsstörungen, nach der es zur endgültigen Einstellung der Menstruation und der Funktion der Eierstöcke kommt. Sie zeigt eine ungleichmäßige Reife der Eierstockfollikel mit oder ohne Eisprung.
Anwendung von äußerem Druck, z.B. um Blutungen zu hemmen.
Expulsive Anstrengung, welche die Frau in der zweiten Stufe der Entbindung durchführt (Herauspressen des Fötus).
Eine Frau, die nur einmal schwanger wurde und die Schwangerschaft beendete.
Progestin. Synthetisches Mittel, welches biologische Wirkungen, ähnlich denen von Progesteron, produziert.
Ein Steroidhormon, welches von den Gelbkörpern im Eierstock produziert wird und welches für die Errichtung und Erhaltung der Schwangerschaft nötig ist. Es stimuliert Veränderungen in der Gebärmutterwand oder im Endometrium in der Vorbereitung auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle. Das Scheitern von Progesteron während der sekretorischen Phase des Menstruationszyklus steht in bestimmten Fällen mit Unfruchtbarkeit in Verbindung.
Ein Hormon, das die Produktion und Sekretion von Milch anregt. Es wird im Hypophysenvorderlappen produziert.
Verlagerung eines Körperteils oder Organs nach unten.
Bekannteste Begrenzung des vorderen Kreuzbeins hin zur Beckenhöhle, bei seiner Vereinigung mit dem fünften Lendenwirbel.
Vorkern. Jeder der haploiden Kerne der reifen Samen- und Eizellen während der Zeit, in der sie individualisiert im Protoplasma der befruchteten Eizelle verbleiben und deren Fusion (Verschmelzung) das wesentliche Phänomen der Befruchtung ist.
Prostaglandin, durch Endothelzellen des kardiovaskulären Systems produziert, hemmt die Thrombozytenaggregation und hilft bei der Erhaltung der Integrität der Endothelzellen. Auch Prostaglandin I2 genannt.
Lösliche Verbindungen aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren der langen Kette, die in fast allen Geweben oder Körperflüssigkeiten vorhanden sind. Sie haben vielfältige physiologische Wirkung: Vasodilatation, Vasokonstriktion, Hemmung der Magensekretion, Bronchial-Erweiterung, etc..
Männliche Geschlechtsdrüse, auch Vorsteherdrüse genannt, die sich unterhalb der Blase befindet, wo die Harnröhre (prostatische Harnröhre oder Urethra) beginnt. Sie umkleidet diese. Die Prostata besteht aus drei Lappen (einem mittleren und zwei seitlichen) und ist von der Größe einer Walnuss. Seine Sekretion wird durch mehrere Kanäle in die Harnröhre geführt und ist Teil des Ejakulats.
Übermässige Ausscheidung von Proteinen (Eiweiss) über den Urin. Gewöhnlich mit Nierenerkrankungen oder Bluthochdruck in der Schwangerschaft verbunden.
Ein schwerer und persistierender Juckreiz an klinisch normaler Haut. Kann auf eine systemische Erkrankung hinweisen. Pruritus gravidarum: Juckreiz zur Zeit der Schwangerschaft, meist im dritten Trimester.
Scheinschwangerschaft. Entwicklung der Symptome einer Schwangerschaft bei nicht schwangeren Frauen. Auch als Pseudogravidität bekannt.
Eine Person, welche die inneren Geschlechtsorgane eines Geschlechts und äußerlich zweideutige Genitalien oder nur die Genitalien des anderen Geschlechts besitzt.
Gram-negative, bewegliche Bakterien, die bei den Menschen Krankheiten verursachen können. Pseudomonas aeruginosa ist verantwortlich für Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane sowie für pulmonale Infektionen.
Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale ohne Gametogenese. Frühe Pseudopubertät: Pseudopubertät, die in einem unnormalem Alter abläuft (vor dem 8. Lebensjahr bei Mädchen und vor dem 10. bei Jungen).
Beginn der Entwicklung der Schambehaarung. Meist zum Anfang der Pubertät.
Der Zeitraum, während dem ein Mensch unter dem Einfluss hormoneller Aktivität steht und sich die sexuelle Reifung vollzieht. In der Regel vollzieht sich die Pubertät zwischen dem 8. bis 16. Lebensjahr bei Frauen und zwischen dem 10. und 17. bei Männern. Das Alter variiert abhängig von der Genetik, Gesundheit und den sozioökonomischen Faktoren. Bei Frauen beginnt sie mit dem Wachstum der Brüste und endet mit dem Einsetzen der Menstruation und der reproduktiven Funktion.
Durchqueren eines Organs oder Gewebes mit einem scharfen Instrument für diagnostische oder therapeutische Zwecke.
Pyelogramm. Die Erstellung einer Röntgenaufnahme des Nierenbeckens und des Ureters, nach der intravenösen Einführung von Kontrastmitteln in die Strukturen.
Nierenbeckenentzündung. Entzündung des Nierenbeckens und des Nierenparenchyms.
Eine Ansammlung von Eiter in der Gebärmutter.
Operationstechnik zur Behandlung von Brustkrebs. Der Tumor sowie das gesamte Brustgewebe, welches sich in dem betreffenden Quadranten befindet, wird aus Sicherheitsgründen beseitigt.
Verfahren der Bildgebung aus dem Inneren eines Körpers mit Hilfe durch Sendung von elektomagnetischer (Röntgen-) Strahlung und Übertragung auf einen empfindlichen Film.
Röntgentechnik zur Bestimmung von Höhe, Durchmesser und Form des Beckens.
Ungewollte und unmittelbare Reaktion auf einen Reiz.
Prozess, bei dem eine primitive Zelle seine endgültige Struktur und funktionelle Kapazität (Eizelle) erreicht.
Aussackung der Rektumvorderwand in die hintere Scheidenwand durch Veränderung des Bindegewebes zwischen Rektum und Vagina, welche die Gewebswand schwächt. Kommt eher nach einer Geburt vor.
Mastdarm. Der Teil des Darmtraktes, der sich vom Colon sigmoideum bis zum Analkanal erstreckt.
Operative Entfernung von Gewebe oder Körperteilen.
Verminderte oder verzögerte Entwicklung. Intrauterine Wachstumsretardierung: wenn das Geburtsgewicht von weniger als 10 Perzentile des Gestationsalters ist.
Das Zurückhalten von Exkrementen oder körperlichen Materials, welche der Körper ausscheiden sollte (Plazentaretention).
Das Sichzurückziehen bzw. Schrumpfen von Organen, Organteilen oder Geweben.
Rückwärtsneigung eines Organs. Uterine Retroflexion: extreme Rückwärtsneigung oder Angulation (in Winkelstellung) des Uteruskörpers, während die Zervix in seiner normalen Position verbleibt. Es kommt nicht zu Funktionsbeeinträchtigungen. Wird mit Dysmenorrhoe assoziiert.
Hinter den Milchdrüsen (retromammare Brustprothese).
Jede Verschiebung eines Organs nach hinten. Des Uterus: Rückwärtsneigung des gesamten Uterus (einschließlich des Gebärmutterhalses).
Befindlich hinter oder neben dem Gebärmutterhals.
Bereich hinter dem ersten Abschnitt des Dickdarms (Blinddarm) im rechten Unterbauch.
Bewegung um eine innere Achse. In der Geburtshilfe: Drehung des Kopfes oder der Lage des Kindes bei der Geburt, so dass sich der Kopf im Geburtskanal positioniert.
Ansteckende Viruserkrankung, die in der Regel leicht und von kurzer Dauer ist. Kann aber Missbildungen verursachen, wenn sich die Mutter während der ersten drei Monate der Schwangerschaft infiziert (Rötelnembryopathie). Sympthome sind: Unwohlsein, Fieber, vergrößerte Lymphknoten und makulopapulöser Ausschlag. Bedingt durch das Rötelnvirus "Rubivirus". Die Inkubationszeit beträgt 2 bis 3 Wochen. Derzeit ist es durch Impfungen im Kindesalter von 12-15 Monaten und 3-4 Jahren praktisch ausgerottet.
Oder Blase. Anatomische Struktur in Form eines Beutels. Fruchtblase: Membran (Haut), die den Fötus oder den Embryo umhüllen. Entsteht aus der Verschmelzung von Chorion und Amnion.
Von vorne nach hinten verlaufend.
Operative Entfernung der Eileiter, meist durch Laparoskopie.
Entzündung eines oder beider Eileiter. Kann durch eine Infektion eines einzigen Organs oder mehrerer Organe verursacht werden. Die am häufigsten vorkommenden sind Neisseria Gonorrhö, Chlamydia trachomatis und Ureaplasma urealyticum.
Steht im Zusammenhang mit Unfruchtbarkeit durch den Eileiter-Faktor.
Operative Entfernung eines Eierstocks und des entsprechenden Eileiters. Auch als Oophorektomie bekannt.
Röntgenuntersuchung der Eileiter nach der Infusion von Röntgenkontrastmittel über den Gebärmutterhals. In der Regel durchgeführt um Eileiter-Obstruktion zu diagnostizieren.
Operative Entfernung der Eileiter und des Eierstocks.
Chirurgische Reparatur der Eileiter. Eine Technik mit spärlichen Ergebnissen und ersetzt durch IVF. Auch Salpingostomatoplastik.
Lineare, chirurgische Öffnung des Eileiters bei Eileiterschwangerschaft. Wird durchgeführt, um die Eileiter zu bewahren und deren Funktion aufrechtzuerhalten.
Horn, Tube, Rüssel oder Leiter (Eileiter) auf Latein.
Morphologische, funktionelle und biochemische Veränderung am Spermium, welche die Akrosomenreaktion und die Befruchtung der Eizelle begünstigen.
Ort zur Aufbewahrung von kryokonservierten Samenproben anonymer Spender. Die Proben werden bei zukünftigen Fertilitätsbehandlungen eingesetzt, welche Samen der Samenbank benötigen.
Ein Sekret, vom Hoden und akzessorischen Drüsen produziert. Es enthält Spermien sowie Drüsensekrete. Zusammen bilden sie die Samenflüssigkeit. Synonym für Sperma.
Eine Gruppe von kleinen Röhrchen im Inneren der Hoden, wo die Spermien produziert werden.
Männer zwischen 18 und 35 Jahren mit optimaler Samenqualität, die uneigennützig und anonym ihren Samen spenden. Dieser Samen wird durch Masturbation gewonnen und für einen späteren Zyklus der künstlichen Befruchtung oder IVF kryokonserviert.
Krebsgeschwulst, bestehend aus Bindegewebe.
Radiologisches, digitales Gerät. Dient zum systematischen Scan eines bestimmten anatomischen Bereiches.
Hautfalten, insgesamt vier an der Zahl, welche Bestandteil der äusseren Geschlechtsorgane sind. Sie sind paarig angeordnet, zwei grosse und zwei kleine, auf beiden Seiten des Scheideneingangs, der Harnröhre und der Klitoris. Die großen Schamlippen verlaufen vom Venushügel bis zum Damm uns sind das Äquivalent der Frauen zum männlichen Hodensack. Die kleinen Schamlippen befinden sich unterhalb der großen Schamlippen und erstrecken sich vom Damm bis zur Klitoris, die sie teilweise bedecken.
Genitales Ulcus (Geschwür) , hervorgerufen durch sexuelle Übertragung des Treponema pallidum, dem Erreger der Syphilis.
Endokrine Drüse, die sich im Hals befindet, unterhalb und seitlich der Luftröhre und an der Rückseite des Kehlkopfes. Sie produziert die Schilddrüsenhormone.
Geringe und unerwartete vaginale Blutungen. Können bedeutungslos sein oder auf eine funktionelle oder organische Störung hinweisen.
Endometriöse Ovarialzyste, bestehend aus einer Flüssigkeit mit menstrualem, dicken, schokoladigem Aspekt. Ist immer gutartig, hat eine hohe Rezidivrate (Rückfallrate) und wird mittels Verhütungsmitteln, GnRH-Analoga oder Operation entfernt.
Entwicklung des Produktes einer Empfängnis ab dem Zeitpunkt der Befruchtung bis zur Geburt. Bei der menschlichen Spezies beträgt dies 280 Tage, gezählt ab der letzten Menstruation der Patienten.
Zustand von Frauen ab der Empfängnis bis zur Geburt. In der Regel sind es 280 Tage ab dem Zeitpunkt der letzten Menstruation.
Intoleranz gegenüber Kohlenhydraten, die durch einen Test der Glukosetoleranz festgestellt wird. Beginnt während einer Schwangerschaft, in der Regel ab dem dritten Trimester. Wird ausgelöst durch die Hormone der Schwangerschaft und kann mit Makrosomie in Verbindung stehen.
Untersuchung großer Populationen zu Erkennen bestimmte Krankheit oder spezifischer Veränderungen.
Frau, die zweimal schwanger wurde.
Frau, die bereits zwei Geburten absolviert hat.
Der Prozess, bei dem eine Zelle oder Drüse eine Substanz produziert und freilässt.
Chirurgische Behandlung zur Beseitigung eines Embryos oder überzähliger Embryonen in einer Schwangerschaft, erzeugt durch Anwendung assistierter Reproduktion. Wird unter Sedierung vaginal (8.-9. Schwangerschaftswoche) oder transabdominal (12.-14. Schwangerschaftswoche) durchgeführt. Es ist nicht ohne Risiko. Es kann zum Verlust aller Embryonen kommen.
Türkensattel. Knochenvorsprung der Keilbeins an der inneren Schädelbasis. Ähnelt einem türkischen Schwert. In seiner Mitte befindet sich die Grube der Hypophyse.
Systemische Reaktion auf eine Infektion, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere der folgenden Anzeichen: erhöhte Körpertemperatur, Herzfrequenz, Atmung und Anzahl weißer Blutkörperchen. (Blutvergiftung)
Dünne Wand oder spaltende Wand zwischen zwei Hohlräumen oder Massen von feinen Geweben. Uterines Septum: häufigste morphologische Abnormalität des Uterus durch einen caudo kranialen Resorptionsdefekt der fusionierten Müllerschen Gänge. Wird mit wiederholten Fehlgeburten in Verbindung gebracht. Wird mittels hysteroskopischer Septumplastik behandelt.
Durch eine breite Basis verbunden (und nicht durch einen Stiel). Zur Bezeichnung von Polypen und Tumoren.
Verbingung zwischen Dick- und Mastdarm (Colon sigmoideum/ Sigmaschlinge).
Verhärtung der Gewebe oder Organe durch Vermehrung von Bindegewebe. Ist eine Folgeerkrankung, meist in Verbindung mit chronischen Entzündungen.
Gefühl von retrosternalem Brennen, hervorgerufen durch Reizung der Speiseröhre provoziert durch Magensäure, wenn diese zurückfliesst. Meist durch übermäße Entspannung des unteren Ösophagussphinkter verursacht. Tritt häufig in der Schwangerschaft auf.
Zylindrisches Instrument, oft gekrümmt, zu Erforschung einer Körperhöhle oder zur Erweiterung einer kanal- oder schlauchförmigen Struktur.
Einführung einer Sonde in einen Hohlraum, eine kanal- oder röhrenförmige Struktur.
Synonym für schalltot oder ohne Echo. Verwendet zur Definition einer Abbildung eines mit Flüssigkeit gefüllten Raumes beim Ultraschall.
Instrument zur Aufweitung und Offenhaltung eines Kanals oder Hohlraums, um deren Inspektion und Behandlung zu erleichtern. (Vaginalspekulum)
Männlicher, reifer Gamet, der das haploide, genetische Frachtgut des Mannes in die Eizelle transportiert. Besteht aus Kopf, Mittelstück und Schwanz (auch Geißel genannt), welcher die Mobilität ermöglicht.
Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind die Normalitätskriterien: 2ml; 20Mio/ml; 50% mobile Typ A+B; 14% der normalen Formen.
Haploide Zellen des Hodens. Entstehen aus Spermatozyten zweiter Ordnung, die den Prozess der Spermiogenese durchlaufen, um zu Spermien heranzureifen.
Samenanalyse. Eine Studie der Samenqualität an einer Samenprobe. Es werden mindestens zwei Spermiogramme empfohlen, um eine genaue Diagnose zu erhalten. Es wird eine makro- und mikroskopische Untersuchung des Spermas durchgeführt, zusammen mit der Analyse der Anzahl, Beweglichkeit und Morphologie, einem Überlebenstest, einem Auswahltest, etc. der Spermien.
Jede physikalische oder chemische Substanz, welche Sperma abtötet. Dafür werden Cremes mit Kupfer-IUP und Nonoxynol-9, Kondome und Vaginalschwämme verwendet.
Schliessmuskel. Ringmuskel, der eine offene Körperhöhle geschlossen hält. Seine Entspannung ermöglicht den Durchtritt von Substanzen durch den besagten Hohlraum.
Spaltwirbel. Angeborener Defekt bei der Schließung der hinteren Bögen der Wirbelsäule (Neuralrohrfehlbildung), welcher das Hervortreten der Rückenmarksmembranen oder sogar des Medullarrohres verursacht.
Phase eines jeden Prozesses oder Verfahrens, wie z.B. der Verlauf einer Erkrankung.
Unbewegliche, grampositive Bakterien. Neigen dazu sich in Trauben anzuordnen. Die am häufigsten vorkommenden sind Staphylococcus aureus und Staphylococcus epidermidis.
Abnorme Verengung einer Körperhöhle oder eines Kanals. Zervikale Spinalkanalstenose ruft das Ausbleiben der Menstruation und zyklische Bauchschmerzen hervor.
Gesamtzahl der Todesfälle in einem bestimmten Zeitraum in einer Population.
Frei von potenziell pathogenen, lebenden Mikroorganismen oder Unfähigkeit Nachfolgen zu erzeugen.
Vernichtung oder Entfernung von lebenden Mikroorganismen auf jegliche Art und Weise. Behandlung, welche einem Lebewesen die Fähigkeit nimmt sich zu vermehren.
Unfähigkeit, nach einem Jahr regelmässigem Geschlechtsverkehrs schwanger zu werden. Betrifft etwa 15% aller Paare. Die Ursache liegt in 40% der Fälle beim Mann, in weiteren 40% bei der Frau und in den verbleibenden 20% bei beiden Partnern.
Familie von Chemikalien mit identischen biochemischen Grundlagen. Schliesst die Nebennierenhormone sowie die männlichen und weiblichen Geschlechtshormone mit ein.
Der Akt des Erregens eines Körpers oder eines Körperteils zu Steigerung seiner funktionellen Kapazität.
Chronisch, bakterielle Infektionen, die in der Perinatalperiode auftreten können und deren klinische Befunde und Laborbefunde ähnlich sind. Der Begriff ist eine Abkürzung für Syphilis, Toxoplasmose, andere (others), Röteln, Cytomegalievirus und Herpes Simplex-Virus.
Ein Arzt, spezialisiert auf Strahlentherapie.
Die Behandlung einer malignen Erkrankungen mit hochenergetischen Strahlen oder subatomaren Teilchen wie Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlen. Die radioaktiven Materialien enthalten Kobalt, Radium, Cäsium und Iridium.
Emission und Projektion von Energie mit hoher Geschwindigkeit und in Teilchen- oder Wellenform.
Grampositive, runde oder eiförmige Bakterien, die sich in Paaren oder Ketten anordnen.
Dehnungsstreifen / Schwangerschaftsstreifen. Eine oder mehrere parallel angeordnete Linien auf der Haut, hauptsächlich verursacht durch Ausdehnung und Erschlaffung elastischen Gewebes. Meist hervorgerufen durch Gewichtszunahme oder Schwangerschaft.
Stützgerüst (Skelett) eines Organs.
Problem bei der Rückbildung eines Organs von seinem vollen Umfang zurück zu seiner normalen Größe. Dies kann mit der Gebärmutter geschehen, wenn sie nach der Geburt ungewöhnlich groß bleibt.
Befruchtung von zwei oder mehr Eizellen innerhalb eines kurzen Zeitraums (im gleichen Ovulationszyklus). Dies findet in verschiedenen Geschlechtsakten statt und muss nicht einmal mit dem gleichen Partner passieren.
Produktion einer größer als üblichen Anzahl von Eizellen. Meist durch Verabreichung von exogenen Gonadotropinen bei Verfahren der künstlichen Befruchtung.
Gebärmuttersurrogat. Technik der assistierten Reproduktion, die es Frauen ohne Gebärmutter ermöglicht ein Kind zu bekommen. Dies mit ihren eigenen oder gespendeten Eizellen. Auch als Leihmutterschaft bezeichnet. In den meisten Ländern, darunter Spanien, ist dies nicht legal. Daher müssen die Patientinnen dafür z.B. in die USA oder nach Indien reisen.
In der Chirurgie verwendete Fäden, für die Vernähung von Oberflächen. Oder unbewegliches, faserigen Geflächt, das die Knochen des Schädels verbindet (Naht).
Labortechnik zur Auswahl und Befähigung der Spermien, die dann für die Insemination oder für eine IVF-Behandlung verwendet werden.
Verbindung zweier Knochen durch Faserknorpel (Schambein).
Subjektive Beschwerden, die eine Patienten erfährt und die von einem Arzt in einer Sprechstunde analysiert werden. Zusammen mit den Anzeichen und zusätzlichen Untersuchungen stellen sie die medizinische Behandlung dar.
Eine Reihe von Anzeichen und / oder Symptomen, die gemeinsam mit einer angemessenen Dauer auftreten. HELLP-Syndrom: Hämolyse, erhöhte Leberenzyme und niedrige Thrombozytenzahl, kann bei schwangeren Frauen in Verbindung mit schwerer Präeklampsie und Eklampsie auftreten. Überstimulationssyndrom der Eierstöcke: Bei der assistierten Reproduktion; erhöhtes Ovarvolumen, Blähungen und Gewichtszunahme. Schwere Fälle sind Aszites, Pleuraerguss, Elektrolyt-Anomalien und Hypovolämie mit Hypotonie und reduzierter glomerulären Filtration.
Position des fetalen Kopfes im Verhältnis zum mütterlichen Becken während der Geburt. Der Kopf begibt sich in das Becken der Mutter mit der Pfeilnaht im queren Durchmesser des mütterlichen Beckens, auf halbem Wege zwischen Schambein und Kreuzbein.
Trophoblasten Randzone; dringt ins mütterliche Gewebe vor, um den Blastozysten und die Gebärmutter zu verbinden und sie zu einem Teil der Plazenta zu machen.
Eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Treponema pallidum verursacht wird. Wird durch sexuellen Kontakt oder anderen engen Körperkontakt übertragen. Die ersten Symptome entwickeln sich nach der Inkubationszeit von 12 bis 30 Tagen. Der Mikrorganismus kann die Plazenta passieren und so den Fötus infizieren.
Unnormal schneller Herzschlag, normalerweise ab 100 Schlägen pro Minute. Auch als Arrhythmie Bezeichnet. Fetale Tachykardie wird diagnostiziert bei einem fetalen Herzschlag von über 160 Schlägen pro Minute und wird in der Regel durch mütterliche Infektion oder fetale Hypoxie verursacht bzw. hervorgerufen durch die Einnahme (Mutter) bestimmter Substanzen.
Rapid abnehmende Reaktion auf physiologische oder pharmakologisch aktive Substanzen nach wiederholter Verabreichung.
Ungewöhnlich schnelle Atmung.
Markenname von Paclitaxel, Chemotherapeutikum aus der Rinde der Eibe, welches zur Behandlung von Patienten mit Eierstock-, Brust-, Lungenkrebs, etc. angewendet wird.
Umhüllung der Ovarialfollikel, bestehend aus einer faserigen Außenschicht und einer vaskulär-sekretorischen Innenschicht.
Abnorme Dilation von Gruppen feiner Venen in der Haut oder in Schleimhäuten.
Blutung aus der Brustwarze. Ein potenziell malignes, intraduktales Papillom sollte dabei ausgeschlossen werden.
Jegliche Umwelt- oder Mikroorganismus-Vertreter, die in der Lage sind körperliche Mängel in der embryonalen oder fetalen Entwicklung hervorzurufen.
Tumor, der sich in jeder der drei Keimzellschichten (Entoderm, Mesoderm und Ektoderm) entwickeln kann. Tritt häufig in den Eierstöcken und Hoden auf. Kann gutartig oder bösartig sein und kann in jedem Alter auftreten.
Besteht, wenn bei einer Spermanalyse weniger als 14% der Spermien eine normale Morphologie aufweisen.
Die stärksten männlichen Hormone, welche verantwortlich sind für die Entwicklung und Erhaltung der sekundären Geschlechtsmerkmale. Sie werden durch die Leydigschen Zwischenzellen im Hoden, unter Kontrolle des Luteinisierungshormons der Hypophyse, produziert.
Gruppe von erblichen Erkrankungen, die durch mangelhafte Produktion einer der Polypeptidketten des Hämoglobins verursacht wird. Sie werden eingestuft in Alpha-Thalassämie, wenn die Alpha-Kette betroffen ist, oder Beta-Thalassämie, wenn die Beta-Kette betroffen ist. Letztere kann mehr oder weniger, abhängig von der Penetranz, betroffen sein.
Hypnotische Drogen und Beruhigungsmittel, welche fetale Anomalien verursachen können, wenn sie während der Schwangerschaft eingenommen werden. Typisch ist Phokomelie.
Gutartiger und solider Ovarialtumor, bestehend aus Thekazellen mit unterschiedlichem Lipidgehalt.
Beginn der Brustentwicklung (Warzenvorhofvergrößerung und Drüsenvorwölbung) bei heranwachsenden Mädchen.
Hyperkoagulabilitätszustand des Blutes, als Folge eines Mangels an natürlichen Inhibitoren der Gerinnung, wie Protein C, S und Antithrombin III. Kann erblich sein wie das Faktor-V-Leiden oder Prothrombin 20210 und in Zusammenhang stehen mit wiederholten Abtreibungen und wiederholten Fehlgeburten.
Entzündung einer Venenwand im Zusammenhang mit der Bildung eines Gerinnsels.
Anormale vaskulärer Situation, bei der sich ein Thrombus in einem Blutgefäß, arteriell oder venös, entwickelt.
Verringerte Anzahl der Blutplättchen (weniger als 150.000 pro Mikroliter).
Blutgerinnsel. Eine halbfeste oder feste Masse, die sich im Inneren eines venösen, intakten Gefäßes bilden kann. Zusammengesetzt aus Bestandteilen des Blutes, vor allem Thrombozyten und Fibrin.
Entzündung oder Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Dies kann zu Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) oder Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) führen.
Ein Hormon, das von der Schilddrüse produziert wird und verantwortlich ist für die Regulierung des Basalmetabolismus und der Entwicklung des Fötus.
Hemmung der Wehentätigkeit um eine Frühgeburt zu verhindern.
Drehung oder Einrollen um eine Achse.
Eine Krankheit, die durch eine Infektion mit dem Einzeller Toxoplasma gondii hervorgerufen wird. Kann durch eine Erkältung oder eine infektiöse Mononukleose bei Erwachsenen verursacht werden. Die disseminierte Form kann zu Leber-, Lungen-, Herz-, Gehirn- , Rückenmarks- oder Hirnhautentzündung führen. Eine andere Form befällt die Augen. Eine Frau, die sich während der Schwangerschaft infiziert, kann die Krankheit auf das Ungeborene übertragen. Folgen für den Fötus können Hirnschäden oder sogar der Tod sein. Die häufigste Art des Erwerbs der Infektion ist über den Verzehr von rohem Fleisch oder der Kontakt mit infiziertem Kot eines Tieres, hauptsächlich Katzen.
Eine Gruppe von Techniken der assistierten Reproduktion, die dazu verwendet werden ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Sie reichen von der IUI, IVF, Eizellspende, PID bis zur Leihmutterschaft.
Das Passieren von einem Ort zu einem anderen. In der TRA bezieht sich dies auf das Einsetzen von Embryonen.
Hormonelle und chirurgische Eingriffe, zur Veränderung der äußeren, individuellen Merkmale einer Person so, daß sie denen des anderen Geschlechts ähneln.
Aktuelle Form der Sammlung von Eizellen bei In-Vitro-Fertilisationszyklen.
Aktion, die durch die Öffnung des Gebärmutterhalses durchgeführt wird.
Eine Gattung von Parasiten, Flagellaten (Geisseltierchen). Trichomas vaginalis: eine mobile Form, die den unteren Genitaltrakt der Frau bzw. die Harnröhre und die Prostata des Mannes infiziert.
Infektion des unteren Genitaltraktes mit Trichomonas Vaginalis. In der Regel durch sexuelle Übertragung erworben. Bei Frauen kann dies zu unterschiedlich starkem Auftreten von vulvovaginaler Irritation, Juckreiz und Ausfluss führen. Männer sind meist asymptomatisch.
Anomalie in der ein zusätzliches Chromosom in den Zellen vorhanden ist. Dieses zusätzliche Chromosom ist eine Kopie eines bestehenden Chromosomenpaares, so dass dieses besondere Chromosom verdreifacht anwesend ist. Die Folgen können früher Tod des ungeborenen Kindes, Abtreibung oder zahlreiche Anomalien des Neugeborenen sein.
Äußere Schicht der Zellen, welche die Wand der Blastozyste bilden. Spielt eine wichtige Rolle bei der embryonalen Einnistung und formt die Plazenta.
Chirurgische Unterbrechung der Kontinuität der Eileiter mit dem Ziel einer endgültigen Empfängnisverhütung. Sie wird meistens mittels Laparoskopie erzeugt, kann aber auch durch Laparotomie oder während eines Kaiserschnitt durchgeführt werden.
Gewebewucherung. Ist der Tumos bösartig, so spricht man auch von Neoplasie.
Der aufkommende Wunsch, sich zu erbrechen. Tritt meistens im ersten Trimester der Schwangerschaft auf.
Potenziell schwerwiegende Komplikation bei Techniken der assistierten Reproduktion. Definiert als Durchgang von Flüssigkeiten aus dem vaskulären Raum in den Extravasalraum unter Bildung von Aszites, Pleuraerguss, etc.. Mittel zur Vermeidenung sind Prävention und Kontrolle bei der Stimulierung der Eierstöcke.
Komplikation oder Krankheit, die bei der assistierten Reproduktion auftreten kann. Sie ist potentiell schwerwiegend und kann sogar tödlich sein. Äussert sich durch Austreten von vaskulären Flüssigkeiten in einen dritten Raum, was zu Aszites, Pleura- und Stoffwechselstörungen führen kann. Die Eierstöcke schwellen an.
Tritt nicht auf, wenn es nicht zur Administration von exogenen HCG kommt und neigt gleichzeitig zur Verschlechterung der Situation, wenn eine Schwangerschaft und eine hohe endogene Produktion von HCG vorliegen.
Eine sichere Technik und Basis der modernen Geburtshilfe und Gynäkologie, basierend auf einem piezoelektrischen Effekt. Derzeit gibt es verschiedene Varianten, wie 2D, 3D, 4D, Doppler, Farbdoppler, etc..
Schallwellen höherer Frequenz, als die, die für den Menschen hörbar sind und die in einer bestimmten Geschwindigkeit, in Abhängigkeit von den physikalischen Bedingungen des Mediums, dieses passieren.
Visualisierung von Strukturen im Inneren eines Körpers mit Hilfe von Ultraschallwellen hoher Frequenz. Sie werden auf ein Körpergewebe gerichtet und ihr Echo wird dann in Form eines Bildes auf einem Bildschirm visualisiert. Sie ist Grundlage für moderne Gynäkologie und Geburtshilfe.
Die Unfähigkeit einer Frau, ihre Schwangerschaft erfolgreich zu beenden. Auch als wiederholte Fehlgeburten, habitueller Abort oder rückfällige Fehlgeburten bezeichnet.
Fehlen einer angemessenen Grössenrelation zwischen den Durchmessern des fetalen Kopfes und des mütterlichen Beckens, was zu einer Stagnierung des Geburtsaktes führt.
Fötus, geboren zwischen 20 und 28 Schwangerschaftswoche und mit einem Gewicht zwischen 500 und 1000 Gramm.
Behandlungszyklus, der durch falsche Medikamenteneinnahme unterbrochen wird.
Wenn die Patientin einen Behandlungs-Zyklus aus persönlichen Gründen unterbricht.
Urharngang. Kanal im Körper des Fötus, zwischen Nabel und der Spitze der Blase. Verschliesst sich in der Regel vor Ende des fötalen Lebens und wird zu einem dicken, fibrösen Strang nach der Geburt.
Eine Gattung von gram-negativen Bakterien, die keine Zellwand besitzen und die Harnstoff hydrolisieren. Ureaplasma urealyticum: verantwortlich für urogenitale Infektionen, oft sexuell übertragen.
Harnleiter. Eine schlauchförmige Verbindung zwischen Nierenbecken und Harnblase.
Mündung des distalen Teils des Harnleiters zur Haut des Unterbauchs. Bildet die externe Öfnnung, durch die der Urin ausgeschieden werden kann, wenn die Blase entfernt wurde.
Operative Öffnung des Harnleiters (Ureter).
Harnröhre. Kanal, durch den der Urin aus der Blase und somit aus dem Körper geleitet wird.
Entzündung der Harnröhre. Häufiges Symptom ist Brennen beim Wasserlassen (Dysurie). Meist durch Infektionen oder chemische Reizung verursacht.
Chirurgie zur Behandlung von Belastungs (Stress-)-Inkontinenz bei welcher der Blasenhals operativ angehoben wird.
Flüssiges Ausscheidungsprodukt der Nieren, welches in der Blase angesammelt und über die Harnröhre ausgeschieden wird. Besteht zu ca. 96% aus Wasser und zu 4% aus festen Stoffen, worunter sich viele Stoffwechselschlacken befinden.
Ist das Ausscheiden oder der Verlust / Austreten von Urin.
Eine Studie über die Tätigkeit der Blase, des Harnröhrenschliessmuskels und der Beckenbodenmuskulatur mit Hilfe von verschiedenen Druckmechanismen und Blasenfüllung.
Schmerzen oder Beschwerden beim Wasserlassen.
Visualisierung der Harnwege mittels Röntgenstrahlen und Röntgenkontrastmittel.
Gebärmutterinversion. Uterusvorsprung in die Scheide. Tritt häufig nach vaginaler Geburt auf, ausgelöst durch übermäßigen Zug an der Nabelschnur bevor sich die Plazenta gelöst hat. Ist verbunden mit schweren genitalen Blutungen. Kann erfolgreich nach der Geburt korrigiert werden. Manchmal weist sie auch auf Anomalien bei der Plazentaimplantation (Plazenta accreta) hin.
Ein muskulöses Organ der Frau, das tief im Becken zwischen Blase und Mastdarm liegt. Seine Funktion ist die Beherbergung des Embryos und des Fötus bis zu dessen Geburt. Bei Frauen ist er birnenförmig, hat eine dicke Wand und ist etwa 75 mm lang. Erreicht seine ausgewachsene Größe bei Frauen im Alter von 15 Jahren und nimmt mit der Menopause wieder ab. Es besteht aus einem Haupt-, einem Ober- und einem Unterteil. In das Oberteil münden die Eileiter und der Unterteil mündet in die Vagina (Gebärmutterhals).
Oberer Teil des Uterus, wo die Eileiter beginnen.
Der Prozess nach der Geburt, bei dem die Gebärmutter wieder zu seiner ursprünglichen Größe (wie vor der Schwangerschaft) zurückkehrt, herbeigeführt durch die Laktation und die Sekretion von Oxytocin.
Rekonstruktive Chirurgie der Gebärmutter.
Scheide. Schlauchförmiges primäres Geschlechtsorgan bei Frauen, bestehend aus einer Muskelmembran. Sie ertreckt sich vom Gebärmutterhals bis zur Vulva.
Unwillkürliche Kontraktionen der Muskeln, die sich um die Vagina herum befinden. Sie behindern oder verhindern das Eindringen des Penis beim Geschlechtsakt und können eine Ursache für Sterilität sein.
Entzündung der Vagina, verursacht durch Infektion, Trauma, Reizung oder aus einem unspezifischen Grund.
Rekonstruktive Chirurgie der Vagina. Auch als Colpoplastie bekannt.
Vaginale Infektion aufgrund einer Zunahme von anaeroben Bakterien, die Bestandteil der normalen Scheidenflora sind.
Saugglocke. Ein Werkzeug zur Geburtshilfe, zum Herausziehen des Kindes aus dem Geburtskanal. Die Glocke wird dabei am fetalen Kopf angelegt und anschliessend wird der Fötus mittels Erzeugung eines Vakuums herausbefördert. Dies geschieht in der zweiten / dritten Hodgeebene. Vakuumextraktoren gibt es aus Metall oder aus sylastischem Material sowie in verschiedenen Größen.
Krampfaderbildung am Samenstrang bis hin zu den Hoden.
Krankhafte Verknotung von Krampfadern.
Aus sexuellem Kontakt resultierend. Eine Geschlechtskrankheit betreffend.
Der Fachbereich der Medizin, der sich mit dem Studium der Geschlechtskrankheiten oder der sexuellen Übertragung beschäftigt.
Unnormale Vergrösserung eines zerebralen Ventrikels, wie bei Hydrozephalie.
Abnorme Fusion zwischen Geweben. Dies kann an den kleinen Schamlippen (bei Mädchen), am Uterus (Asherman Syndrom) und bei Beckenentzündung oder Endometriose eintreten.
Abnorme Erscheinung männlicher sekundärer Geschlechtsmerkmale bei Frauen. Auch Vermännlichung genannt.
Der Prozess des Einfrierens von Eizellen und Embryonen. Hierbei entsteht eine Erstarrung durch eine hochkonzentrierte Lösung, die während des Einfrierens nicht kristallisiert. Die Viskosität des Objekts nimmt während des Einfrierens mit sinkender Temperatur ab bis es zur Bildung eines amorphen Festkörpers kommt, ähnlich Glas. Daher sollte dieser Prozess schnell genug ablaufen, um eine Toxizität und die Bildung von intrazellulären Eis, die den Embryonen schaden, zu verhindern. Damit die Embryonen den osmotischen Schock überstehen, müssen sie mittels einer weniger konzentrierten, kryoprotektiven Lösung equilibriert werden, bevor sie der Vitrifizierungsflüssigkeit ausgesetzt werden.
Oberer, frontaler Bereich des Kopfes.
Unvollständiger Prolaps eines Organs.
Beendigung der ovariellen Aktivität vor 40 Jahren aufgrund follikulärer Erschöpfung. Kann auf verschiedene endokrine, genetische, autoimmune oder idiopathische Pathologien zurückgeführt werden.
Die Gesamtheit der äußeren weiblichen Genitalien. Sie besteht aus einem Vorsprung oberhalb des Schambeins (Venushügel), den grossen und kleinen Schamlippen, der Klitoris, dem Scheidenvorhof, den großen und kleinen vaginalen Drüsen und dem Scheideneingang oder Introitus.
Teilweise oder vollständige chirurgische Entfernung der Vulva.
Entzündung der Vulva.
Chronische Schmerzen oder Brennen in der Scheide ohne das eine Erkrankung oder Fehlbildung nachzuweisen ist. Meist verursacht sie sexuelle Dysfunktion.
Eine kleine Erhebung der Haut oder Schleimhaut, meist viralen Ursprungs und zurückzuführen auf den humanen Papillomavirus.
Manuelle Drehung eines Fötus in der Gebärmutter, um dessen Position für die Geburt zu verbessern.
Glatte und homogene Substanz, welche die Matrix der Nabelschnur bildet. Sie umgibt die Nabelschnur und unterstützt deren Blutgefäße.
Zwei oder mehr Fehlgeburten, aufeinanderfolgend oder abwechselnd mit erfolgreichen Schwangerschaften.
Frau, die gerade erst ein Kind geboren hat.
Kleinste strukturell sichtbare Einheit aller Lebewesen, bestehend aus dem Zellkern (enthält die genetischen Informationen) und Cytoplasma (enthält die verschiedenen Organellen).
Ein Teil einer Zelle, welcher die genetische Information oder DNA enthält.
(Cerklage) Chirurgischer Eingriff bei Zervixinsuffizienz zur Verhinderung von Frühgeburten. Der Gebärmutterhals wird zwischen der 12 und 14 Schwangerschaftswoche mit einer Naht verschlossen.
Unterer Teil oder Hals der Gebärmutter, gut sichtbar bei Untersuchungen mit dem Spekulum. Der Zervikalkanal verbindet die Vagina mit dem Uterus.
Muttermundschwäche mit der Gefahr der vorzeitigen Weitung des Muttermundes und Unfähigkeit des Gebärmutterhalses sich geschlossen zu halten bis zum Moment der fetalen Lebensfähigkeit. Bedingt durch anatomische und funktionelle Defekte. Ist Ursache für Fehlgeburten im zweiten Trimester der Schwangerschaft. Seine Behandlung ist chirurgisch, mittels einer Cerclage (operativer Muttermundverschluss).
Schleimförmige Zervixabsonderung, bestehend aus abgestoßen Zellen, Wasser und anorganischen Salzen, die von Drüsen im Zervikalkanal abgesondert werden. Diese Produktion der Drüsen ist hormonellen, periodischen Veränderungen unterlegen. Durch den Einfluss von Östrogen ändert sich die Konsistenz des Schleims. Er wird kurz vor dem Eisprung extrem dünn und flexibel. An unfruchtbaren Tagen wird er, unter dem Einfluss von Gestagenen, dicker und schleimiger. Während der Schwangerschaft wird er reichlicher produziert und bildet einen Pfropfen, der den Gebärmutteranal füllt und schließt.
Entzündung des Gebärmutterhalses. Meist Folge von sexuell übertragbaren Krankheiten und manchmal Folge eines Traumas.
Ein jeder der Embryonen, Föten oder Geborenen nach einer Mehrlingsschwangerschaft und Mehrlingsgeburt. Eineiige Zwillinge entwickeln sich aus einem einzigen Embryo und sind daher genetisch und phänotypisch identisch. Sie sind zwei- oder mehreiig, wenn jeder von ihnen sich aus einem separaten Embryo entwickelt. Zweieiige Zwillinge sind phänotypisch und genetisch wie Geschwister.
Eine Individuum, welches über beide Geschlechtsmerkmale verfügt. Es besitzt Hoden- und Eierstockgewebe (Ovotestis).
Befruchtete Eizelle durch die Verschmelzung weiblicher und männlicher Keimzellen.
Begrenzter Zeitraum zwischen Ereignissen, wie z.B. der In-vitro-Fertilisationszyklus, welcher mit der Menstruation beginnt und mit dem Transfer der Embryonen endet.
Bösartiger Tumor, vom Drüsenepithel hervorgerufen, führt zur Bildung zystischer Hohlräume mit flüssigen Sekreten und festen Bereichen, die in der Regel in den Eierstöcken auftreten.
Gutartiger Tumor in Form einer großen Zyste, hergeleitet von Drüsenepithelzellen am Eierstock. Die Zyste beinhaltet Sekrete.
Operative Entfernung einer gutartigen Ovarialzyste. Kann serös, muzinös, dermoid, endometriös, etc. sein. Generell mittels Laparoskopie und auf ambulante Weise.
Mikroskopische Untersuchung entnommener Zellen eines Organs. Generell genutzt für die Untersuchung vaginalen und zervikalen Gewebes.
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